Resignation vor erstem Ballwechsel

(onz). Schon vor dem ersten Aufschlag zu den Kreismeisterschaften der Tennis-Jugend macht sich bei den Verantwortlichen erneut eine gewisse Resignation breit. Trotz großer...

Anzeige

RAUNHEIM. (onz). Schon vor dem ersten Aufschlag zu den Kreismeisterschaften der Tennis-Jugend macht sich bei den Verantwortlichen erneut eine gewisse Resignation breit. Trotz großer Bemühungen in den vergangenen Jahren stagnieren die Meldungen auf einem äußerst geringen Niveau. Ab Freitag geht es auf den Anlagen des TC Nauheim und des TK Raunheim um 16 zu vergebende Titel.

Doch ob tatsächlich so viele Konkurrenzen ausgetragen werden können, bezweifelt die Tenniskreis-Vorsitzende Doris Weiter (Groß-Gerau) derzeit stark. So seien aktuell zwar 59 Nachwuchsakteure gemeldet worden, doch nicht alle davon werden starten können. Zudem kämen alleine 16 von Ausrichter TK Raunheim. In jeder Konkurrenz müssten Meldungen aus drei verschiedenen Vereinen vorliegen, erklärt Weiter, dies sei aber in verschiedenen Wettbewerben nicht der Fall, sodass abermals Zusammenlegungen unausweichlich seien. Dazu aber müssten die jüngeren Jahrgänge befragt werden.

Dabei hätte der vom Bezirksvorstand eingebrachte Vorstoß wohl nichts gebracht, wurde doch in diesem Jahr das Startgeld vom Verband übernommen. „Wir ziehen es irgendwie durch“, lässt sich die Vorsitzende nicht entmutigen.

In Raunheim spielen die Konkurrenzen U 11, U 12, U 14, U 16 und U 18, während in Nauheim die Jüngsten-Kreismeisterschaften der U 8 bis U 10 ausgetragen werden. Auch hier schickt Ausrichter Nauheim alleine sechs Starter ins Feld. Schuld an der neuerlichen Misere seien die Regularien. „Das ist das reinste Trauerspiel, wir sollten froh sein, dass die Kinder überhaupt einmal ein Turnier spielen“, sagt Weiter.

Anzeige

In Raunheim wird am Freitag ab 15.30 sowie am Samstag und Sonntag ab 10 Uhr gespielt, in Nauheim wird das komplette Turnier am Samstag abgewickelt. Hier ist der Spielbeginn auf 14 Uhr angesetzt.