A-Liga: Hummetroth macht Meisterschaft und Aufstieg perfekt

Der überlegene Spitzenreiter bezwingt den TSV Günterfürst 4:1 und steigt vorzeitig in die Kreisoberliga auf. Am Sonntag stehen unterdessen zwei Stadtderbys auf dem Programm.

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ODENWALDKREIS. Der SV Hummetroth ist Meister der Fußball-Kreisliga A. Am Donnerstagabend reichte dem SVH ein 4:1 gegen Verfolger TSV Günterfürst zum Aufstieg. Am Sonntag wird die Runde fortgesetzt, mit jeder Menge packendem Abstiegskampf, wo noch gar nichts entschieden ist.

Der Hummetröther Erfolg war erwartet, fiel mit 4:1 (2:0) vielleicht dann doch etwas deutlich aus, womit der Gast sogar noch gut bedient gewesen sein soll. Christopher Nguyen (18.), Marc List (42.) und Berk Kocahal (52., 53.) schossen die Platzherren in Front. Louis Timocin (60.) verkürzte. Das Spitzenspiel machte damit den Auftakt in den viertletzten Spieltag. Das Duell der beiden besten Reserven des Odenwalds TSV Seckmauern II gegen die SG Sandbach II (13 Uhr) steigt am kommenden Sonntag. Ebenso der Liga-Schlager zwischen der SG Bad König/Zell und TSV Günterfürst (15.15). Die Kurstädter hatten mit einer taktisch cleveren Vorstellung völlig überraschend das erste Spiel mit 2:1 gewonnen. Wird sich Günterfürst revanchieren? Ebenfalls am Donnerstag musste der FC Finkenbachtal in der Abstiegsrunde bei den favorisierten Rothenbergern spielen: Luis Uhrig (22.) und Steffen Heckmann (34.) schossen die SGR in Führung, Patrick Löffler (85.) sorgte für den späten Anschluss. Am Sonntag muss Finkenbach erneut ran, diesmal erwartet der FC den Spitzenreiter der Abstiegsgruppe, die SSV Brensbach (15.15 Uhr). "Auch wenn unser Spielgestalter Martin Schwarz in Finkenbach nicht mit dabei sein wird, so werden wir alles investieren, um dieses Spiel zu gewinnen -- auch wenn der ganz große Druck vielleicht nicht zu spüren ist", sagt Thomas Kerz von der SSV, dem die Schwere der Aufgabe sehr wohl bewusst ist. Dafür ist Neuerwerbung Tim Friedrich dabei, der im Winter mit Schwarz aus Reichelsheim kam und vorne mit seinen Vollstreckerqualitäten nur ganz schwer von den Finkenbachern unter Kontrolle zu bringen sein wird. "Wenn es uns gelingt, den Gegner früh zu stören, wir dadurch gut ins Spiel kommen, dann stehen unsere Chancen sicherlich nicht schlecht, auch diese Begegnung zu gewinnen", sagt Brensbachs Abteilungsleiter. Finkenbach dagegen muss gewinnen, sonst droht dem FC womöglich bis zum letzten Spieltag eine nervenaufreibende Hängepartie. Nach der bitteren 2:4-Niederlage gegen Finkenbach gerät der SV Beerfelden weiter unter Druck. Eine neuerliche Niederlage bei der SG Rothenberg würde die Beerfelder in den Abstiegssog ziehen. Ist es bereits der Griff nach dem letzten Strohhalm für Inter Erbach? Die Erbacher benötigen die drei Punkte aus dem Stadtderby gegen die FSV (Anstoß 15.15) unbedingt. Ein Breuberger Stadtderby geht im Hainstädter Sportpark über die Bühne, wenn der TSV Hainstadt auf Türk Breuberg trifft. Während Hainstadt nach drei Siegen in Serie wieder auf den Klassenerhalt hoffen darf, hat sich der Himmel über Türk Breuberg bedrohlich zugezogen. Einen Punkt aus fünf Spielen müsste die Breuberger in höchste Alarmbereitschaft versetzen. Auch der TSV Höchst II hat erfolgreiche Wochen hinter sich, wäre da nicht die 0:4-Klatsche am letzten Sonntag. Gegen Türk Beerfelden wird es für die Höchster nicht einfach, wieder in die Erfolgsspur zurückzufinden.