TV Lampertheim unter Zugzwang

Ingo Trumpfheller © Thorsten Gutschalk

Für die A-Liga-Handballer ist gegen den Vorletzten SKV Mörfelden ein Sieg Pflicht. Derweil ist HSG Fürth/Krumbach II gegen Meisterschaftsfavorit TV Trebur krasser Außenseiter.

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BERGSTRASSE. Trotz einer seit Monaten ansteigenden Formkurve sind die A-Liga-Handballer der HSG Fürth/Krumbach II am Samstag (17.05 Uhr) im Heimspiel gegen den TV Trebur krasser Außenseiter. "Trebur ist für mich der Meisterschaftsfavorit. Das wird für uns eine ganz schwere Aufgabe", stellt HSG-Trainer Ingo Trumpfheller klar. Druck sieht er ohnehin wenig auf seiner Mannschaft lasten, die als Tabellensiebter mit 16:14 Punkte "absolut im Soll" ist, wie er betont. Und auch Spiele wie jetzt gegen Trebur sieht der Coach als Lernprozess: "Ich habe eine extrem junge Mannschaft, die sich einfach weiter entwickeln soll. Alle Spieler im Team haben noch viel Potenzial und perspektivisch ist das noch ganz viel drin", ist Trumpfheller überzeugt und freut sich auf jede Übungseinheit: "Ich habe einen großen Kader, die Jungs ziehen klasse mit - es macht einfach Spaß mit ihnen zu arbeiten", so der Trainer.

Auf die TG Biblis wartet am Samstagabend die nächste schwere Aufgabe. Nachdem der Abwärtstrend nach vier Niederlagen in Folge am vergangenen Wochenende durch einen 26:25-Erfolg gegen Fürth/Krumbach gestoppt werden konnte, muss das Team von Trainer Sascha Schnöller nun als Liga-Sechster (16:14 Punkte) zum Vierten TV Büttelborn II (20:10), der den Gurkenstädtern schon in der Hinrunde eine 30:32-Schlappe beibrachte. "Wir müssen kämpferisch an die Leistung aus dem Spiel gegen Fürth anknüpfen. Dann können wir schauen, was möglich ist", so der Coach. "Der jüngste Sieg tat nach der Durststrecke sehr gut und wir wollen uns jetzt allen personellen Problemen zum Trotz wieder stabilisieren", muss Schnöller weiterhin mit einem dünnen Kader auskommen.

Nach einem spielfreien Wochenende stehen die A-Liga-Handballer des TV Lampertheim unter Druck. Gegen den Tabellenvorletzten SKV Mörfelden muss am Sonntagabend (18 Uhr) ein Heimsieg her, alles andere wäre eine riesengroße Enttäuschung und würde die Abwärtsspirale der Spargelstädter vergrößern. Aktuell belegt der letztjährige Bezirksoberligist Rang acht und ist damit weit von den eigenen Ansprüchen entfernt. "Uns fehlt einfach die Konstanz", ärgert sich Trainer Achim Schmied. "Wir spielen phasenweise wirklich gut, leisten uns dann aber wieder eklatante Fehler und machen damit die Gegner wieder stark", hat er in den letzten Partien immer wieder beobachten müssen. Dennoch: Gegen Mörfelden, dass mit 6:24 Punkten noch im Abstiegskampf steckt, sind die Punkte - gerade in eigener Halle - fest eingeplant, um zumindest den Anschluss an die vordere Tabellenhälfte nicht abreißen zu lassen.