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20171101_Schulwahl.pdf

embeil.29 (schulwahl 2018) SCHULWAHL KREIS GROSS-GERAU 29 Mittwoch, 1. November 2017 Keine frühe Festlegung MARTIN-BUBER-SCHULE Begabungsgerechtes Lernen wird groß geschrieben GROSS-GERAU (red). Die Martin Buber-Schule bietet ihren Schülern den offenen Weg der Schullaufbahn. Ohne eine zu frühe Festlegung, will die Schule Entwicklungsmöglichkeiten eröffnen und Chancen bieten. Begabungsgerechtes Lernen wird groß geschrieben. Damit stellt die Schule eine gute Alternative zu den gegliederten Bildungsgängen der Realschule und des Gymnasiums dar. Weit über 40 Prozent der Schüler wechselten in den vergangenen Jahren nach Klasse 10 mit dem entsprechenden Versetzungszeugnis in die gymnasiale Oberstufe. Andere beenden ihre Schullaufbahn nach Klasse 9 oder 10 mit dem Real- oder Hauptschulabschluss und beginnen eine Berufsausbildung. Auch hierauf bereitet die Schule umfassend vor. Die Förderung von Lernfreude und Selbstbewusstsein ist ein besonderes Anliegen. Nur so können Schüler dauerhaft gute Leistungen erbringen. Differenzierter Fachunterricht wird ergänzt mit Projektphasen, individueller Förderung, dem Training von Lernmethoden und der verantwortungsvollen Nutzung der neuen Medien. Großen Wert legt das Kollegium auf Formen selbstständigen Lernens, bei der die Eigenverantwortung der Schüler gestärkt wird. Nach dem Prinzip von „Fordern und Fördern“ werden wir die Kinder schrittweise an höhere Anforderungen herangeführt. Die Martin-Buber-Schule zeichnet sich durch ein Schulklima von gegenseitiger Wertschätzung und Verantwortungsübernahme aus. Von Beginn wird das soziale Lernen in mehrtägigen Projekten, wie „Klasse werden“ gefördert. Motto des Schulleiters: In jedem Menschen ist etwas Kostbares, das in keinem anderen ist. (Martin Buber) RAUNHEIM (red). Die Anne- Frank-Schule ist eine integrierte Ganztagsschule, in der sich alle Schulformen (Gymnasium, Real- und Hauptschule) abbilden. Gegenseitiger Respekt, Vertrauen und Offenheit sind die Basis einer positiven Lehr- und Lernkultur. Die Anne- Frank-Schule schafft den Rahmen, damit die Schüler in einem stabilen und vertrauten Umfeld lernen und Leistung abrufen können. Das Ganztagsangebot erlaubt verlässliche Lernzeiten, in denen sie eigenverantwortlich und selbstbestimmt arbeiten können, sei es an individuellen Lernaufgaben oder an fächerübergreifenden Projekten. Hierbei werden sie von Lehrkräften unterstützt, die regelmäßig Lernentwicklungsgespräche mit ihnen führen, konstruktive, wertschätzende Rückmeldungen geben und beim Erreichen des nächsten Lernzieles helfen. Dazu kommt die Entwicklung von Sozialkompetenz, Kritikund Reflexionsfähigkeit, Zuverlässigkeit und Selbstkompetenz, die ebenso wichtig wie Fachwissen sind, um junge Menschen zu selbstbewussten Mitgliedern einer demokratischen Gesellschaft werden zu lassen. Am Ende der Klasse 10 sind zwischen 60 und 70 Prozent der Schüler fit für weiterführende Schulen wie gymnasiale Oberstufe oder Fachoberschule. Denjenigen, die nach Klasse 9 oder 10 den Schritt in eine Ausbildung machen, verhelfen wir durch unsere Kooperationspartner zu attraktiven Ausbildungsberufen. Motto der Schulleiterin: Wer die Augen offen hält, dem wird im Leben manches glücken. (Goethe) GODDELAU (red). Die Martin- Niemöller-Schule ist eine Schule für alle. Ihr sind alle Schüler mit ihren individuellen Fähigkeiten, Fertigkeiten, Neigungen und Interessen wichtig. Die MNS versteht Vielfalt als Chance, Bereicherung und Verpflichtung, denn die Schüler können nur in der Gemeinschaft und in der Begegnung mit anderen Rücksicht und Respekt entwickeln. Ihr Ziel ist es, dass die Schüler zu selbstbewussten Persönlichkeiten heranwachsen, die verantwortlich denken und solidarisch handeln. Die Schule will ihre Stärken weiterentwickeln