Endlich zeigen die Rhein-Neckar Löwen ihre Qualitäten

Beim souveränen Sieg bei Schlussslicht Balingen entdeckt Trainer Lubomir Vranjes ganz viel Positives. Zum Heimspiel gegen die Füchse Berlin erwarten die Mannheimer über 5000 Fans.

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MANNHEIM. Die Formkurve der Rhein-Neckar Löwen zeigt weiter nach oben. Die Mannheimer gewannen am Donnerstagabend ihr nächstes Spiel in der Handball-Bundesliga bei Tabellenschlusslicht HBW Balingen-Weilstetten mit 31:22 (16:12). Am Sonntag (16 Uhr) empfangen die Löwen die Füchse Berlin. Aktuell sieht es so aus, als ob über 5000 Zuschauer in die Arena kommen werden. „Vor so einer Kulisse zu spielen wäre echt schön. So was hatten wir schon lange nicht mehr“, sagte ein gut gelaunter Löwen-Trainer Lubomir Vranjes.

In Balingen hatten die Mannheimer in der ersten Halbzeit Glück, kontrollierten aber nach der Pause die Partie. „Wir hatten viel Sicherheit, alle waren diesmal sehr gefährlich. Wenn das so ist, ist es schwer, uns zu schlagen. Denn wir haben ja die Qualität“, lobte Vranjes.

Vor allem in der Abwehr zeigten die Löwen in Abschnitt zwei eine starke Leistung. Der Innenblock um Ymir Gislasson und Mait Patrail machte es den Balinger schwer. Zwischen der 31. und 40. Minute ließen die Gäste nur einen Gegentreffer zu und zogen entscheidend auf 22:13 (42.) weg. „Wenn man so deutlich hier in Balingen gewinnt, wo es eigentlich immer schwer ist, dann hat man gute Laune“, befand Nationalspieler Groetzki.

Gegen die Füchse Berlin sind die Löwen aber dennoch nur Außenseiter. Der Hauptstadtklub liegt mit 37 Punkten auf dem dritten Tabellenrang. Das Ziel der Füchse, der seit sechs Spielen ungeschlagen sind, ist die Champions League-Teilnahme.

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Bei Kapitän Uwe Gensheimer ist unterdessen die Operation an der Achillessehne offenbar gut verlaufen. Allerdings wird der 35-Jährige den Löwen rund sechs Monate fehlen.

Löwen: Birlehm, Appelgren (Tor); Knorr (3/2), Schmid (2/1), Kirkelokke (8), Zacharias (3), Groetzki (7), Gislason (1), Patrail (1), Abutovic, Scholtes, Helander (2/1), Ahouansou, Horzen, Nilsson, Kohlbacher (4).

Schiedsrichter: Thiyagarajah/Thiyagarajah (Gummersbach). – Zuschauer: 1991. – Strafminuten: 6:4.