Torwartfrage ist noch offen beim SV Waldhof

Königsmann oder Bartels, das ist die Frage vor dem Heimspiel der Mannheimer gegen Zweitligaabsteiger VfL Osnabrück.

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MANNHEIM. (bore). Anfang der Woche trafen sich die Drittliga-Fußballer des SV Waldhof Mannheim zum Teambuilding auf einer Gokart-Bahn. „Das hat sehr viel Spaß gemacht“, sagt Trainer Patrick Glöckner. Ob es etwas gebracht hat, werden die Kurpfälzer spätestens am Sonntag wissen, wenn sie um 14 Uhr den Tabellenzweiten VfL Osnabrück erwarten. 6500 Tickets hat der Verein für die Partie im Carl-Benz-Stadion verkauft, 500 Gästefans werden erwartet.

„Wir haben die Länderspielpause genutzt, um Rückstände aufzuarbeiten, die wegen Corona entstanden waren“, sagt Glöckner vor der Partie gegen den Zweitligaabsteiger. Die Waldhöfer mussten vor der Spielpause einen Dämpfer hinnehmen. Nach dem 1:2 beim SC Freiburg II fielen sie in der Tabelle auf den siebten Rang zurück, haben aber nur vier Punkte Rückstand auf den VfL.

Adrien Lebeau wird am Sonntag fehlen. Der französische Mittelfeldspieler hatte sich in der Pokalpartie gegen Union Berlin verletzt. Wer im Tor steht, ist noch nicht sicher. Timo Königsmann hatte zuletzt wegen Corona seinen Platz an Jan-Christoph Bartels abgegeben. „Wir werden noch ein Gespräch mit den Torleuten führen“, so Glöckner.

Unterdessen sind die Aufgaben des Sportlichen Leiters verteilt worden. Die Kaderplanung soll Tim Schork mit Coach Glöckner übernehmen. Schork war Assistent von Jochen Kientz, der gegen seine fristlose Entlassung nun Klage eingereicht hat.