Routiniers als Schlüssel zum Erfolg

Handarbeit: Timo Wiegand, Fabian Jordan und Dario Schwiersch (SV Erbach, von links) haben Aykut Demryol (HSG Siedelsbrunn/Wald-Michelbach) im Griff. Foto: Dagmar Jährling  Foto: Dagmar Jährling

Einen unerwartet deutlichen Heimsieg feierte am Samstagabend der SV Erbach. Die Bezirksoberliga-Handballer bezwangen die HSG Siedelsbrunn/Wald-Michelbach mit 32:26 (15:12). Der...

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ERBACH. Einen unerwartet deutlichen Heimsieg feierte am Samstagabend der SV Erbach. Die Bezirksoberliga-Handballer bezwangen die HSG Siedelsbrunn/Wald-Michelbach mit 32:26 (15:12). Der zweite Sieg binnen einer Woche sorgte dafür, dass die Mannschaft von Trainer Jozef Skandik nur noch zwei Punkte hinter dem Drittletzten SKG Roßdorf II liegt, der Klassenerhalt wieder in greifbare Nähe gerückt ist. Kein Wunder also, dass die Zufriedenheit groß war, als die Schlusssirene in der Mehrzweckhalle das Derby beendete.

Der Sieg für die abstiegsbedrohten Gastgeber war vor knapp 250 Zuschauern verdient. „Vielleicht ist der Erfolg ein bis zwei Tore zu hoch ausgefallen. Trotzdem war es eine absolut überzeugende Mannschaftsleistung“, freute sich SVE-Abteilungsleiter Thomas Flath, dessen Mannschaft in diesem wichtigen Spiel wieder auf die Dienste der Routiniers Timo Wiegand, Steffen Hörr und David Maurer bauen konnte. Wie wichtig diese erfahrenen Akteure für das junge Erbacher Team sind, zeigt ein Blick auf die Torschützenliste. Wiegand erzielte zehn, Hörr sieben Tore. „Nicht nur aufgrund ihrer Treffer helfen sie uns ungemein. Vor allem der Abwehr verleihen sie Stabilität. So war unsere Defensive der Schlüssel zu diesem Erfolg“, erklärte Flath.

Erbach begann nervös, lag nach zehn Minuten 2:6 hinten. Doch von Minute zu Minute beruhigte sich das SVE-Spiel. Andrej Grebe traf in der 18. Minute zum 6:6, kurz darauf erzielte Steffen Hörr die erste Führung. Diese sollten die Gastgeber bis zum Ende nicht mehr aus der Hand gaben.

Der zweite Abschnitt begann aus Sicht der Erbacher optimal. Von 17:12 setzten sie sich binnen weniger Minuten auf 19:14 ab. Zwar gelang den Odenwäldern in der 53. Minute durch ihren treffsichersten Spieler, Daniel Benz, der Anschluss (26:25), in der Schlussphase sorgten vier Tore in Folge dann aber für die Entscheidung. Den Schlusspunkt setzte Steffen Hörr.

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„Das war schon ein richtig gutes Spiel von uns. Unsere gute Abwehrleistung und das starke Positionsspiel im Angriff waren ausschlaggebend“, bilanzierte Flath, der zudem die kämpferische Einstellung lobte.

SVE-Tore: Wiegand (10/2), Hörr (7), Müller (5/1), Grebe, Schwiersch (je 3), Weis (2), Fischer, Jordan (je 1); HSG-Tore: Benz (7), Tobias Schmidt, Bastian Schmidt (je 5), Demryol (4/3), Heckmann (2), Trumpfheller, Eder, Brunnengräber (je 1).