Ex-Profi Kneißl mit Comeback in Lörzenbach: „Sehr emotional”

Heute kennt man Sebastian Kneißl insbesondere als Fußballexperte des Streaming-Dienstes DAZN.

Sebastian Kneißl kickte für Eintracht Frankfurt und Chelsea. Als DAZN-Experte ist er einem Millionen-Publikum bekannt. Die Hintergründe seines Comebacks erklärt er im Interview.

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Herr Kneißl, was machen die Knochen?

Die sind schwer. Das Gehen und Hinsetzen fällt immer noch schwer (lacht). 

Wie kam es denn eigentlich zum Comeback beim SV Lörzenbach?

Mirco Tremper, der im Vorstand ist, war die treibende Kraft. Ihn kenne ich durch meine Fußballcamps und er hat schon seit einem Jahr gebaggert, dass ich mal mitspiele. Ich war auch schon ein paar Mal kurz davor, aber dann kam immer etwas dazwischen. Jetzt hatte ich bei DAZN frei und es hat gepasst. Es war auch nicht selbstverständlich, dass ich mit 40 Jahren, ohne nur einmal mit den Jungs trainiert zu haben, mitspielen durfte. Dafür habe ich mich auch beim Team vor dem Spiel bedankt. 

Wie hat es sich auf dem Platz angefühlt?

Es war vor allem sehr emotional, weil ich das erste Mal mit meinem Bruder Florian auf dem Platz gestanden habe. Schade, dass er nach 20 Minuten umgeknickt ist und verletzt raus musste. Dennoch war es sehr schön, da auch meine Eltern und meine Kinder zugeschaut haben. Man merkt schon, dass die Reaktionsschnelligkeit und Koordination etwas abhanden gekommen sind, aber ich habe versucht gut mit den Kräften zu haushalten und mit Auge zu spielen. Dass es dann gleich 90 Minuten werden, hätte ich nicht gedacht.

Das klingt, als könnte der SV Lörzenbach im Abstiegskampf noch öfter auf Ihre Dienste zurückgreifen. Schon nächste Woche gegen ihren Jugendclub Mitlechtern?

Nein, selbst wenn ich Zeit hätte, würde ich das nicht machen. Denn obwohl ich in Lörzenbach aufgewachsen bin, ist Mitlechtern mein Heimatverein. Daher kommt zur der sportlichen Rivalität noch eine zusätzliche Brisanz hinzu. Aber für die letzten zwei, drei Spiele könnte ich mir vorstellen, nochmal im Abstiegskampf zu helfen. 

Abschließend noch ein Blick vom DAZN-Experten auf die Bundesliga und das Meisterrennen…

Ich habe vor der Saison gesagt, der BVB macht es diese Saison. Entsprechend genervt bin ich. Aber sie selbst sind am meisten genervt. Ich glaube nun, die Bayern ziehen das durch und holen sich die Meisterschaft. 

Und wie beurteilen Sie die Lage bei Ihrem Ex-Verein Eintracht Frankfurt?

Ich meine zuletzt Momente gesehen zu haben, wo die Jungs dachten, es geht von allein. Und wenn dann bei jedem Spieler ein, zwei Prozentpunkte fehlen, wird es schwer. Aber man muss sagen, dass es mit dem Champions-League-Achtelfinale trotzdem eine sehr gute Saison wird. Und im DFB-Pokal-Halbfinale braucht die Eintracht am besten zwei schnelle Tore. Denn Stuttgart ist eine eklige Mannschaft, müsste eigentlich besser dastehen.