SKG Bonsweiher gewinnt knapp das Derby gegen den SV Erbach

Zugepackt: Um Bonsweihers starken Angreifer Benedikt Brehm kümmern sich die Erbacher Nemanja Skrobic (links) und Paul Buschendorff. Foto: Dagmar Jährling

Überhaupt nicht zurecht kommen die Erbacher mit der Manndeckung gegen Nemanja Skrobic, der so von der ersten Minute an aus dem Spiel genommen wird.

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BONSWEIHER. Eine knappe Niederlage musste am Sonntag der SV Erbach einstecken. Die Bezirksoberliga-Handballer verloren das Derby bei der SKG Bonsweiher mit 23:24 (12:13).

Logisch, dass Andreas Lulay nach dem Spiel überhaupt nicht zufrieden war. Zum einen enttäuschte den Erbacher Trainer die Niederlage an sich. Zum anderem fand er kritische Worte ob der Leistungen beider Mannschaften: „Das war ein ganz schlechtes Bezirksoberligaspiel. Die Partie war über weite Strecken zerfahren und geprägt von vielen Nickligkeiten und Zeitstrafen.“ Lulay attestierte den Gastgebern das am Ende „etwas cleverere Spiel“, was zum Erfolg geführt habe.

Überhaupt nicht zurecht kamen die Erbacher mit der Manndeckung gegen Nemanja Skrobic, der so von der ersten Minute an aus dem Spiel genommen wurde. „Da fehlen uns natürlich die Spieler, die für ihn in die Bresche springen und Tore erzielen“, erklärte der Erbacher Trainer, der ein weiteres Manko in zwei frühen Zeitstrafen gegen seinen spielenden Trainerkollegen sah.

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„Da bist du natürlich in der Abwehrarbeit entsprechend gehandicapt und kannst nicht mehr so zur Sache gehen, wie du das eigentlich müsstest.“ Folglich sah Skrobic kurz vor dem Ende nach seiner dritten Zeitstrafe genauso Rot wie auch Nicolas Silber auf Bonsweiherer Seite.

Das Spiel an sich verlief über weite Strecken ausgeglichen. Die SKG legte in den Anfangsminuten zwar eine Führung vor. Nemanja Skrobic glich in der 17. Minute dann aber aus. Den besseren Start in den zweiten Durchgang erwischten die Odenwälder, die in der 47. Minute mit vier Toren vorne lagen (21:17). Erbach kämpfte sich aber zurück, mehr als der Anschluss durch Skrobic (23:22) drei Minuten vor dem Abpfiff sprang aber nicht mehr heraus.

SKG-Tore: Brehm (6), Mader (5/3), Schemenauer (4), Walter (3), Silber, Wiegand, Maaß (je 2); SVE-Tore: Schwiersch (5), Buschendorff (4), Grabisch, Lulay, Skrobic (je 3), Röder, Lukas Müller (je 2), Jonas Müller (1).