Profiradrennen am 1. Mai in Frankfurt abgesagt

aus Coronavirus-Pandemie

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So sah es im vergangenen Jahr beim Profiradrennen aus. Dieses Jahr stehen die Räder still. Archivfoto: Frank Heinen

Die Veranstalter wollen die Verbreitung des Coronavirus verlangsamen und haben daher nach 2015 das Profiradrennen Eschborn-Frankfurt zum zweiten Mal in über 50 Jahren abgesagt.

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FRANKFURT. Auch am 1. Mai stehen die Rennräder still. Am Mittwochmorgen verkündeten die Veranstalter die Absage des Profirennens Eschborn-Frankfurt und aller anderen an diesem Tag vorgesehenen Wettbewerbe wie etwa die Velotour für 5000 Hobbyfahrer.

Es soll aber die Option auf einen Alternativtermin in diesem Jahr offen gehalten werden. "Mit dieser Entscheidung leisten wir unseren Beitrag, die Verbreitung des Coronavirus zu verlangsamen. Wir sind uns unserer gesellschaftlichen Verantwortung bewusst, denn der 1. Mai steht seit über 50 Jahren für den Fahrradfeiertag. Aber derzeit ist ein unbeschwertes, gemeinsames Feiern des Fahrrades nicht möglich", erklärte Claude Rach als Geschäftsführer der Gesellschaft zur Förderung des Radsports, die unter der Regie der französischen Amaury Sport Organisation (ASO) das Rennen ausrichtet.

2015 schon einmal abgesagt

"Unsere enge und vertrauensvolle Partnerschaft mit Eschborn, Frankfurt und unseren Partnern beweist sich gerade jetzt. In diesen Tagen, die uns alle vor enorme Herausforderungen stellen, sind wir zu einer schnellen einstimmigen Entscheidung gelangt", ergänzte Rach zur zweiten Absage des Traditionsrennens, das 2015 wegen einer terroristischen Bedrohung ausgefallen war.