Rhein-Neckar Löwen neun Minuten torlos – das ist zu viel

Mund abputzen und weitermachen: Nach der Niederlage am Donnerstag in Berlin erwarten die Rhein-Neckar Löwen (Mait Patrail) am Samstag in heimischer Arena den HC Erlangen. Foto: dpa

Mannheimer Handball-Bundesligist verliert auch das zweite Pflichtspiel unter Neu-Trainer Ljubomir Vranjes. Jetzt gilt es im Heimspiel, gegen den HC Erlangen.

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MANNHEIM. Wieder stimmte das Ergebnis nicht: Die Rhein-Neckar Löwen verloren am Donnerstagabend ihr erstes Spiel in der Handball-Bundesliga nach der Europameisterschaftspause bei den Füchsen Berlin mit 20:23 (10:11). Gegen die stark ersatzgeschwächten Hauptstädter hatten die Mannheimer arge Probleme im Angriff und verloren so auch das zweite Pflichtspiel unter dem neuen Trainer Ljubomir Vranjes.

„Schade. Wir haben sehr gut verteidigt, aber klar sind wir enttäuscht, dass es nicht gereicht hat“, sagte Löwen-Torwart Nico Katsigiannis. Gegen die Berliner, die auf acht Spieler verzichten mussten, scheiterten die Mannheimer vor allem am überragenden Torwart Dejan Milosavljev, der 18 Paraden hatte.

Lange konnte sich kein Team absetzen. Bis in die Schlussphase und Niklas Kirkeløkkes Anschluss zum 20:21 (51.) hatten die Mannheimer alle Chancen – erzielten in den letzten neun Minuten aber keinen Treffer mehr.

Zeit zum Durchschnaufen gibt es nicht. Bereits an diesem Samstag empfangen die Löwen, die in der Tabelle nur auf dem 13. Rang stehen, um 20.30 Uhr den Liga-14. HC Erlangen.

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Löwen: Birlehm, Katsigiannis (Tor); Schmid (6/5), Gensheimer (1), Kirkeløkke (4), Patrail, Knorr (1), Ahouansou, Abutovic, Lagergren, Groetzki (3), Gislason, Horžen, Nilsson (4), Kohlbacher, Kessler (1).

Schiedsrichter: Schneider/Hartmann (Barleben/Magdeburg). – Zuschauer: 1850. – Strafminuten: 2:8.