Hellmann zum Pyro-Eklat: "So kann es nicht weitergehen!"

aus Eintracht Frankfurt

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Pyro-Aktion der Frankfurter Fans.  Foto: Sascha Kopp

Fußballfans von Eintracht Frankfurt haben vor dem Bundesligaspiel beim 1. FSV Mainz 05 für einen Eklat gesorgt. Der SGE-Vorstand Axel Hellmann übt deutliche Kritik.

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MAINZ. Axel Hellmann wirkte nach der 1:2 (1:0) der Frankfurter Eintracht bei Mainz 05 fassungslos. Weniger ob der dritten Bundesliga-Pleite in Folge, sondern vielmehr aufgrund der erneuten Ausschreitungen vor dem Anpfiff. "So kann es nicht weitergehen. Wir verfallen so wieder in alte Zeiten", kritisierte der SGE-Vorstand scharf.

Chaoten im Frankfurter Fanblock hatten mehr als ein Dutzend Leuchtraketen auf den Rasen geworfen, zudem einen Böller gezündet. Schiedsrichter Manuel Gräfe schickte die Mannschaften, die schon zum Anstoß bereitstanden, zunächst wieder in die Kabine. Sebastian Rode und Filip Kostic versuchten, die Chaoten zu beruhigen, wurden jedoch beschimpft und beleidigt ("Verpiss dich!"). Die Begegnung begann letztlich zehn Minuten später. Der Eintracht, deren Fans zuletzt von den Europa-League-Duellen in Lüttich und London ausgeschlossen worden waren, droht erneut eine drastische Strafe.

Hellmann betonte: "Die große Gruppe der Anhänger ist friedlich, aber das Verhalten dieser kleinen besorgt mich. Das war keine Botschaft, das war nur noch destruktiv. Sie haben es darauf angelegt, zu provozieren. Das schadet Eintracht Frankfurt sehr." Hellmann kündigte an: "Wir müssen uns alle zusammenraufen. Ich habe keine Ahnung, wohin das führen soll." Wie die Eintracht das Problem konkret angehen will, ließ der Vorstand offen. "Das soll nicht Gegenstand der heutigen Diskussion sein."

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