Weiltal-Streckenrekordler nicht am Start

Armin Schütrumpf (Orga-Team, Usinger TSG), Nina Eysholdt (FÖJ, Naturpark) und Uwe Hartmann (Geschäftsführer Naturpark) mit den Boxen, in denen die knapp 700 Umschläge mit den Startnummern und die offiziellen T-Shirt für die Teilnehmer am 17. Weiltalweg-Landschaftsmarathon stecken.  Foto: kie

Florian Neuschwander nicht gemeldet. Es ist alles vorbereitet: Startunterlagen für die 615 vorangemeldeten Teilnehmer des Weiltal-Marathons eingetütet.

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OBERURSEL. Flinke Hände - schnelles Ende. Gut vier Stunden hat es gedauert, dann waren die Startunterlagen für die 615 vorangemeldeten Teilnehmer des Weiltal-Marathons eingetütet. Reichlich Handgriffe also, ehe die Startnummer mit integriertem Zeitmessungs-Chip, Aufkleber und Verschluss-Clip für die Aufbewahrung trockener Klamotten während des Rennens, der Gutschein für die beliebte Suppen-Party am Vorabend, Informationen zum Rennen, eine kleine Schachtel Pfefferminzdrops, ein Müsliriegel und andere Kleinigkeiten in den großen Umschlägen verschwunden waren.

Danach folgte die Sortierung nach Nummern und Aufteilung in verschiedene Boxen, damit die Nummern bei der Startnummernausgabe auch schnell gefunden werden. "Ja, wir sind hier schon eine Weile beschäftigt, aber das gewissenhafte Packen erleichtert uns nachher die Arbeit bei der Ausgabe am Vorabend und Wettkampftag", verrät Birgit Roos vom Orga-Team. Die Umschläge werden dann am Samstag bei der großen Suppen-Party in Weilburg ausgegeben oder können am Wettkampftag selbst an den verschiedenen Startpunkten abgeholt werden.

Am Sonntag (14. April) wollen bei der 17. Auflage des Laufspektakels bisher 186 Langstreckler die klassischen 42,195 Kilometer in Angriff nehmen. 315 Läufer haben für die 22 Kilometer gemeldet und 114 Aktive schnüren auf der "Kurzstrecke" über zwölf Kilometer ihre Schuhe.

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Beim Blick in die Meldeliste fehlt Florian Neuschwander (Spiridon Frankfurt). Der Spezialist auf den Ultra-Langstrecken und bei Trail-Läufen sorgte im Vorjahr mit 2:29:15 Stunden für einen neuen Streckenrekord, wobei es eine recht knappe Angelegenheit war. Am Ende steigerte Neuschwander die bereits zehn Jahre alte Bestmarke von Marco Diehl (DVAG Marathon Team) um sechs Sekunden. Umgelegt auf die 42 Kilometer - eher ein Wimpernschlag.

Von der Melderesonanz her liegt man damit etwas unter den Vorjahreszahlen. "Wenn das Wetter passt, sind insgesamt rund 150 Nachmeldungen durchaus realistisch. Somit würden wir wieder klar über die 700er Marke kommen", so Herbert Roos (SG Anspach), der seit der Premiere 2002 fest zum Orga-Team des einzigen Marathons in der Taunusregion gehört. Wer am Sonntag nach einem Blick aus dem Fenster ganz spontan die Laufschuhe schnüren möchte, der wird auch nicht abgewiesen. Ab 7.45 Uhr kann man sich in Schmitten-Arnoldshain noch eine Startnummer für den Marathon sichern und ab 8.30 Uhr ist die Nachmeldestelle am Marktplatz in Weilmünster für den 12-km-Lauf geöffnet. Einzig für das Rennen über 22 Kilometer müssen Spätentscheider bereits am Samstag bei der Suppen-Party in Weilburg in die Meldeliste eintragen. Sonntags am Startpunkt in Emmershausen sind keine spontanen Meldungen mehr möglich.

"Das Organisieren des Weiltalmarathons ist ein großer logistischer Aufwand. Nur mithilfe unserer vielen Partner und Helfer können wir das stemmen. Für deren jahrelange, treue Unterstützung sind wir deshalb immer wieder sehr dankbar", bekräftigt Naturpark-Geschäftsführer Uwe Hartmann.

Auf der Strecke durchs idyllische Weiltal warten zirka 1500 Bananen sowie 400 klein geschnittene Äpfel auf die hungrigen Langstreckler. An den diversen Verpflegungsstellen werden zudem noch ungefähr 2000 Liter an Getränken (Wasser, Cola, Apfelsaft) ausgeschenkt. Hinzu kommt an "Manpower" ein Team von rund 300 Helfern entlang der Strecke, um das sportliche Großereignis gut abzuwickeln.

Weitere Informationen sind auf der Homepage www.naturpark-taunus.de abrufbar.