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embeil.08 (schulwahl 2018) SCHULWAHL DARMSTADT 8 Mittwoch, 1. November 2017 INTEGRIERTE GESAMTSCHULE Schüler der Mornewegschule singen mit Tobi Vorwerk 2017 zugunsten der Kinderhilfe. Archivfoto:Andreas Kelm Klein und überschaubar MORNEWEGSCHULE Eine Schule für Kinder vom ersten bis zehnten Schuljahr DARMSTADT (red). Die Europaschule Mornewegschule ist eine integrierte Gesamtschule mit Grundstufe und Ganztagsangebot sowie eine familienfreundliche Schule – eine Schule für alle Kinder und Jugendlichen vom ersten bis zum zehnten Schuljahr. Sie bietet alle Bildungsgänge unter einem Dach an, ist organisatorisch aber bewusst nicht in die drei Schulformen unterteilt. Trotzdem vermittelt sie alle Schulabschlüsse der Sekundarstufe I, den Hauptschulabschluss nach Klasse 9, den Realschulabschluss und die Versetzung in die gymnasiale Oberstufe nach Klasse 10. Die Mornewegschule versteht sich als Alternative zum dreigliedrigen Schulsystem und sieht daher als ihren zentralen Auftrag das Fördern aller Schüler. Kernpunkte der Schule sind nach dem Vorbild international erfolgreicher Schulsysteme schnell greifende Unterstützungsstrukturen, das Ermöglichen individueller Lernwege, Erkennen und Fördern der Stärken und systematisches Arbeiten an den Schwächen der Schüler. Die Mornewegschule ist aus diesem Grund vom Konzept her bewusst klein und überschaubar gehalten. In der Sekundarstufe I gibt es pro Jahrgang drei Parallelklassen. Sie bilden jeweils eine Einheit, die von einem gleichbleibenden Lehrerteam unterrichtet wird. Dieses Jahrgangsteam koordiniert den Unterricht und die pädagogische Arbeit. Besondere Schwerpunkte in den Jahrgängen 5 und 6 sind das soziale Lernen und Methodentraining sowie die Gesundheitswoche. Motto der Schulleiterin: Wir sind eine Schule für alle. INTEGRIERTE GESAMTSCHULE Fit fürs Berufsleben BERNHARD-ADELUNG-SCHULE Gezielte Vorbereitung auf die Arbeits- und Ausbildungswelt DARMSTADT (red). An der Bernhard-Adelung-Schule lernen alle Schüler gemeinsam, unabhängig davon, welchen Bildungsgang oder welches Berufsziel sie anstreben. Der Klassenverband bleibt die stabile Bezugsgruppe von der fünften bis zur zehnten Klasse. Die Klassengrößen garantieren optimales Lernklima und individuelle Förderung. Der Unterricht im Jahrgang 5 und 6 dient der Absicherung und Vertiefung der Kenntnisse und Fähigkeiten, die die Kinder in der Grundschule erworben haben. Ab dem Schulleiterin Heidrun Raum. Foto: Schule Jahrgang 7 beginnt die Leistungsdifferenzierung in Grundund Erweiterungsniveaus der unterschiedlichen Fächer. Der Unterricht orientiert sich immer an drei Zielen: selbstständiges Lernen, Prüfungsvorbereitung und Berufsorientierung. Die Vorbereitung auf die Arbeits- und Ausbildungswelt beziehungsweise Studienorientierung nehmen einen hohen Stellenwert ein. Dafür steht ein modern ausgestattetes Informationszentrum – die Talent Company – zur Verfügung. Erst am Ende der Schulzeit wird über den Schulabschluss Die BAS vergibt die Versetzung in die gymnasiale Oberstufe, den Realschulabschlüsse und Hauptschulabschlüsse. Als familienfreundliche Schule bietet die BAS für die Jahrgänge 5 und 6 eine Ganztagsbetreuung bis 16 Uhr. Durch regelmäßige Projektarbeit in den Klassen und durch enge Kontakte zu den Eltern fördert man die Persönlichkeit, die Sozialkompetenz der Kinder und durch unser Buddy-Konzept ein freundliches Schulklima. Motto der Schulleiterin: BAS – das heißt auch: Beste Aussichten für Schüler! An der Bernhard-Adelung-Schule werden Kinder und Jugendliche bis zum zehnten