RW Walldorf II will das Debakel vergessen machen

Torschütze: Fabio De Leo Archivfoto: Uwe Krämer

Doch der Gruppenligist trifft auf den nächsten schweren Gegner. Der VfR Groß-Gerau möchte dagegen da weitermachen, wo er zuletzt aufgehört hat.

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GEINSHEIM. (arc/step/dirk). Der will es genauso machen wie zuletzt – der VfR Groß-Gerau möchte an die jüngsten Erfolge in der Fußball-Gruppenliga anknüpfen und auch gegen den TSV Höchst punkten. Die anderen wollen es besser machen – die SKV Büttelborn strebt den ersten Dreier an, RW Walldorf II Wiedergutmachung für das Debakel am vergangenen Wochenende.

VfR Groß-Gerau – FSG Riedrode 4:0 (1:0). Mit einer starken Vorstellung verdiente sich Groß-Gerau den Dreier. „Das war eine richtig gute Leistung“, lobte der Sportliche Leiter Driton Kameraj sein Team. In den ersten 20 Minuten agierten die Hausherren noch nervös, dann übernahmen sie das Kommando. Spieler der Partie: Fabio De Leo, der die ersten drei Treffer erzielte (15./47./64.). Zudem zeigte sich der VfR gut in der Defensive, sodass Riedrode nur selten in die gefährliche Zone kam. Nach 54 Minuten musste Schiedsrichter Marcel Göttel mit Wadenkrämpfen das Spielfeld verlassen. Für ihn leitete Assistent Veith Lang (Wiesbaden) die Partie ohne Probleme.

Mit dem Heimspiel am Sonntag (15.30 Uhr) gegen den TSV Höchst kommt die nächste schwere Aufgabe auf den VfR zu.

VfR Groß-Gerau: Altoe – Mathes (85. Stein), Wicht, Kwiaton (68. Herth), Schroeter (65. Pasha), De Leo (66. Smajovic), Milutinovic, Krasniqi (80. Petri), Fiandaca, Gecili, Knoll.

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Schiedsrichter: Göttel (Wiesbaden). Tore: 1:0 De Leo (15.), 2:0 De Leo (47.), 3:0 De Leo (64.), 4:0 Krasniqi (79.). Zuschauer: 200.

SV 07 Geinsheim – SV 07 Nauheim 0:0. Obwohl die Geinsheimer mit dem vierten Unentschieden weiterhin ungeschlagen sind, herrschte Enttäuschung. „Unglaublich, dass wir dieses Spiel nicht gewonnen haben. Wir mussten nach 15 Minuten schon 3:0 führen“, sagte Geinsheims Spielertrainer Florian Auer. Die Gastgeber boten spielerische ihre beste Saisonpartie bisher, nur im Angriff wollte es nicht klappen.

Die Nauheimer konzentrierten sich auf eine stabile Defensive und kamen erst in der Nachspielzeit zu einer Tormöglichkeit. Auch nach der Roten Karte gegen Patrick Finger (50./Schiedsrichterbeleidigung) waren die Gastgeber spielbestimmend. Während Nauheim am Sonntag beim FC Fürth (15.30 Uhr) gastiert, ist Geinsheim spielfrei.

SV 07 Geinsheim: Kiesel – Sorge, Keller, Straub, Ulrich, Celik (67. De Nunzio), Melchior, Krimphove (84. Hahn), Ngo (90. Ginkel), Engel (84. Krumb), Finger.

SV 07 Nauheim: Hart – Bojand, Leyendecker (43. Yap), Pfeffer (70. Primus), Ouchan, Stein, Boomgaarden (84. Bozikovic), Staiger, Abdeliah (78. Makiese), Ilias Syah (88. Grossklos), Gerlach.

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Schiedsrichter: Kakmaci (Niedernhausen). Rote Karte: Finger (50./Geinsheim). Zuschauer: 130.

SKV Büttelborn – Eintracht Bürstadt. Nachdem es am vergangenen Wochenende gegen Geinsheim für Gruppenligist SKV für den ersten Punktgewinn reichte, soll an diesem Sonntag (15.30 Uhr) gegen Bürstadt der erste Sieg folgen – schließlich soll ein Fehlstart vermieden werden.

Zumindest haben die Büttelborner gute Erinnerungen an die Eintracht: In der vergangenen Saison sprangen zwei Siege heraus. Allerdings ist Bürstadt ordentlich gestartet, hat aus vier Partien fünf Punkte geholt.

Die SKV setzt auf ihre gute Defensive (vier Gegentreffer bisher), muss sich im Angriff (erst ein Tor) aber deutlich steigern.

RW Walldorf II – FC Alsbach. Eine 0:9-Niederlage kann eine Mannschaft aus der Bahn werfen. Oder das Debakel bewirkt einen Hallo-Wach-Effekt, hilft, Schwächen aufzudecken – und abzustellen. „Es war einfach ein gebrauchter Tag für uns“, sagt der RW-Trainer Ercan Dursun im Rückblick auf die jüngste, deftige Niederlage seiner Mannschaft beim FCA Darmstadt. „Es ist aber nicht so, dass wir da taktisch oder mannschaftlich etwas verändern müssten“, erklärt Dursun: „Wir hatten einfach zu viele Baustellen, die dazu geführt haben, dass wir am vergangenen Sonntag nicht gruppenligatauglich waren.“ Alle diese Fehler seien analysiert worden, die Teamsitzung habe daher auch länger gedauert als sonst. „Jetzt freuen wir uns auf unser erstes Heimspiel in dieser Saison“, so Dursun. Am kommenden Sonntag (13 Uhr) haben die Walldorfer den FC Alsbach zu Gast. Gegen den Tabellenfünften, den der RWW-Trainer ähnlich stark wie den FCA einschätzt, wollen die Rot-Weißen das Debakel vergessen machen.