Chance auf Platz acht nicht genutzt

Marc Baumann (am Ball) warf für den TV Beerfelden bei der HSG Kahl/Kleinostheim zwölf Treffer.Archivfoto: Herbert Krämer  Foto:

In einer spannenden Partie gegen die HSG Kahl/Kleinostheim hat der TV Beerfelden in der Handball-Bezirksoberliga Odenwald/Spessart am Ende knapp den Sieg verpasst.HSG...

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KAHL/KLEINOSTHEIM. In einer spannenden Partie gegen die HSG Kahl/Kleinostheim hat der TV Beerfelden in der Handball-Bezirksoberliga Odenwald/Spessart am Ende knapp den Sieg verpasst.

HSG Kahl/Kleinostheim II – TV Beerfelden 36:35 (17:18). Das Beerfelder Spiel begann mit 20 sehr starken Minuten, in denen vorne wie hinten fast alles gelang. Über 3:3 setzten sich die Gäste auf 8:4 ab und bauten ihren Vorsprung in der Folge auf 14:8 aus.

Doch eine Beerfelder Zeitstrafe brachte Kahl beim 12:16 wieder etwas näher heran, und als die Gastgeber mit einer aus Beerfelder Sicht irregulären Aktion, die der Schiedsrichter übersah, kurz vor der Pause auch noch das 17:18 markierten, war der Anschluss wieder hergestellt. Auch in der zweiten Hälfte taten sich die Gäste schwer mit den Halbspielern der Gastgeber.

Eine doppelte Manndeckung gegen Spielertrainer Marc Baumann und Spielmacher Oliver Schwöbel kam erschwerend hinzu und bereitete den Beerfeldern Probleme. Ab dem 26:27 verlief die Partie erneut ausgeglichen, auf jeder Seite fielen die Tore abwechselnd. Die Abwehrreihen hatten in dieser Phase kaum noch ein Wörtchen mitzureden, die Offensiven dominierten klar. Als der TV schließlich eine seiner Chancen vergab, nutzte Kahl das, um sich um den entscheidenden Treffer abzusetzen und den Sieg letztlich mit 36:35 nach Hause zu bringen.

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„Wir haben die Chance auf den achten Platz nicht genutzt. Das ist schade, es wären zwei wichtige Punkte gewesen. Jetzt müssen wir eben im nächsten Spiel punkten und dieses hier schnell vergessen“, sagte Beerfeldens Pressesprecher Christian Werner. Die Treffer für Beerfelden warfen Marc Baumann (12/3), Oliver Schwöbel (10/3), Christian Werner (5), Sven Friedrich (3), Johannes Ewert (3), Hendrik Gutjahr und Marino Maric.