Trainer Lubomir Vranjes gegen die alte Liebe

Der Trainer der Rhein-Neckar Löwen hat mit der SG Flensburg-Handewitt seine größten Erfolge gefeiert. Diesmal geht es im direkten Duell mehr oder weniger um die Goldene Ananas.

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MANNHEIM. Die Rhein-Neckar Löwen treffen am Samstag um 20.30 Uhr in der Mannheimer SAP-Arena auf die SG Flensburg-Handewitt. In den vergangenen Spielzeiten der Handball-Bundesliga war das stets ein Kampf um Punkte für die Meisterschaft. Und in dieser Saison? Na ja. Für die Mannheimer geht es als Tabellenzehnter nur noch um die Goldene Ananas. Flensburg-Handewitt liegt auf Platz vier und sieben Punkte hinter Spitzenreiter SC Magdeburg, hat aber noch den Zweiten THW Kiel im Visier.

Doch für Löwen-Coach Lubomir Vranjes ist das Aufeinandertreffen das Wiedersehen mit der alten Liebe. Mit Flensburg feierte der schwedische Trainer der Löwen seine größten Erfolge, gewann unter anderem 2012 den Europapokal der Pokalsieger und 2014 die Champions League. „Natürlich freue ich mich auf diese Partie sehr“, macht der Achtundvierzigjährige klar.

Die Löwen zeigten zuletzt aufsteigende Tendenz. Allerdings setzte es am Wochenende gegen die Füchse Berlin eine 24:29-Heimniederlage. „Der Acht-Tore-Rückstand zur Pause war zu viel, obwohl wir es in der zweiten Hälfte viel besser gemacht haben“, so Vranjes, der hofft, dass sein Team sich in der Defensive wieder so präsentiert wie in den Partien vor der Berlin-Niederlage. Dennoch: Die SG ist der klare Favorit, auch wenn Emil Jakobsen und Lasse Svan wegen einer Magen-Darm-Infektion ausfallen.