Schamber, Engel und Hackeschmidt fehlen

Nicht, dass die nächsten beiden Gegner überragend stark wären. Aber als „schwierige Spiele“ bezeichnet Stefan Beißer die Begegnungen mit dem SV Erbach und der TGB...

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BÜTTELBORN. Nicht, dass die nächsten beiden Gegner überragend stark wären. Aber als „schwierige Spiele“ bezeichnet Stefan Beißer die Begegnungen mit dem SV Erbach und der TGB Darmstadt, also Mannschaften aus dem unteren Tabellendrittel, dennoch. Der Trainer des Spitzenreiters der Handball-Bezirksoberliga, TV Büttelborn, weist auf die besondere mentale Herausforderung hin, auch gegen solche Kontrahenten voll konzentriert und motiviert zu sein.

Immer wieder fehlen Routiniers

Beim SV Erbach, der am Samstag (19.30 Uhr) in der Büttelborner Kreissporthalle gastiert, kommt noch eines hinzu: Beißer schätzt die Heppenheimer eigentlich stärker ein, als es ihre prekäre Tabellensituation aussagt. Der Drittletzte habe in dieser Saison immer wieder auf Routiniers wie Christian Scholz und Spielertrainer Axel Buschsieper, die verletzungsbedingt längerfristig ausgefallen seien, verzichten müssen. Wenn solche Leistungsträger nicht dabei seien, „ist das eine ganz junge Mannschaft, die dann halt nicht so konkurrenzfähig ist“.

Beim TVB fehlt morgen der verletzte Hendrik Schamber. Die Kreisläufer Daniel Hacke-schmidt und Marco Engel fallen aus beruflichen beziehungsweise privaten Gründen für zwei Spiele aus. Auf Co-Trainer Sven Senßfelder, der sich nach Ende seiner Aktivenlaufbahn noch als Aushilfsspieler zur Verfügung stellte, muss die Mannschaft wegen eines Fußbruchs verzichten. Fraglich ist die Einsatzfähigkeit des angeschlagenen Lars Eidenmüller. „Aber unser Kader ist groß und stark genug“, sagt Beißer.

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Der Trainer ruft die TVB-Anhängerschaft auf, die Mannschaft weiter so zahlreich und lautstark zu unterstützen wie zuletzt. Auf dass es dem Team in den nächsten vier Spielen gelinge, noch vor dem Saisonfinale gegen seinen schärfsten Verfolger, HSG Fürth/Krumbach, die Meisterschaft zu entscheiden.