Eisenhauers Vorentscheidung

Mehr Probleme als erwartet bereiteten Siedelsbrunns Handballer (beim Wurf Aykut Demiryol) dem Bezirksoberliga-Tabellenzweiten HSG  Fürth/Krumbach (von links: Hanno Eisenhauer, Fabian Beye, Marcus Koch).Foto: Jürgen Strieder  Foto: Jürgen Strieder

Vor der prächtigen Kulisse von 200 Zuschauern boten die Bezirksoberliga-Handballer der HSG Siedelsbrunn/Wald-Michelbach am Samstag dem Favoriten HSG Fürth/Krumbach einen...

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SIEDELSBRUNN/FÜRTH. Vor der prächtigen Kulisse von 200 Zuschauern boten die Bezirksoberliga-Handballer der HSG Siedelsbrunn/Wald-Michelbach am Samstag dem Favoriten HSG Fürth/Krumbach einen leidenschaftlichen Kampf, der erst drei Minuten vor Spielende einen glücklichen Sieger fand. Mit 23:20 (11:12) setzte sich der Tabellenzweite durch.

Wer an einen Fürther Spaziergang gedacht hatte, wurde eines Besseren belehrt. Der gastgebende Tabellenelfte zeigte eine starke Leistung, ging sogar mit einer 12:11-Führung in die Pause und lieferte bis zur Schlussphase einen Kampf auf Augenhöhe.

Entscheidend war, dass beim Stand von 19:20 die Überwälder ihre Siebenmeterchance zum Ausgleich durch Aykut Demiryol ausließen. Im Gegenzug erhöhte Fürth/Krumbach durch den in der zweiten Halbzeit stark auftrumpfenden Hanno Eisenhauer auf 21:19.

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Zwei Birkenauer kommen nach Siedelsbrunn

Aufgrund der gezeigten Leistungen kann Siedelsbrunns Spielertrainer Ingo Trumpfheller optimistisch in die nächste Saison schauen. Der Kader bleibt zusammen, mit Lars Heckmann und Tobias Schmidt sollen zwei Spieler vom Badenligisten TSV Birkenau kommen. „Damit wird unsere Durchschlagskraft aus dem Rückraum erheblich steigen“, freut sich Trumpfheller.

Fürth/Krumbach, der designierte Vizemeister der Bezirksoberliga, wird weiter die gleichen ambitionierten Brötchen backen. Im Gegensatz zum Spitzenreiter TV Büttelborn. der mit aller Macht die Landesliga anstrebt, bauen die Fürther aber auf den eigenen Nachwuchs.

Frauen, Bezirksliga A: HSG Weiterstadt III – HSG II 18:29 (9:17). Eine souveräne Vorstellung lieferten die Odenwälderinnen beim Schlusslicht ab. „Es war der erwartete Sieg“, sagte Fürths Trainer Kim Borell. Aus einer guten Teamleistung, so der Coach, habe Anne Reimund herausgeragt, die als Spielmacherin glänzte und zudem vier Treffer beisteuerte.

Nur bis zum 4:4 hielt Weiterstadt, das schon als Absteiger feststeht, mit. Dann übernahmen die Odenwälderinnen das Kommando, setzten sich über 10:6 und 12:8 bis zur Pause auf 17:9 ab. „Das war die Entscheidung“, erkannte Borell, zumal Fürth diesmal Alternativen hatte, um auch im zweiten Durchgang das Tempo hoch zu halten. „Man hat schon gemerkt, dass wir von unseren A-Jugendlichen Jil Dingeldein und Anna Reimund sowie Elena Weber aus der ersten Mannschaft unterstützt wurden“, war Borell froh über den großen Kader.