Handball: HSG Odenwald II geht in Urberach die Puste aus

Personell geschwächter Bezirksligist kassiert Sechs-Tore-Pleite. Auch die HSG Rodenstein II verliert.

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ODENWALDKREIS. In der Handball-Bezirksliga A Odenwald/Spessart gab es für die HSG Odenwald II und die HSG Rodenstein II erneut Niederlagen.

MSG Eppertshausen/Münster/Urberach - HSG Odenwald II 31:25 (13:11). Trotz eines dünnen Kaders ohne A-Jugend-Abstellungen hielten die Odenwälder im ersten Durchgang gut mit und lagen kurz vor der Halbzeitpause sogar mit 11:10 vorne. Zwei individuelle Fehler nutzten die Gastgeber aber noch für die 13:11-Pausenführung. Auch die zweite Hälfte gestalteten die Gäste bis zum 18:20 offen, ehe sich in den letzten zwölf Minuten der Kräfteverschleiß bemerkbar machte. Die Gastgeber konnten dagegen deutlich mehr Frische von der Bank einwechseln und nutzten das in der Schlussphase für einen 31:25-Sieg. "Die Niederlage ist zwei, drei Tore zu hoch ausgefallen. Hätten wir ein, zwei Wechselspieler mehr gehabt, hätten wir das Spiel sicher anders gestalten können", erklärte Co-Trainer Uli Hornig.

Die Odenwälder Tore warfen: Florian Stein (6), Fabian Weidmann (6/4), Roberto Griebel (4), Ahmed El Abbassi (4), Marc Lohnes (3), Max Heilmann und Vincent Villhard.

HSG Aschafftal II - HSG Rodenstein II 26:23 (13:7). Trotz einiger krankheitsbedingter Absagen reisten die Rodensteiner mit einem schlagkräftigen Kader nach Aschafftal, wo in der ersten Hälfte offensiv aber alles schlecht lief, was schlecht laufen kann. Fehlende Tiefenbewegung, Fehlpässe und schlechte Abschlüsse häuften sich, und alles, was die letzten Wochen noch gut funktioniert hatte, schien in dieser Partie nicht mehr zu klappen. Dabei stellten die Gastgeber auf der Gegenseite eine äußert biedere Mannschaft, die immer wieder das Tempo aus der Partie nahm und auf Zeit spielte, gegen eine nicht gerade stabile Rodensteiner Abwehr aber dennoch ihre Lücken fand. In der zweiten Hälfte kamen die Gäste zwar noch mal auf 19:22 heran, aufgrund von schlechten Entscheidungen vor dem gegnerischen Tor wurde der Rückstand bis zum 26:23-Endergebnis aber nie kleiner als drei Tore. "Wir haben in der zweiten Halbzeit Moral gezeigt. Das war aber auch schon das einzig Positive an diesem Spiel, das wir definitiv hätten gewinnen müssen", haderte Rodensteins Spielertrainer Marc Lossin.

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Die Rodensteiner Tore erzielten: David Marquardt (8), Lukas Pfeifer (4), Marc Lossin (4/1), Philipp Lein (3/1), Philipp Gehron (2), Christoph Schwinn und Christian Eisenhauer.