Spitzenreiter zu stark für Schott

Sascha Meeth war trotz Niederlage nicht unzufrieden. Foto: FuPa/Schott

Die Meeth-Elf unterliegt beim SV Elversberg mit 0:2. Dennoch sieht der Coach „viel Positives“.

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ELVERSBERG. Fünfmal wurde Carlo Sickinger in der Hinrunde eingewechselt – bei Zweitligist Sandhausen. Rei Okada war zur selben Zeit Verbandsligaspieler beim FC Basara Mainz. Nun trafen sich die beiden quasi auf halber Strecke, die Leihgabe an die SV Elversberg und der Winter-Neuzugang des TSV Schott Mainz. Karrierewege, die die ungleichen Kräfteverhältnisse beim Gastspiel des Regionalliga-Schlusslichts beim neuen Spitzenreiter aufzeigen.

Gut eine Stunde hielt der TSV die Partie offen, dann leitete eine Standardsituation die 0:2 (0:0)-Niederlage ein. „Wir können trotz der Niederlage sehr viel Positives mitnehmen“, sagt Trainer Sascha Meeth. „In der ersten Viertelstunde hatten wir Glück. Danach sind wir besser reingekommen, haben aggressiv verteidigt und ein offenes Spiel hinbekommen.“

Die Mainzer waren auf engmaschige Defensive und Umschaltmomente aus, der gelernte Rechtsverteidiger Okada sollte weit vorn Sickinger im Spielaufbau belästigen. Die Abwehr stand, wobei Meeth eingesteht, dass es nicht gelang, selbst torgefährlich zu werden. „Es lag überhaupt kein Tor in der Luft“, betont der 47-Jährige. Doch ehe die Saarländer hätten nervös werden können, brach Laurin von Piechowski nach einem Freistoß aus dem Halbfeld den Bann (65.).

„Ein extrem starker Kopfball. Elversberg hatte eine ganze Reihe Standards, da kann das mal passieren. Wir haben uns noch einmal gestreckt, alles versucht.“ Doch die Platzherren legten vor 1.500 Zuschauern nach einem starken Angriff durch Israel Suero Fernandez (78.) nach.

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Ein Beinbruch ist diese Niederlage nicht. „Elversberg ist für mich die stabilste, beste Mannschaft“, sagt Meeth, „Mainz 05 ist mir immer noch am nächsten, aber ihnen kann man mit ihrem sympathischen Trainerteam und ihrem sehr strukturierten Fußball auf jeden Fall auch gönnen, am Ende oben zu stehen.“

TSV Schott Mainz: Weyand – Kern, Ahlbach, Raltschitsch, Rimoldi (67. Bakirsu), Schlosser – Portmann (84. Lihsek), Müller, Mairose (67. Hahn) – Okada (78. Gorbunow) – Sannomiya (67. Celik).