SG Hüttenfeld ist heiß auf Platz zwei

Der B-Ligist kann den spielfreien SV/BSC Mörlenbach verdrängen. Nach acht Wochen Pause ist Andreas König zurück beim SV Kirschhausen. Der TSV Hambach tritt beim Schlusslicht an.

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BERGSTRAßE. . Letzter Spieltag der Hinrunde in der Fußball-B-Liga: Erstmals hat die SG Hüttenfeld die Möglichkeit, auf Platz zwei der Tabelle zu springen. Dies würde der Mannschaft von Trainer Hans Scheidel mit einem Sieg bei der FSG Riedrode II gelingen. Denn der aktuelle Tabellenzweite SV/BSC Mörlenbach ist spielfrei. „Diese Chance wollen wir nutzen“, sagt der Hüttenfelder Übungsleiter. Durch ein Tor in der Nachspielzeit von Andreas Rünger kam die SG am vergangenen Sonntag noch zu einem 1:1 gegen den SV/BSC Mörlenbach. „Damit sind wir wieder im vierten Spiel in Folge ohne Niederlage“, freut sich Scheidel.

Auch Hüttenfelds Gegner FSG Riedrode II hat Ziele. Pressesprecher Fabian Kreiling sieht Platz fünf in Reichweite und seine Elf gut aufgestellt: „Wir haben Mörlenbach die erste Niederlage beigebracht, jetzt wollen wir auch mit der SG Hüttenfeld den nächsten guten Gegner ärgern.“

Auf die Rückkehr von Andreas König freut sich der SV Kirschhausen. König, Leistungsträger in der Offensive, fiel verletzt fast acht Wochen aus und stößt im Spiel bei der Tvgg Lorsch II wieder zur Mannschaft. Trainer Frank Tegelkämper freut es: „Mit der Rückkehr der verletzten Spieler findet die Mannschaft zurück zu ihrer Stärke.“ Mit „breiter Brust“, so Tegelkämper, könne seine Elf in Lorsch auflaufen. Schließlich war der jüngste 2:1-Erfolg über Hofheim der dritte Sieg in Serie.

Eine vermeintlich leichte Aufgabe steht dem TSV Hambach mit der Partie bei Schlusslicht Türkspor Wald-Michelbach ins Haus. TSV-Trainer Udo Becker fehlt allerdings sein Co-Spielertrainer Marco Fetsch aus beruflichen Gründen. Alles andere als ein Erfolg beim Schlusslicht wäre für Abteilungsleiter Reinhard Wolff eine Enttäuschung. Doch Wolff mahnt zur Vorsicht: „Auch nach dem 2:1-Erfolg gegen starke Zotzenbacher dürfen wir einen Tabellenletzten nicht unterschätzen.“

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Drei Niederlagen nacheinander hat die SG Olympia/VfB Lampertheim hinnehmen und dabei 13 Gegentore kassieren müssen. Dadurch rutschte der Verein auf den 13. Platz ab. Für Patrick Andres, den Sportlichen Leiter, zu wenig: „Mit Moral und Einstellung bin ich zufrieden, mit der Platzierung aber nicht. Unsere Ergebnisse stimmen einfach nicht.“ Vor der Partie beim SV Fürth II macht der Funktionär klar: „Mit einem Punkt können wir nicht zufrieden sein. Wenn wir uns nach oben orientieren wollen, müssen wir gewinnen.“ Andres erinnert sich aber auch an die Saison 2020/21, als die Lampertheimer als erster Verein kreisweit von Corona ausgebremst wurden und erst am sechsten Spieltag ins Geschehen eingreifen konnten. Gegner damals wie heute: der SV Fürth II. In Anbetracht der 1:8-Niederlage aus dem Vorjahr weiß Andres: „Da haben wir noch etwas gutzumachen.“ Ein Kaltstart sei es damals gewesen, quasi ohne Trainingsbetrieb, erinnert sich der Funktionär. Das erkläre auch die hohe Niederlage.

Schlimmer als erwartet erwischte es Marlon Mitsch, den Kapitän des FV Hofheim, beim 4:4 gegen die SG Odin Wald-Michelbach II. Der Spielführer riss sich alle Innen- und Außenbänder ab und wird wohl für ein halbes Jahr ausfallen. Zum Abschluss der Hinrunde erwartet Hofheim Spitzenreiter FSV Rimbach und Trainer Dech eine nicht unlösbare Aufgabe: „Gegen den Zweiten Mörlenbach hätte auch keiner gedacht, dass wir einen Punkt holen.“