Frauenhandball: HSG Odenwald meldet sich zurück

Die Landesliga-Frauen siegen gegen den TV Langenselbold, während die HSG Rodenstein in der Bezirksoberliga ein Debakel erlebt.

Anzeige

ODENWALDKREIS. Nach zwei Niederlagen melden sich die Landesliga-Handballerinnen der HSG Odenwald zurück. Nach einem Pausenrückstand gewannen sie noch gegen den TV Langenselbold mit 31:26 (11:15). Eine Klasse tiefer erlebte die HSG Rodenstein ein Debakel.

Mit Spaß am Spiel, Leidenschaft, Zusammenhalt und daraus resultierender starker Mannschaftsleistung wollte die HSG dem vermeintlich stärkeren Gast so lange wie möglich Paroli bieten. Anfangs war es auch eine ausgeglichene Begegnung. Die Gastgeberinnen hielten bemerkenswert dagegen, bis fünf Minuten vor dem Seitenwechsel: Dann aber leisteten sich die Odenwälderinnen fünf unkonzentrierte Minuten und gerieten zur Pause prompt mit 11:15 ins Hintertreffen.

Die Zielsetzung für die zweite Hälfte war, nochmals alles zu investieren und versuchen, sich Tor um Tor heranzutasten. Eine taktische Maßnahme war die gegnerische Spielgestalterin in Manndeckung zu nehmen, was dann auch tatsächlich den Spielfluss der Gäste ins Stocken brachte. Und was wiederum die Gastgeberinnen immer besser ins Spiel finden ließ. Gleichzeitig steigerte sich HSG-Torfrau Alex Beck gegen ihre ehemalige Mannschaft und wurde zum Garant der Aufholjagd. Zehn Minuten nach der Halbzeit gelang der HSG der erste Ausgleich nach langer Zeit. Von nun an gab es kein Halten mehr. Die Abwehr eroberte mehrere Bälle, die im Umschaltspiel zu fünf Toren in Serie führten. Den Sieg ließ sich die Heimmannschaft anschließend nicht mehr entreißen.

HSG-Tore: Nasrim Nezami (6/6), Lea Rebscher (5), Marisa Nieratzky (5), Jule Hofferbert (4), Selina Mahla (4), Sina Rebscher (3), Valerie Berres, Tina Feja, Linnea Kath und Lara Bitsch.

Anzeige

HSG Kahl/kleinostheim - HSG Rodenstein 33:13 (14:4). Nur vier Tore warfen die Rodensteinerinnen in der ersten Hälfte. Als Larissa Abraham nach drei Minuten den 1:3-Anschluss herstellte, hätte wohl kaum jemand so eine Spielentwicklung für möglich gehalten. Dann aber blieben die Gäste fast 20 Minuten ohne Torerfolg und Kahl zog auf 10:1 und 14:4 davon. Nach dem Seitenwechsel präsentierten sich die Rodensteinerinnen nicht mehr ganz so desolat, aber für eine Ergebniswende war es schon zu spät. Die Gastgeberinnen lagen bereits 20 Minuten vor Spielende mit 20:9 vorentscheidend vorne und gewannen mit 20 Toren Abstand 33:13.