KOL: Große Spannung an Tabellenspitze und -ende

Die Fußballer des TSV Seckmauern haben am Sonntag vielleicht schon wieder Grund zur Freude. Im Heimspiel gegen die SG Mosbach/Radheim können sie den Aufstieg perfekt machen. Foto: Joaquim Ferreira

Der TV Fränkisch-Crumbach bestreitet sein letztes Spiel im Kampf um den Klassenerhalt. Das Topspiel in der Aufstiegsrunde steigt zwischen Seckmauern und Mosbach/Radheim.

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ODENWALD. In der Aufstiegsrunde der Fußball-Kreisoberliga Odenwald/Dieburg kann der TSV Seckmauern am Sonntag (29.) ab 15.15 Uhr im Topspiel gegen die SG Mosbach/Radheim die Meisterschaft endgültig besiegeln. Zugleich wird es in der Abstiegsrunde spannend, wo der TV Fränkisch-Crumbach ab 15.15 Uhr sein letztes Spiel im Kampf um den Klassenerhalt bei Germania Ober-Roden II bestreitet. Zeitgleich kann der VfL Michelstadt gegen den direkten Tabellennachbarn Viktoria Urberach einen großen Schritt im Abstiegskampf machen.

Eigentlich war es ein nahezu perfekter Spieltag, den der TSV Seckmauern am vergangenen Sonntag erlebte: Das eigene Derby gegen den SV Lützel-Wiebelsbach souverän mit 3:0 gewonnen, den Meisterschrei schon auf den Lippen – ehe der späte 3:2-Siegtreffer der SG Mosbach/Radheim in Rimhorn in der neunten Minute der Nachspielzeit die Meisterfeier doch noch einmal vertagte. „Das war aber nicht enttäuschend für uns. Wir haben unsere Hausaufgaben gemacht, sind voll zufrieden und voller Vorfreude aufs Topspiel“, sagt Trainer Manuel Seifert. Die Situation hat auch etwas Gutes: Nun kann der TSV seine Meisterschaft am Sonntag zuhause perfekt machen – und das auch noch gegen Mosbach/Radheim, das bei fünf Punkten Rückstand auf Seckmauern nur mit einem Sieg den Aufstiegskampf noch einmal offen halten kann. „Heimspiele sind natürlich immer schöner, weil wir die Zuschauer im Rücken haben, an den Platz gewöhnt sind und gegebenenfalls dann auch mit den Fans feiern können“, sagt der Trainer.

Somit fiebern in Seckmauern alle dem Spitzenspiel am Sonntag entgegen, in dem der TSV alle Trümpfe auf seiner Seite hat. „Das ist das Spiel der Spiele. Uns würde ein Punkt reichen, aber wir wollen gewinnen. Mosbach muss kommen, sie müssen gewinnen, dürfen nicht abwartend agieren. Das spielt uns in die Karten“, weiß Seifert, der aber auch vor den schnellen, gefährlichen Flügelspielern der Mosbacher warnt und dem Gegner ein Lob ausstellt: „Sie spielen einen sehr gepflegten Fußball.“ Das Hinspiel endete 0:0, obwohl es einige gute Chancen auf beiden Seiten gab. Fehlen wird dem TSV am Sonntag nur Joel Prostmeyer (Platzwunde), dafür kehrt Jannik Beck aus dem Urlaub zurück.

Spannend bleibt die Situation in der Abstiegsrunde: Dort hat sich der TV Fränkisch-Crumbach zwar mit zuletzt drei Siegen in Folge etwas von den Abstiegsrängen abgesetzt, allerdings bestreitet der TV am kommenden Sonntag auch bereits sein letztes Saisonspiel. Bei Germania Ober-Roden II ist somit ein Sieg Pflicht, um am letzten spielfreien Spieltag nicht doch noch vom VfL Michelstadt, der SG Ueberau oder Viktoria Urberach überholt zu werden.

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Einem ersten Endspiel im Abstiegskampf sieht sich am Sonntag der VfL Michelstadt gegenüber, der den direkten, auf einem Abstiegsplatz rangierenden Konkurrenten Viktoria Urberach zu Gast hat. Die letzten Spiele der Michelstädter gestalteten sich immer wieder sehr schwankend. So gab es nach zwei Niederlagen gegen Nieder-Kainsbach (1:5) und Fränkisch-Crumbach (0:2) zuletzt immerhin mal wieder einen Sieg gegen die SG Ueberau (3:2), der dem VfL überhaupt noch zwei Endspiele in der Liga ermöglicht. Das Heimspiel am Sonntag sollte dem VfL dabei zugutekommen, wurde doch bislang nur eine der sechs Partien zuhause verloren.

Die weiteren Spiele der Aufstiegsrunde: Die SG Sandbach empfängt ab 15.15 Uhr die TSG Steinbach, der SV Lützel-Wiebelsbach hat die KSG Georgenhausen zu Gast, und der FC Rimhorn empfängt die KSG Rai-Breitenbach.