Bürstadt ein unangenehmer Gegner für Groß-Gerau

Ein Schlüsselspieler beim Fußball-Gruppenligisten VfR Groß-Gerau ist der 34-jährige Ex-Profi Uwe Hesse, der den Kreisstädtern mit seiner Erfahrung helfen soll. Foto: Uwe Krämer

Der VfR ist am Sonntag in der Fußball-Gruppenliga gegen die Eintracht gefordert. Die SKV Büttelborn steht bei der SG Langstadt/Babenhausen vor einer hohen Hürde.

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KREIS GROß-GERAU. Am Sonntag empfängt Fußball-Gruppenligist VfR Groß-Gerau die Bürstädter Eintracht. Die U23 von Rot-Weiß Walldorf geht als Favorit in die Partie gegen den SV Geinsheim und der SV Nauheim strebt beim Odenwälder Vertreter TSV Seckmauern drei Punkte an. Eine harte Nuss zu knacken hat die SKV Büttelborn gegen die SG Langstadt/Babenhausen.

VfR Groß-Gerau – SV DJK Eintracht Bürstadt (Sonntag, 15.30 Uhr). Obwohl zwischen beiden Teams neun Tabellenplätze sowie Punkte liegen, rechnet Driton Kameraj, der Sportliche Leiter des VfR, mit einer schwierigen Aufgabe: „Wir hatten immer unsere Probleme mit Bürstadt.“ Zudem ist der Gegner eine unbekannte Größe, wie man beim Tabellenzweiten weiß. So profitierten die Gäste vom Rückzug der Heppenheimer Sportfreunde und der Kader hat sich seit Saisonbeginn noch einmal verändert. Kameraj ist dennoch überzeugt, dass der angestrebte Heimsieg gelingt, wenn die Hausherren ihr Potenzial abrufen. „Wir müssen Xhino Dushaj ausschalten“, warnt er.

SV Rot-Weiß-Walldorf II – SV 07 Geinshem (Sonntag, 13 Uhr). Vor vier Jahren, als die U23 des SV Rot-Weiß Walldorf noch der A-Liga angehörte, waren der SV 07 Nauheim und der SV 07 Geinsheim schon in der Gruppenliga am Ball – also zwei Ligen höher als die Walldorfer U23 um Trainer Ercan Dursun. Daran erinnert der Coach, um die Entwicklung seiner Mannschaft in den vergangenen Jahren deutlich zu machen. Am Sonntag sind die Geinsheimer bei der U23 zu Gast. „Die kennen uns sehr, sehr gut“, sagt Dursun über den Ligadreizehnten, der zudem im Vorteil sei, keine Englische Woche hinter sich zu haben.

Kim Ginkel aus dem Geinsheimer Trainerduo mit Florian Auer sagt: „Walldorf ist auf jeden Fall klarer Favorit.“ Ginkel weist auf den Walldorfer 30-Mann-Kader hin, zu dem regelmäßig noch der eine oder andere Hessenliga-Spieler komme: „So ein Luxusproblem hätten wir auch gerne“, so der Coach, den seit Wochen Personalprobleme plagen. Die Defensive habe bisher gut gestanden: „Aber wir machen unsere Chancen einfach nicht rein“, ärgert sich Ginkel.

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TSV Seckmauern – SV 07 Nauheim (Sonntag, 15 Uhr). Der SV 07 Nauheim hat, wenn man den kampflosen 3:0-Sieg gegen die Sportfreunde Heppenheim ausklammert, seit dem Saisonauftakt (4:1 in Bürstadt) nicht mehr gewonnen. Auch bei der jüngsten 0:5-Heimniederlage gegen RW Walldorf II war nichts drin, wie Trainer Markus Cube sagt: „Wir haben nach vorne zu wenig Kraft entwickelt.“ Es wird also Zeit, dass der SV 07 die Kurve zum Besseren nimmt. Eine günstige Gelegenheit scheint dem Tabellenzwölften für kommenden Sonntag bevorzustehen, wenn er beim Vorletzten, TSV Seckmauern, spielt: „Beide Teams werden da knallhart auf Sieg spielen müssen“, sagt Cube.

SG Langstadt/Babenhausen – SKV Büttelborn (Sonntag, 15 Uhr). Mit der SG Langstadt/Babenhausen wartet auf die SKV Büttelborn um Trainer Francisco Ortega eine schwere Aufgabe. Nach dem 0:3 gegen Aufsteiger Seckmauern konnte sich die Mannschaft zwar zehn Tage erholen, was in Anbetracht der Büttelborner Kerb aber kein allzugroßer Vorteil gewesen sein dürfte. Hoffnung macht, dass Büttelborn in der vergangenen Saison beide Spiele gegen die SG gewinnen konnte. Doch die Karten in diesem Jahr sind gänzlich neu gemischt, denn die Gastgeber schwimmen derzeit auf einer Erfolgswelle. Der Tabellenfünfte hat seine letzten fünf Partien alle gewonnen und gegen die SKV daher auch klar die Favoritenrolle inne.