Griesheims Abstieg ist besiegelt

Nach der 18:23 (10:12)-Niederlage gegen die HSG Wiesbaden ist es amtlich: Der TuS Griesheim steigt ab. Nach einer katastrophalen Saison mit nur drei Zählern auf dem Konto...

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GRIESHEIM. Nach der 18:23 (10:12)-Niederlage gegen die HSG Wiesbaden ist es amtlich: Der TuS Griesheim steigt ab. Nach einer katastrophalen Saison mit nur drei Zählern auf dem Konto droht nun neben dem Gang in die Landesliga auch der Zerfall der Mannschaft. Bereits nach der leblosen Vorstellung bei der HSG Kahl (23:26) vor zwei Wochen, warf Ronald Bausch das Handtuch. Als der Trainer sich der Mannschaft erklärte, folgte keine Reaktion, weshalb auch Trainerfuchs Klaus Feldmann zurücktrat.

Andre Seitz und Björn Friedrich aus dem Jugendbereich sollen es nun richten. Beim Traditionsverein will man sich nun wieder mehr um die gute Nachwuchsarbeit kümmern. Aus verbleibenden Spielern der ersten Mannschaft und Talenten aus der Reserve und der A-Jugend soll nun ein konkurrenzfähiges Landesliga-Team geformt werden.

Gegen Wiesbaden hielt das Schlusslicht in den ersten Minuten gut mit, musste nach dem 2:2 aber fünf Gegentreffer in Folge hinnehmen. Dann lief es besser, weil der TuS eine bessere Defensive bot. Das neune Trainergespann und die nur mehr 100 Zuschauer schöpften nach dem 15:15 in der 42. Minute wieder Hoffnung. Doch Danic Seiwert, mit acht Treffern effektivster Wiesbadener, traf anschließend zweimal in Folge. Wieder verpasste es der Außenseiter, nach dem Ausgleich den Bock umzustoßen. Die HSG verteidigte den Vorsprung geschickt bis zum Ende.

TuS-Tore: Ahrensmeier 4, Kretschmann 4, Voegele 2, Türke 2, Rohaly 2, Steinmetz, Werkmann, Ochs und Kupzog, Zuschauer: 93.

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Von Bernd Kalkhof