Page 25

20171101_Schulwahl.pdf

embeil.25 (schulwahl 2018) SCHULWAHL KREIS BERGSTRASSE 25 Mittwoch, 1. November 2017 Abschlüsse bis hin zum Abitur GESCHWISTER-SCHOLL-SCHULE Die noch junge Schule bietet Durchlässigkeit zwischen den Zweigen KOOPERATIVE GESAMTSCHULE Vorreiter des Neuen ALEXANDER-VON-HUMBOLDT-SCHULE Eine der ersten Europaschulen in Deutschland Fit für den Alltag NIBELUNGENSCHULE Viel Förderung und Unterstützung auch in den Nachmittagsstunden LAMPERTHEIM-HOFHEIM. Die Besonderheit der Nibelungenschule Hofheim ist ihre Stärke: Rund 80 Hauptschüler werden hier an einem Standort mit etwa 160 Grundschulkindern unterrichtet. Es ist ein großer Vorteil für die Hauptschüler, in einem kleinen überschaubaren System zu lernen. Die Nibelungenschule bieten ein sicheres Umfeld, in dem sich alle kennen und gegenseitig schätzen. Die gesamte Kompetenz und Aufmerksamkeit der neun Hauptschul-Lehrkräfte gilt den fünf Hauptschulklassen mit jeweils 13 bis 18 Kindern. Zusätzlich wird das Kollegium durch Förderlehrkräfte und FSJPraktikanten bei der inklusiven Beschulung unterstützt. Im letzten Jahr wurde ein Ganztagsangebot mit Hausaufgabenhilfe und Lernzeiten eingeführt, um den Schülern zusätzliche Förderung zu bieten und die Elternhäuser zu entlasten. In diesem Zuge konnten auch Unterrichtsstunden am Vormittag doppelt besetzt werden, um Einzel- und Gruppenförderung zu ermöglichen. Seit diesem Jahr nimmt die Nibelungenschule an einem länderübergreifenden Projekt (LiGa) teil, um die Qualität dieser Angebote weiter zu verbessern. Dabei kooperiert sie unter anderem mit einer Partnerschule im Odenwald. „Schule mit Herz“ ist nicht nur ein wohlklingender Beiname, das Motto wird hier gelebt. Die Lehrkräfte sind für die Kinder da, die Tür der Schulleitung steht (fast) immer offen. Es ist der Schule wichtig, dass die Kinder fit fürs Leben sind; dazu gehören nicht nur Deutsch, Mathe, …, sondern auch Alltagskompetenzen. Motto der Schulleiterin: Es gibt nichts Gutes, außer man tut es! VIERNHEIM (red). Die Alexander von-Humboldt-Schule Viernheim hat eine gute Tradition als eine der ersten Europaschulen in Deutschland. Das Prädikat, das vom Land Hessen an gut 30 Schulen nach strenger Prüfung der schulischen Leistungen vergeben wird, steht für die Entwicklung neuer Formen interkulturellen und methodischen Lernens, den Erwerb von Medienkompetenz als Teil internationaler Kooperation und Kommunikation, die Förderung intensiver Studien- und Berufsorientierung, die Vermittlung von Eigenständigkeit und Selbstverantwortung, die Betonung von Zivilcourage und Toleranz, die Erziehung zu Offenheit und Aufgeschlossenheit gegenüber neuen Menschen und Themen, die Betonung der Wertegemeinschaft europäischer Völker, das Lernen von Sprachen als wesentliche Voraussetzung interkulturellen Dialogs, sowie die nachhaltige Entwicklung der eigenen Schule als gemeinsame Aufgabe der Schulgemeinde. Zudem ist die Humboldt-Schule eine Europaund Ganztagsschule, die bestrebt ist, ihr Angebot stetig zu erweitern. Vielfältige Lern- und Arbeitsformen werden hier entwickelt und verwirklicht, um mehr Selbsttätikeit und Motivation zu erreichen, mehr Verantwortung für den eigenen Lernprozess, mehr Kooperation, Forderung und Förderung in den zentralen Feldern