Hält der Bajrami-Effekt an bei Eintracht? Bürstadt?

Gruppenliga: Das Heimspiel gegen den TSV Höchst wird's zeigen. Auch der FC Fürth h hofft auf einen Dreier gegen FC Alsbach. Duro Bozanovic fordert Leistung von seiner FSG Riedrode.

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BERGSTRASSE. Bergstraße (jz/eh/ü). Fußball-Gruppenligist FC Fürth hat sich bei Spitzenreiter FCA Darmstadt mit dem 0:2 achtbar aus der Affäre gezogen. Die gute Leistung sowie die Tatsache, dass Max Katzenmeier, Lucas Oppermann und Mathias Frei ins Aufgebot zurückkehren, stimmen die Fürther optimistisch vor dem Heimspiel am Sonntag (15.15 Uhr) gegen den FC Alsbach. "Wir haben wieder Alternativen, sind guten Mutes. Unser Ziel sind drei Punkte", sagt Vorstandsmitglied Marco Knapp vor dem Duell gegen den Tabellenneunten. Knapp ist sicher: "Wenn wir zu einhundert Prozent da sind, dann können wir auch für Alsbach unbequem werden".

Der Trainerwechsel bei Eintracht Bürstadt - Flamur Bajrami übernahm von Benjamin Sigmund - brachte neuen Schwung. Bajrami erkannte beim 2:2 in Alsbach, dem ersten Spiel unter seiner Regie, "eine Riesensteigerung". Die Mannschaft habe eine Reaktion gezeigt. Das Ergebnis indes war für den Trainer aber eher enttäuschend. Doch mit der Gelb-Roten Karte für Yunus Güder kurz vor der Pause kam ein Bruch ins Spiel. "Aber wir haben in Unterzahl noch ein Tor gemacht", war Bajrami letztendlich zufrieden mit der Leistung. Der Respekt der Bürstädter vor der nun anstehenden Aufgabe im Heimspiel gegen den TSV Höchst (Sonntag, 15.15 Uhr) ist zwar groß, "wir haben aber keine Angst", sagt Bajrami.

Duro Bozanovic, Trainer der FSG Riedrode, erwartet nach dem 1:3 seiner Mannschaft gegen Abstiegskandidat TSV Seckmauern eine Reaktion, wenn es am Sonntag (14.45 Uhr) beim Tabellenfünften SG Langstadt/Babenhausen um die nächsten Punkte geht: "Die SG ist eine Hausnummer, aber meine Spieler müssen ihre Leistung einfach bringen." Gegen Seckmauern war dies nicht der Fall. "Das war enttäuschend, die Mannschaft war nicht auf der Höhe", sagt Bozanovic. "Manche haben den Gegner offenbar unterschätzt - das war ein Totalausfall." Denn auch wenn Positionen verändert werden müssen und der eine oder andere Spieler in seinem Wirkungsbereich nicht wie gewohnt zur Geltung kommt, verlangt Bozanovic: "Wenn mir der Trainer das Vertrauen schenkt, dann muss ich immer mein Bestes geben."

Zwei Punkte Vorsprung auf den Relegationsplatz, vier auf den ersten Abstiegsrang. "Es ist klar, in welche Richtung unser Blick geht", sagt Andy Zehnbauer, Trainer des FC 07 Bensheim. Die Nullsiebener sind in der Liga seit acht Partien ohne Sieg. Bis zur Winterpause stehen noch fünf Partien an. "Wir wollen möglichst viele Punkte holen, um den Abstand nach unten zu vergrößern", beschreibt Zehnbauer die Zielsetzung für die nächsten Wochen. Den Anfang wollen die Nullsiebener am Sonntag (14.45 Uhr) beim SV Geinsheim machen, zumal Zehnbauer aus dem Vollen schöpfen kann.