und sie in die Lage versetzen, persönliche, berufliche und gesellschaftliche Herausforderungen annehmen zu können. Die Martin-Niemöller-Schule steht dafür, dass die Schüler möglichst lange gemeinsam miteinander und voneinander lernen können. Sie sollen Zeit haben, ihre Begabungen zu entfalten. Die MNS fordert von ihren Schülern Leistungs- und Lernbereitschaft und unterstützen ihre Selbstständigkeit. Durch differenzierte Angebote fördert und fordert die Schule sie gemäß ihren persönlichen Voraussetzungen. Wichtig ist, dass alle den für sie bestmöglichen Schulabschluss erreichen. Auch auf den wertschätzenden Umgang miteinander wird geachtet. Es wird ein respektvolles, vertrauensvolles und offenes Miteinander gepflegt. Dabei steht Toleranz und Akzeptanz im Vordergrund. Die Schule schafft eine Lernatmosphäre, in der die Neugierde der Schüler geweckt und die Lust am Lernen entwickelt wird. Dazu gibt es vielfältige, differenzierte Lernangebote. Motto des Schulleiters: Kinder wollen nicht wie Fässer gefüllt, sondern wie Kerzen entzündet werden! Schuljahr 2017/18 in Prozent RÜSSELSHEIM (red). Die Alexander von-Humboldt-Schule ist seit 1982 die einzige integrierte Gesamtschule der Stadt Rüsselsheim und bereitet auf alle Bildungsabschlüsse und den Übergang in die gymnasiale Oberstufe vor. Sie liegt auf einem weitläufigen, schön begrünten Schulgelände. Die Schule ist gut eingebunden in den Stadtteil und beteiligt sich aktiv am öffentlichen Leben in Rüsselsheim. In unserer Europaschule und Ganztagsschule in offener Konzeption pflegen wir eine kosmopolitische Weltanschauung und stellen die Gemeinschaft der Kulturen ins Zentrum unserer Aktivitäten. Bei uns spielt der Teamgedanke eine herausragende Rolle, sei es das Humboldtteam bei unserer jährlichen Tanz-Theater-Revue, seien es die Schülerteams im Unterricht oder das Lehrerteam im Jahrgang. Leistungsbereitschaft, Verantwortung, Respekt Gymnasium Haupt-/Realschulen mit Förderstufe Gesamtschule (IGS) Kooperative Gesamtschule (KGS) Kooperative Gesamtschule (KGS) und aktive Beteiligung am Schulleben sind wesentliches Erziehungsziel im Leitbild der Schule. Bildung bedeutet für uns ganzheitliche Erkundung und Ausbildung. Mit dieser Grundhaltung treten die Lehrkräfte ihren Schülern gegenüber und entwickeln ein Klima der Ermutigung, des Vertrauens und der individuellen Förderung. Stärkung der Selbstverantwortung und des selbsttätigen Lernens in modernen Unterrichtsformen, Arbeiten in fächerübergreifenden Vorhaben, systematische Entwicklung methodischer Kompetenzen, Leseförderung, kreatives Schreiben, bilingualer Fachunterricht und ein naturwissenschaftlicher Schwerpunkt zeichnen das besondere Lernprogramm der Schule aus. Motto der Schulleiterin: Du kannst etwas: Zeige es! Verhalte dich fair! Akzeptiere andere. Arbeite im Team. RÜSSELSHEIM (red). Die Sophie- Opel-Schule als kooperative Gesamtschule (KGS) garantiert, dass jedes Kind den für sich optimalen Bildungsabschluss erreicht. Das pädagogische Profil der Sophie-Opel-Schule steht für längeres gemeinsames Lernen, hohe Durchlässigkeit des Bildungssystems, kleine Einheiten durch das Jahrgangsprinzip, Begleitung durch Mentoren und einen Schwerpunkt in der Berufsund Studienorientierung. Die Stärke der Sophie-Opel- Schule liegt in der Verschiedenheit ihrer Schüler. Alle Dimensionen von Unterschieden (ethnische und kulturelle Herkunft, Geschlecht, Beeinträchtigungen, Alter) finden in der Schule Wertschätzung und Akzeptanz. Jeder Schüler wird als ganze Person wahr- und angenommen. Internet Anschlüsse in allen Räumen, interaktive Displays, Laptop- und PC-Ausstattung sind schon in den Übergangsbauten vorhanden. Später kommen neue naturwissenschaftliche Räume mit „Forscherland“, neue Werk-, Kunst- und Musikräume, zusätzliche Sporthalle, Aula mit Bühne, neu gestaltete Außenbereiche