Schuljahr im Klassenverband unterrichtet. Foto: Schule INTEGRIERTE GESAMTSCHULE entschieden. Viel Zeit für Projekte FREIE COMENIUS-SCHULE Schüler arbeiten in altersgemischten Gruppen / Noten erst ab Klasse 9 DARMSTADT (red). Die Freie Comenius Schule ist eine 1986 von Eltern gegründete Grundschule und integrierte Gesamtschule. Sie umfasst die Jahrgänge 1 bis 10. Die Schüler arbeiten in altersgemischten Gruppen, dabei leben und lernen Kinder und Jugendliche mit und ohne Handicap zusammen. Der reformpädagogische Ansatz ist unter anderem von Jan Amos Comenius, Celestin Freinet und Elementen des Jena-Plans geprägt. Den Schülern soll Raum für soziales Lernen gegeben werden. Es gibt viel Zeit für eigene Themen und Projekte. Noten werden erst im neunten Schuljahr vergeben. Bis dahin erhalten die Schüler Briefe und Berichte, die ihnen über ihr persönliches Lernen Auskunft geben. Das kreative Lernen wird durch viele Werkstätten und Ateliers gefördert. Das naturnahe Gelände mit Wald und Bach ermöglicht verschiedenste Spiel- und Lernfelder. Die Schüler werden von einem Team aus engagierten Lehrpersonen begleitet. An vier Tagen in der Woche endet der Unterricht um 15.30 Uhr, freitags nach dem Mittagessen. Die Freie Comenius Schule ist als Elterninitiative geprägt von großem persönlichen Kontakt und umfangreicher Mitwirkung und Teilhabe. Gemäß dem Leitsatz „Alles fließe aus eigenem Antrieb“ von Jan Amos Comenius versteht sich die Schulgemeinde (Schüler, Eltern und Lehrpersonen) als Platz zum gemeinsamen Leben, Lernen und Wachsen. Motto des Leitungsteams: Allen, alles ganz. Jan Amos Comenius. An der Freien Comenius Schule gibt es viel Raum für Kreativität. Kinder mit und ohne Handicap lernen gemeinsam. Foto: Schule INTEGRIERTE GESAMTSCHULE Schule für alle ERICH-KÄSTNER-SCHULE Schulische und außerschulische Angebote gehen Hand in Hand DARMSTADT (red). Die Erich- Kästner-Schule ist eine integrierte Gesamtschule im Stadtteil Darmstadt-Kranichstein. Die EKS versteht sich als eine „Schule für Alle“ und biete im Rahmen des Ganztagsprofils 2 einen rhythmisierten Schultag von 7.30 bis 15.35 Uhr an. Hier lernen und leben zirka 400 Schüler in den Jahrgängen 5 bis 10. An der EKS können alle in Hessen möglichen Abschlüsse erworben werden. Das Kollegium umfasst etwa Kommissarische Schulleiterin Brunhilde Muthmann. Foto: Schule 45 Personen. In der EKS gehen schulische und außerschulische Angebote ganz selbstverständlich Hand in Hand. Lehrkräfte bieten neben dem Unterricht auch AG-Angebote an und Schulsozialarbeiter bereichern neben dem Ganztagsangebot und der Schulsozialarbeit auch den Unterricht. Besondere Schwerpunkte liegen im Bereich der Entwicklung zur Kulturschule und der Berufsorientierung sowie der Förderung besonderer Interessen und Fähigkeiten (zum Beispiel Teilnahme an der Lego-Robo- League, bilingualer Unterricht, Betreuung zweier Bienenvölker, Pflege der Schulgärten, Fahrradwerkstatt). Ein Schultag an der Gesamtschule gliedert sich in eine Abfolge von An- und Entspannung mit offenem Anfang, Unterrichtsblöcken, Lernzeiten, Mittagspause von Schule und Freizeit ist dabei ein wichtiges Anliegen. Die Wahrnehmung von schulischen und außerschulischen Nachmittagsangeboten soll dabei gleichermaßen möglich sein. Damit will die Schule eine kontinuierliche Betreuung bei gleichzeitig hoher individueller Flexibilität gewährleisten. Motto der Schulleiterin: Wir sind eine Schule für alle und ermöglichen es allen, sich entsprechend ihrer Möglichkeiten zu entwickeln. Die EKS ist die „fahrradfreundlichste Schule“ 2017 – hier Werkstattleiter Lukas Melcher mit