SV Erbach hat Respekt vor Göbel und Kuch

Lampertheims Trainer Achim Schmied muss sein Ensemble umbauen. Archivfoto: Gutschalk

Zweites Derby in Folge in der Handball-Bezirksoberliga. TV Lampertheim muss ersatzgeschwächt antreten, während die HSG Weschnitztal die ersten Punkte einfahren will.

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BERGSTRASSE. (met/tip/ki). Vor dem zweiten Derby innerhalb einer Woche steht der SV Erbach. Die Bezirksoberliga-Handballer treten am Sonntag (16 Uhr) bei der HSG Bensheim/ Auerbach an. Zufrieden waren sie im Lager der Erbacher, als am vergangenen Samstagabend das Stadtderby gegen den HC VfL Heppenheim endete. Ein 26:26 hatte die Mannschaft des Trainergespanns Andreas Lulay und Nemanja Skrobic erreicht und dabei den Ausgleich drei Sekunden vor dem Ende erzielt. An die überzeugende kämpferische Leistung wollen die Erbacher nun auch beim Aufsteiger aus der Nachbarstadt anknüpfen. „Wenn es uns gelingt, diese positive Einstellung mit in das nächste Spiel zu nehmen, ist für uns sicherlich was drin“, weiß Erbachs Abteilungsleiter Thomas Flath, der vor allem vor zwei HSG-Akteuren warnt: „Yannick Göbel und Philipp Kuch sind zwei torgefährliche Spieler, auf die wir unser Hauptaugenmerk legen müssen“, warnt Flath.

„Natürlich wollen wir gewinnen“, gibt sich derweil Moritz Brandt, Trainer der Bensheimer, selbstbewusst. „Wir sind zu Hause, haben Selbstvertrauen getankt und wollen gleich nachlegen“, erklärt der Coach rückblickend auf den 35:32-Erfolg gegen Siedelsbrunn. Gleichzeitig warnt Brandt aber auch vor dem Gegner: „Erbach hat eine gute Mannschaft und ist sicherlich stärker einzuschätzen als noch letzte Runde.“

Nur nicht unterschätzen lautet die Devise beim TV Lampertheim, der am Sonntagabend (18 Uhr) zum Auswärtsspiel bei der ESG Erfelden ran muss. Nach zwei überzeugenden Spielen und 3:1 Zählern sind die Lampertheimer bei den noch punktlosen Gastgebern eindeutig Favorit. „Aber im Vorbeigehen werden wir das nicht gewinnen“, ist sich TVL-Trainer Achim Schmied sicher. Verzichten muss Lampertheim weiterhin auf Robert Weiß, der an einer Schulterverletzung laboriert, und auf Torhüter Frederik Saul, der sich vor zwei Wochen das Knie im Training verdreht hat. Für ihn wird wohl Routinier Tobias Zielonka gemeinsam mit Max Griesheimer das Duo zwischen den Pfosten bilden. Nicolas Glanzner sollte indes wieder mit dabei sein.

„Wir bekommen es hier nicht mit einem normalen Aufsteiger zu tun. Das ist eine richtig starke Mannschaft“, warnt Kevin Urban, Co-Trainer der HSG Weschnitztal, vor dem Auswärtsspiel am Sonntag (17.30 Uhr) bei der SKV Mörfelden. HSG-Spielertrainer Christian Mader hat den kommenden Gegner am vergangenen Sonntagabend noch einmal in Augenschein genommen. „Eine körperlich starke, erfahrene Mannschaft, die allerdings auch mit Tempo zu knacken sein könnte.“ Kevin Urban hofft, dass gegenüber dem Langen-Spiel wieder Benedikt Brehm dabei sein kann und seine Grippe überstanden hat. Nach zwei Niederlagen in zwei Spielen sollen die ersten Punkte her.

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Mit dem Top-Favoriten auf die Meisterschaft, der ESG Crumstadt/Goddelau, bekommt es am Samstagabend der TV Siedelsbrunn zu tun. Das Team von Spielertrainer Ingo Trumpfheller würde nur zu gerne die Punkte behalten und damit die eigenen Ambitionen auf einen Platz im vorderen Drittel unterstreichen.