Bleibt der FV Hofheim die Nummer eins?

B-Liga: Tabellenführer tritt im Spitzenspiel beim Zweiten FSG Riedrode II an. Dahinter lauern TSV Auerbach II und Aufsteiger SG Hammelbach/Scharbach auf einen Ausrutscher.

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BERGSTRASSE. Bergstraße (hhei). Drei Monate lang auf die Tabelle schauen und feststellen, dass der eigene Verein Erster ist: Der Wunsch von Maximilian von Dungen, dem Trainer des Fußball-B-Ligisten FV Hofheim, kann am Sonntag in Erfüllung gehen. Mit dem Sieg gegen Gras-Ellenbach (4:1) holten sich die Hofheimer nach elf Spieltagen die Tabellenführung zurück, da die bisherige Nummer eins, die FSG Riedrode II, beim 2:2 gegen Kirschhausen Punkte liegen ließ.

Freude bereitete das Riedroder Ergebnis auch der TSV Auerbach II und Aufsteiger SG Hammelbach/Scharbach, die mit eigenen Erfolgen das Rennen an der Spitze spannend hielten. So hat Hofheim, bevor der Vorhang in der B-Liga fällt, mit 30 Punkten nur je einen Zähler Vorsprung vor Auerbach II, Hammelbach/Scharbach und Riedrode II.

Zurück zum Spitzenspiel Riedrode II - Hofheim. Maximilian Hödl auf Seite des FV und Mohammed Majdalawi bei der FSG sind die Emporkömmlinge der vergangenen Wochen. Auf der einen Seite FVH-Kapitän Hödl, der sechs Tore erzielte und elf Vorlagen gab, auf der anderen Seite Majdalawi, der richtig einschlug. Der Zugang vom FC Sportfreunde Heppenheim mit Gruppenligaerfahrung erzielte in fünf Spielen sieben Treffer und spielt für FSG-Trainer Nabil Hamzi auch für den Rest der Rückrunde im Kampf um den Aufstieg eine wichtige Rolle. Hamzi ist zuversichtlich, dass sich sein Verein bald wieder an die Spitze setzt, denn nicht nur im Angriff habe die FSG an Qualität gewonnen. Im Mittelfeld hat sich Moritz Schuhmacher nach langer Verletzungspause wieder in die Stammelf zurückgekämpft, ist Dreh- und Angelpunkt in der Ballverteilung.

Maxi von Dungen glaubt, dass sein Ex-Verein Riedrode in der Defensive etwas anfällig ist und will genau da den Hebel ansetzen. Ein 3:1 wie aus der Hinrunde wäre für den Hofheimer Coach ein Traumergebnis. Nun glaubt er, dass die Tagesform entscheidet.

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Nach dem 8:1-Kantersieg gegen die SG Azzurri/Olympia Lampertheim II hat der TSV Hambach mit dem Gastspiel beim Dritten SG Hammelbach/Scharbach noch einmal eine hohe Hürde zu nehmen. Reinhard Wolff, Abteilungsleiter der Hambacher, hofft auf eine Überraschung: "Nachdem wir gegen Lampertheim mal wieder ein Spiel entspannt gestalten konnten, habe ich die Hoffnung, dass auch in Hammelbach etwas zu holen ist." Gegen die Odenwälder, zuletzt sechsmal ungeschlagen, hatten die Hambacher im Hinspiel Pech. In der letzten Minute wurde dem TSV nach einer fragwürdigen Entscheidung das Siegtor aberkannt.

Auch der SV Kirschhausen muss noch einmal in die Fremde, hat es mit der Anfahrt zum SV Fürth II aber nicht so weit. Auch wenn es für den Elften aus Fürth schon einige hohe Niederlagen setzte, Sascha Schmitt - der Co-Trainer des SVK - ist gewarnt: "In der Vorrunde kamen wir nicht über ein 2:2 hinaus. Wir sollten also aufpassen." Gleichwohl hätten die Unentschieden gegen Hofheim und Riedrode II gezeigt, dass Kirschhausen auch mit den Spitzenmannschaften mithalten kann. Allerdings gab es im Nachholspiel am Mittwoch mit dem 2:2 gegen das bisherige Schlusslicht Gronau einen kleinen Dämpfer.