SV Erbach: Steigerung nach der Pause

Der Saisonstart des SV Erbach in der Frauenhandball-Bezirksoberliga ist nach Anlaufschwierigkeiten geglückt. Fürth/Krumbach unterlag mit Rumpfmannschaft. Biblis siegt weiter.

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BERGSTRASSE. Dank einer deutlichen Leistungssteigerung in der zweiten Hälfte ist der Saisonstart des SV Erbach in der Frauenhandball-Bezirksoberliga geglückt. Die HSG Fürth/Krumbach unterlag mit einer Rumpfmannschaft, während die FSG Biblis/Gernsheim den zweiten Saisonsieg feierte.

HSG Bieberau – SV Erbach 24:31 (11:13). „Wir waren nicht direkt bei 100 Prozent“, meinte Erbachs Übungsleiter Jozef Skandik, „haben uns dann aber gesteigert und verdient gewonnen“. Besonders die Deckung stand nach dem 7:10 (23.) besser, und schon zur Pause führte der SVE mit 13:11. Nach dem Seitenwechsel bauten die Erbacherinnen dann ihre Führung allmählich aus und hatten nach dem 23:18 (51.) auch den längeren Atem und gewannen noch deutlich mit 31:24. „Ein guter Rückhalt waren auch unsere Torhüterinnen Ann-Katrin Lies und Linsa Schneider, die sechs von zehn Strafwürfen pariert haben“, lobte Skandik.

SVE-Tore: Selin Schneider (10), Anna Jordan (10/4), Hanna Lambert (4), Anne Meffert (2), Katrin Lambert, Lisa Pfeifer, Kim Schneider, Franziska Lulay, Carla Gramlich (je 1).

SG Arheilgen – HSG Fürth/Krumbach 29:26 (15:15). „Wenn wir komplett gewesen wären, dann hätten wir gewonnen“, war sich Udo Böbel, Trainer der HSG Fürth/Krumbach, sicher. Fürth trat ohne fünf Stammspielerinnen an, zudem waren die A-Jugendlichen, die in der Vorwoche ihre Sache noch sehr gut gemacht hatten, zeitgleich mit ihrer Jugendmannschaft in Erbach am Ball. Immerhin sprangen einige Spielerinnen aus der zweiten Mannschaft ein, damit Böbel zumindest ein paar Alternativen auf der Bank hatte. „Dennoch gingen uns am Ende die Kräfte aus“, so der erfahrene Coach, der zudem ab der 45. Minute auf Leistungsträgerin Katharina Brandenburger – bis dahin viermal erfolgreich – verzichten musste. Sie zog sich eine Verletzung zu. Wie lange sie ausfallen wird, ist aber ungewiss. „Es sah jedoch nicht gut aus“, befürchtet Böbel eine längere Pause.

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HSG-Tore: Elena Weber (8), Stella Niklas (6), Katharina Brandenburger (4), Lisa Unrath (3), Lilly Schüle, Diana Helferich (je 2).

FSG Biblis/Gernsheim – HSG Langen 21:12 (10:8). Zweites Spiel, zweiter Sieg: Der Saisonstart von Aufsteiger FSG Biblis/Gernsheim ist nach dem 21:12 (10:8) gegen die HSG Langen als gelungen zu bezeichnen. Trainer Bernd Seiberth lobte vor allem die Abwehrarbeit in Verbindung mit der Torwartleistung. „Wir haben in den letzten 19 Minuten keinen einzigen Treffer mehr kassiert und uns von 13:12 auf 21:12 abgesetzt. Das war schon überragend“, freute er sich.

FSG-Tore: Lisa Götz (8/5), Saskia Laudenbach (6), Julia Schiefer (3), Liboria Romano, Bianca Buttgereit, Kerstin Bonifer (je 1), Julia Höfle (1/1).

TV Siedelsbrunn – TGS Walldorf II 18:17 (9:8). Der Motor des TV Siedelsbrunn ist zum Saisonstart in der Frauenhandball-Bezirksoberliga noch nicht rund gelaufen, aber es reichte zu einem 18:17 (9:8)-Erfolg gegen die TGS Walldorf. Die Mannschaft von Trainer Daniel Werner stand zwar in der Deckung sicher, leistete sich aber im Angriff zu viele Fehler, so dass die Partie torarm und eng verlief. Erst Anne-Christin Kunkel 15 Sekunden vor dem Ende erlöste ihre Mannschaft mit dem Treffer zum 18:17.

TVS-Tore: Anne-Christin Kunkel (6/3), Hannah Lampert, Selin Büyükodabasi (je 4), Celine Dürr (3), Lena Mottl (1).