Erster Löwen-Sieg im neuen Jahr

Der Mannheimer Handball-Bundesligist bezwingt Schlusslicht GWD Minden. Torhüter Joel Birlehm: „Dieser Sieg war unfassbar wichtig für uns.“

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MANNHEIM. Der erste Sieg im neuen Jahr ist da: Die Rhein-Neckar Löwen kamen am Donnerstagabend in der Handball-Bundesliga zu einem 33:31 (15:13)-Erfolg bei Tabellenschlusslicht GWD Minden. Für Interimscoach Lubomir Vranjes waren es die ersten beiden Punkte in einem Spiel für die Löwen. Damit haben die Mannheimer ihren Negativtrend von fünf sieglosen Partien in Folge erst einmal gestoppt.

Juri Knorr zeigte sich nach dem Spiel an seiner alten Wirkungsstätte gut gelaunt. Der 21-Jährige, der im vergangenen Jahr aus Minden zu den Rhein-Neckar Löwen gewechselt war, machte ein starkes Spiel und war neben Keeper Joel Birlehm (neun Paraden) und Niclas Kirkeløkke, der aus dem Rückraum von zehn Wurfversuchen acht verwandelte, der Matchwinner. Dabei hatte Vranjes den Ex-Mindener erst eine gute Viertelstunde vor dem Ende gebracht.

„Dieser Sieg war für uns unfassbar wichtig“, sagte Löwen-Torhüter Birlehm nach der Partie. „Ich denke, dass wir bisher in jedem Spiel der Rückrunde für zwei Punkte in Frage gekommen sind. Diesmal konnten wir dann endlich einmal den Bock umstoßen.“ Doch das zahlte sich aus, denn es war kein Spaziergang für die Löwen. Minden führte nach einer Viertelstunde mit 8:6 (15.), erst danach kamen die Löwen dann zu Treffern über die schnelle Mitte. Zur Pause führten die Mannheimer mit zwei Treffern Vorsprung.

Nach dem Seitenwechsel sorgte vor allem Kreisläufer Jannik Kohlbacher dafür, dass die Löwen auf 22:18 (42.) davonzogen – dann kam Knorr. Er verwandelte drei Siebenmeter souverän und erzielte aus dem Rückraum wichtige Tore. Sechs Minuten vor dem Ende lagen die Löwen mit 30:26 (54.) vorne. Trotzdem wurde es noch einmal spannend: Minden kam wenige Sekunden vor Schluss bis auf einen Treffer heran (31:32, 59.). Der junge David Móré machte aber mit dem 33:31 und seinem dritten Treffer in dieser Partie den Löwen-Erfolg am Ende perfekt.

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Löwen: Birlehm, Katsigiannis – Schmid (3), Zacharias, Kirkeløkke (8), Patrail, Knorr (6/3), Móré (3), Ahouansou, Abutovic, Lagergren, Groetzki (4/1), Horžen, Gislason (1), Nilsson (3), Kohlbacher (4). Strafminuten: 4-2. Schiedsrichter: Blümel/Lopaschewski. Beste Spieler: Darm – Kirkeløkke.