Dumusstkämpfen-Trophy mit Petkovic und Ehrung für Wache

Die Tennis-Trophy lockt wieder viele Ex-Profis auf die Anlage des TEC Darmstadt. Lilien-Coach Torsten Lieberknecht hält die Laudatio für Torwarttrainer Dimo Wache.

Anzeige

DARMSTADT. Die Tennisanlage des TEC Darmstadt steht am 17. September (Samstag) wieder im Zeichen des Erbes von Jonathan Heimes und dessen Leitsatz "Du musst kämpfen". Unter diesem Titel gibt es zum achten Mal eine Tennis-Trophy, bei der auf lockere Art Tennis gespielt und abends ein Sonderpreis und schließlich ein großer Spendenbetrag überreicht werden.

Andrea Petkovic hat zwar ihren Rücktritt verkündet, aber für den Spaß und vor allem die Wohltat auf der Anlage ihres Heimatvereins greift die Darmstädterin natürlich wieder zum Schläger. Für ein Mixed-Doppelturnier haben zudem frühere Profis wie Anna Lena Grönefeld, Anke Huber und Patrik Kühnen ihr Kommen angekündigt.

Am Abend werden aber zwei Fußballer im Mittelpunkt stehen: Der Dumusstkämpfen-Preis wird in diesem Jahr nämlich an Dimo Wache verliehen. Der frühere Bundesliga-Torwart blickt auf eine bewegte Karriere zurück, in der er aber auch viele Krisen meistern musste. "Wie er mit den gesundheitlichen Rückschlägen umgegangen ist und Tag für Tag mit seiner Einstellung und seiner Persönlichkeit sein Umfeld inspiriert, macht ihn zum verdienten Sieger des Dumusstkämpfen-Preises", erklärt Johann von Keussler im Namen des TEC in der Würdigung für Waches Vorbildfunktion, der 406 Pflichtspiele für den FSV Mainz 05 bestritt. Wache musste sich aber auch 35 teils schwierigen Operationen unterziehen. Entgegen aller Prognosen hat er sich nach mehr als zwei Jahren auf seinen Posten als Torwarttrainer des SV Darmstadt 98 zurückgekämpft. Die Laudatio wird Lilien-Chefcoach Torsten Lieberknecht halten. Anschließend wird ein großer Spendenbetrag an die von Johnny Heimes ins Leben gerufene Initiative "Dumusstkämpfen" überreicht, die damit unter andere Sportangebote für krebskranke Kinder während und nach der stationären und ambulanten Chemo-Behandlung an der Uni-Klinik Frankfurt unterstützt.