hinzu. Gemeinschaftsstiftende Elemente: Durch das Tragen von Schulkleidung soll das Wir-Gefühl und der Zusammenhalt gestärkt werden. Dadurch wird die Lernbereitschaft durch Identifikation mit der Schule erhöht und die Integration von Neuzugängen unterstützt. Die Sophie-Opel-Schule hat eine engagierte Elternschaft. Elternarbeit ist uns wichtig, denn gemeinsam machen wir ihre Kinder stark. Darüber hinaus gibt es ein umfangreiches Ganztagsangebot: Eine Mensa mit gesundem Essen versorgt Schüler an fünf Tagen. Es gibt AGs, eine Hausaufgabenbetreuung sowie Kooperationen mit Firmen und Vereinen. Ergänzt wird das Angebot durch Klassenfahrten, ein Austauschprogramm und Sprachreisen. Motto des Schulleiters: Gemeinsam stark, individuell erfolgreich! Die Anne-Frank-Schule, hier die Klasse 6.1, hat sich 2017 am Dreckweg Tag in Raunheim beteiligt. Archivfoto: Michael Kapp Die Martin-Niemöller-Schule in Goddelau hat eine Hundertwasser- Ecke. Foto: Schule Die Gemeinschaft der Kulturen steht an der Rüsselsheimer Humboldt Schule im Vordergrund. Foto: Schule Durch die Schulkleidung will die Sophie-Opel-Schule das Wir-Gefühl und den Zusammenhalt stärken. Zu sehen ist der erste Jahrgang der Schule. Foto: Schule INTEGRIERTE GESAMTSCHULE INTEGRIERTE GESAMTSCHULE INTEGRIERTE GESAMTSCHULE KOOPERATIVE GESAMTSCHULE Schulleiterin Petra Boulannouar. Foto: Schule Schulleiterin Renate Pilgenröther. Foto: Schule Schulleiter Martin Buhl. Foto: Schule Schulleiter Jens- Peter Krämer. Foto: Schule Positive Lernkultur ANNE-FRANK-SCHULE Die Ganztagsschule setzt auf Lernzeiten und Wahlangebote im Stundenplan Vielfalt als Bereicherung MARTIN-NIEMÖLLER-SCHULE Schüler sollen möglichst lange gemeinsam voneinander lernen Zusammen stark ALEXANDER-VON-HUMBOLDT-SCHULE An der Gesamtschule spielt der Teamgedanke eine große Rolle Das Wir-Gefühl ist wichtig SOPHIE-OPEL-SCHULE Zeitgemäßes Lernen mit Laptop und Computer Übergänge in Zahlen 2017/18 997 159 998 163 70 2387 KREIS GROSS-GERAU ÜBERGÄNGE NACH KLASSE 5 Gymnasium Haupt-/Realschulen mit Förderstufe Integrierte Gesamtschule (IGS) Förderschule Förderschule 6,8 41,8 41,8 2,9 6,7 minimale Differenzen möglich (rundungsbedingt) INTEGRIERTE GESAMTSCHULE Neu aufgestellt SCHULWAHL Im Kreis Groß-Gerau sind Gymnasien und integrierte Gesamtschulen gleich beliebt KREIS GROSS-GERAU (agr/mzh). Im Kreis Groß-Gerau besuchen die meisten Kinder ein Gymnasium oder eine integrierte Gesamtschule. Insgesamt gibt es sechs Gymnasien (Rüsselsheim, Groß-Gerau, Gernsheim), dazu einen Gymnasialzweig an der Sophie- Opel-Schule. Diese ist im vergangenen Jahr in Rüsselsheim neu gegründet worden und beherbergt als kooperative Gesamtschule alle drei Schulzweige unter einem Dach. Dafür werden 2021 Park- und Friedrich Ebert-Schule geschlossen, so dass es in Rüsselsheim nur noch die Gerhart-Hauptmann- Schule als reine Haupt- und Realschule gibt. Diese hat jedoch auch einen Antrag auf Umwandlung in eine integrierte Gesamtschule gestellt. Diese Schulform gibt es acht Mal im Kreis (Rüsselsheim, Raunheim, Kelsterbach, Ginsheim Gustavsburg, Groß-Gerau, Mörfelden-Walldorf, Riedstadt, Gernsheim), mit der Besonderheit, dass die Berthavon Suttner-Schule in Mörfelden Walldorf sogar über eine gymnasiale Oberstufe verfügt. Einzige Haupt- und Realschule ist voraussichtlich dann nur noch die Mittelpunktschule Trebur. Mit der Obermayr-Schule in Rüsselsheim gibt es nur eine Privatschule, die sowohl ein Grundschul- als auch ein Realschul und Gymnasialangebot macht. Beim Tag der offenen Tür informieren ältere Schüler über Unterrichtsinhalte. 2017 zeigt die Klasse 10a ein Chemie-Experiment. Archivfoto: Vollformat/Marc Schüler Schulleiter Philipp Stannarius. Foto: Schule (c). Verlagsgruppe Rhein Main GmbH & Co. KG 2003-2013 / Erstellt von VRM am 07.11.2017


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