Zotzenbacher Berg wird wieder zur Rennstrecke

Am Wochenende steigt das siebte Rennsport-Revival auf der Odenwälder Traditionsrennstrecke.

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ZOTZENBACH. Am Wochenende findet das nunmehr siebte Rennsport-Revival auf der Odenwälder Traditionsrennstrecke von Zotzenbach nach Ober-Mengelbach statt. Am Samstag (3.) startet das Revival mit einer Berg-Gleichmäßigkeitsprüfung für Tourenwagen und Gran-Tourismo-Fahrzeuge. Los geht es für die 65 Teilnehmer um 9 Uhr mit Trainings- und Wertungsläufen. Es gilt, die zwei Kilometer lange Strecke möglichst in der gesetzten Zeit zu bewältigen.

Klaus Emig aus Rimbach, Gewinner des Dieter-Knüttel-Pokals im vergangenen Jahr, trifft auf starke Konkurrenz. Denn mit dem BMW-Piloten aus dem Weschnitztal haben sich weitere Fahrer aus der Region angemeldet und das Feld der Fahrzeuge lässt beim Veranstalter ebenfalls Vorfreude aufkommen, darunter Fahrzeuge wie ein Porsche GT3, Ford Capri, Opel Kadett C, BMW 635 CSI, Audi Quattro Gruppe B und weitere Typen. Nachmittags ist Siegerehrung, der Abend klingt dann gemütlich bei Musik und Benzingesprächen im Fahrerlager aus.

Am Sonntag (4.) steht der Bergslalom auf dem Programm, der dieses Jahr wieder zur deutschen Slalom-Meisterschaft zählt. Die Anfrage war so hoch, dass die Veranstaltergemeinschaft sogar einige Teilnehmer ablehnen musste. Zum Slalom sind 140 Anmeldungen aus dem gesamten süddeutschen Raum eingegangen. Mehrere Deutsche Meister und aktuelle Bergrennpiloten sind unter den Startern zu finden. Allen voran der Vorjahressieger Reinhard Nuber aus Isny im Allgäu mit seinem BMW 320i WTCC, der als Werkswagen in der Tourenwagen-Europameisterschaft eingesetzt wurde. Der Slalom startet um 8.30 Uhr mit den seriennamen Fahrzeugen der Gruppe G. Um die Mittagszeit starten dann die verbesserten Fahrzeuge.

Die Veranstaltung wird mit der Ehrung der Sieger am späten Nachmittag beschlossen. Die Veranstaltergemeinschaft der MSF Zotzenbach, des MSC Überwald, des MSC Rodenstein Fränkisch-Crumbach, der IMS Schlierbachtal und des MSTC Erbach freut sich, in diesem Jahr wieder Zuschauer an der Strecke zu begrüßen. In den vergangenen zwei Jahren war dies coronabedingt nicht möglich.