Beerfelden und Erbach wollen's wissen

Trotz klarer Rollenverteilung erwarten die Bezirksoberliga-Handballer ein spannendes Derby.

Anzeige

BEERFELDEN. In der Handball Bezirksoberliga Odenwald-Spessart steht am Samstag (19 Uhr) das Derby zwischen dem TV Beerfelden und der HSG Erbach/Dorf-Erbach an. Die HSG Odenwald und die HSG Rodenstein sind spielfrei.

Im Odenwälder Derby erwartet die Zuschauer ein ungleiches Duell, wenn der Tabellendritte TV den Tabellenelften HSG fordert. Fünf seiner sechs Spiele hat Beerfelden in dieser Saison gewonnen, zuletzt gab es zwei Heimsiege in Folge, darunter auch der 30:29-Sieg gegen den damaligen Tabellennachbarn MSG Großwallstadt II. Auf der anderen Seite wartet Erbach nach fünf Partien immer noch auf den zweiten Sieg, verlor zuletzt dreimal in Serie. Auch die Beerfelder Erinnerungen an die letzten Aufeinandertreffen sind gut, wie Pressesprecher Christian Werner berichtet: "Die letzten Male haben wir immer gut ausgesehen, immer gewonnen und gut gespielt. Wir wollen unsere guten Leistungen der letzten Wochen auch ins Derby mitnehmen, vorne unsere Chancen nutzen und hinten noch stabiler stehen." Eigens dafür wird die letzte Trainingseinheit am Freitag auch noch einmal ganz im Zeichen des nächsten Gegners und dabei vor allem im Zeichen der Erbacher Rückraumspieler stehen. "Aber auch die Außenspieler sind mit ihrem schnellen Umschaltspiel nicht zu unterschätzen", warnt Werner. "Wir wissen zwar noch nicht, wer letztlich aufläuft, aber gegen uns sind eigentlich immer alle da", schmunzelt Beerfeldens Kreisläufer mit Blick auf den Kader der HSG. Auf der Gegenseite hofft Pressesprecher Jan Müller erneut auf eine Leistungssteigerung, nachdem die Erbacher trotz großen Kampfes zuletzt gegen Stockstadt/Mainaschaff verloren haben (33:36). "Wir sind hoch motiviert und wollen alles an Kampfgeist abrufen, um am Ende zu gewinnen." Teile der Erbacher Mannschaft hatten sich den TV in dieser Runde schon live angeschaut, sodass Müller berichten kann: "Wir wissen, worauf es ankommt und worauf wir achten müssen." Beide Teams gehen nahezu in Bestbesetzung in die Partie, sodass sich die Zuschauer - trotz der vermeintlich klaren Tabellensituation - auf ein spannendes Derby freuen dürfen.