engagierten Schülern. Archivoto: Andreas Kelm HAUPT- UND REALSCHULE und AG-Angeboten. Die Verzahnung Selbständiges Lernen WILHELM-LEUSCHNER-SCHULE Ein Gütesiegel für die gute Berufsorientierung DARMSTADT (red). Die Wilhelm Leuschner-Schule versteht sich als wichtigen Bestandteil des Lebensweges der Schüler, auf dem diese begleitet, unterstützt und individuell beraten werden. Leitlinie: Man lebt Gemeinschaft und geht respektvoll miteinander um, so dass die kulturelle Vielfalt eine Bereicherung für alle darstellt. Die Entwicklung der Schüler zu verantwortungsbewusst handelnden Persönlichkeiten wird gezielt gefördert. Der Unterricht erfolgt im Klassenverband, weckt Neugier und Interesse und motiviert zu selbstständigem Lernen. Feste Bezugspersonen, die Zusammenarbeit mit Eltern, die Beratungsstelle KOMM sowie die ganztägig arbeitende Schule bilden ein stabiles Umfeld. Die Schule bietet ihren Schülern individuelle Beratung und Hilfen bei der Berufswahl oder dem Übergang auf eine weiterführende Schule. Die Fakten: ein hochmoderner naturwissenschaftlicher Trakt, eine neue Turnhalle seit Herbst 2015, zwei Computerräume, Speiseraum, Spieleraum, grünes Klassenzimmer, viele Kooperationen mit Sportvereinen und Firmen (Gütesiegel „Berufsorientierung“ seit September 2016), regelmäßige Betriebspraktika, Lesewettbewerbe in Deutsch und Englisch. Motto der Schulleiterin: WLS – Wir Leben Schule. Die Wilhelm-Leuschner-Schule ist die einzige Haupt- und Realschule in Darmstadt. Foto: Schule Schulleiterin Petra Gengnagel. Foto: Schule Stellvertretende Schulleiterin Kerstin Westphal. Foto: Schule INTEGRIERTE GESAMTSCHULE An der Montessori-Schule an der Berliner Allee gilt das Motto „Hilf mir, es selbst zu tun“. Die Kinder sollen eigene Fragen entwickeln und selbst bearbeiten. Archivfoto: Echo Keine Noten bis Klasse 9 FREIE MONTESSORI-SCHULE Für jeden Schüler ein Entwicklungsbericht DARMSTADT (red). Die Freie Montessori-Schule Darmstadt ist als weiterführende Schule ab dem Jahrgang 5 eine integrierte Gesamtschule. Sie begleite Schüler aller Schulformen in altersgemischten Gruppen von höchstens 24 Lernenden bis zur Jahrgangsstufe 10. Die Schüler können den Hauptschul- oder Realschulabschluss erlangen, der den Übergang in die Berufsausbildung oder die gymnasiale Oberstufe ermöglicht. Im Vordergrund steht dabei der Leitsatz Maria Montessoris: „Hilf mir, es selbst zu tun.“ Dafür bedarf es einer gegenseitigen, respektvollen Haltung aller an der Bildung Beteiligten. Die Lehrkräfte sehen es als ihre Aufgabe an, die Entfaltung des „inneren Bauplanes“ (Montessori) zu unterstützen. Lernen ist ein aktiver, individueller Vorgang. Die Lernenden werden ermutigt, interessengeleitet eigene Fragestellungen zu entwickeln und diese zu bearbeiten. Dabei steht die schrittweise Übernahme der Verantwortung für das eigene Lernen im Vordergrund. Die Lernenden führen ein Lerntagebuch, während die Lehrkräfte den individuellen Entwicklungs- und Lernstand dokumentieren. Die Schule verzichtet bis zur Jahrgangsstufe 9 auf das Instrumentarium der Notengebung. Am Schuljahresende verfassen die Lehrkräfte gemeinsam mit jedem Schüler einen ausführlichen Entwicklungsbericht. Die Montessorischule, 2006 von Eltern gegründet, umfasst neben der IGS auch eine Grundschule. In jedem Schuljahr werden neben den Anfängern auch Quereinsteiger aufgenommen. Motto der Schulleiter: Man kann nicht durch Unterdrückung Entfaltung bewirken. Maria Montessori (c). Verlagsgruppe Rhein Main GmbH & Co. KG 2003-2013 / Erstellt von VRM am 07.11.2017


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