Das gibt's auch: Zu viele Mann an Bord

A-Liga: Riza Aydogan, Trainer des SV/BSC Mörlenbach, hat gegen den SC Rodau die Qual der Wahl. FC Starkenburgia Heppenheim denkt aus zwei Gründen gerne an die TG Jahn Trösel.

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BERGSTRASSE. BERGSTRAßE. Spannend, spannender, Fußball-A-Liga Bergstraße. So haben oben derzeit fünf Vereine 36 oder 35 Punkte. Darunter auch der SV/BSC Mörlenbach, Inhaber des zweiten Tabellenplatzes, der vor seinem spielfreien Wochenende den Titelkonkurrenten SG Reichenbach mit 2:1 bezwang. Auf diesen Sieg blickt Trainer Riza Aydogan gerne zurück. "Wir haben den Gegner im zweiten Durchgang gehörig unter Druck gesetzt. Die sind kaum noch aus der eigenen Hälfte gekommen", so Aydogan, der auf eine ähnlich starke Leistung auch im Heimspiel am Sonntag gegen den SC Rodau hofft.

Aydogan kennt die Offensivqualitäten der Rodauer: "Bei unserem 5:4-Erfolg im Hinspiel haben wir gesehen, dass die Rodauer Tore schießen können. Doch der SC hat auch seine Achillesferse, und die liegt eindeutig in der Abwehr." Den Zahlen nach stellt der Gegner die drittschlechteste Abwehr der Liga. Gute Offensive hin, schlechte Abwehr her: Aydogan sieht einen Heimsieg gegen die Elf von Paul McNally als Pflicht an. In personeller Hinsicht würde sich der Mörlenbacher Übungsleiter fast wünschen, über weniger Optionen zu verfügen: "Sechs Spieler aus dem Kader werde ich wohl an die zweite Mannschaft abgeben."

Wenn der FC Starkenburgia Heppenheim die TG Jahn Trösel empfängt, treffen zwei typische Vertreter aus dem Tabellenmittelfeld aufeinander. Zwar hat die Starkenburgia das Hinspiel mit 5:0 für sich entschieden, sie ist aber am vergangenen Wochenende von Trösel in der Tabelle überholt worden. Die TG zerlegte den ISC Fürth beim 6:0 in seine Einzelteile. "Die Jungs haben eine gute Leistung geboten und alles in die Waagschale geworfen", sagt Tonino Gianforcaro vom Tröseler Spielausschuss und fordert: "Wir wollen etwas Zählbares vom Galgen mitnehmen." Personell kann Trösel aus dem Vollen schöpfen.

Beim FC Starkenburgia sind alle Mann an Bord

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Aber auch die Starkenburgia kann am Sonntag mit voller Kapelle antreten. "Wir haben zwar in Fehlheim mit 1:3 verloren, doch die zweite Halbzeit dort macht uns Mut. Und es ärgert uns heute noch, dass Maximilian Samstags Ausgleichstreffer nicht anerkannt wurde", sieht FC-Sprecher Dominik Heckmann seinen Verein in einer stabilen Verfassung. Und da ist da auch noch die Erinnerung an jenen 7. September 2022, als die Schwarz-Weißen einen 5:0-Erfolg aus dem Gorxheimertal mitbrachten. "Damals haben wir uns die Tabellenführung erobert und hielten sie immerhin für zwei Spieltage", blickt Heckmann gerne an diesen Spätsommertag zurück.