schulischer Arbeit. Motto der Schulleiterin Cornelia Kohl: Lernen gemeinsam anFÜRTH KOOPERATIVE GESAMTSCHULE INTEGRIERTE GESAMTSCHULE (red). Integrierte Ge- ders. samtschulen – allen voran die Heinrich-Böll-Schule (HBS) – sind mehr als eine Alternative zum dreigliedrigen Schulsystem (Gymnasium, Real- und Hauptschule); sie werden von führenden Erziehungs und Bildungswissenschaftlern als optimale Einrichtungen empfohlen, zumal sie faire Bildungschancen für alle Schüler bieten. Die drei Schulformen werden hier sozusagen miteinander kombiniert, der Bildungsgang wird nicht schon zuvor festgelegt. Die einzige integrierte Gesamtschule im Kreis ermöglicht ihren Schülern ein gemeinsames Lernen im Klassenverband, egal welche Lernvoraussetzungen sie mitbringen. Gleichzeitig begegnet sie den individuellen Stärken und Schwächen ihre Kinder und Jugendlichen durch die schrittweise Einführung in leistungsdifferenzierte Kurse. Begabungen fördern, aber Überforderungen vermeiden, ist ein wesentliches Ziel der HBS. Der Übergang von der kleinen Grundschule in die größere Schule wird durch besondere „Klassentage“ leichter. Das „Wir-Gefühl“ wird spielerisch entdeckt und dabei eine funktionierende Gemeinschaft entwickelt. Mit dem Co-Klassenlehrer gibt es neben dem Klassenlehrer eine weitere vertraute Bezugsperson und die Eltern haben gleich zwei feste Ansprechpartner. Auch die Vermittlung von ethischen Werten sowie ein soziales und demokratisches Miteinander liegen der Schulgemeinde besonders am Herzen. Daher spielt die umfassende Sozialarbeit an der HBS eine große Rolle. Motto des Schulleiters: Begabung fördern und Überforderung vermeiden. BÜRSTADT (red). Als kooperative Gesamtschule spiegelt das Schulleben der EKS die Gesellschaft wider und bietet allen Schülern der Erich-Kästner-Schule die Gelegenheit, sich auch über den fachlichen Anspruch im Unterricht hinaus für die Schule und/oder die Gesellschaft nach den jeweiligen Stärken einzubringen. An der EKS lernen die Kinder das Leben in einem Miteinander, in dem man füreinander Sorge trägt und Verantwortung übernimmt. Beispielhaft nennen möchte die Schule an dieser Stelle „Old meets Young“, die Streitschlichter, die Schulwegsicherung, die Netzhelden und die Schulsanitäter. Der Hauptschulzweig, der Realschulzweig und der gymnasiale Zweig werden eng betreut und bieten im jeweiligen Zweig Expertise und Raum für individuelle Zuwendung, Förderung und Unterstützung. Besonders gefordert werden leistungsstarke Schüler durch die Teilnahme an Wettbewerben wie beispielsweise dem Mathematik-Wettbewerb, „The Big Challenge“ oder Jugend forscht. Aber auch die Begabtenförderung „Kästners Talentschmiede“ macht Lust auf Lernen. Ziel der Schule ist es, aus jedem Schüler das Beste herauszuholen und ihn oder sie für das Erreichen seiner Ziele und lebenslanges Lernen zu begeistern. Die EKS macht fit und stark für’s Leben! Motto der Schulleiterin: Es gibt nichts Gutes, außer man tut es – bei uns haben alle die Gelegenheit dazu! BENSHEIM (red). Die Geschwister Scholl-Schule in Bensheim wurde 1972 gegründet und ist damit eine sehr junge Schule. Sie entwickelte sich schnell zu einer dynamischen, modernen und vielfältigen Schule. Ein hohes Engagement des Kollegiums und eine offene, kritische Haltung gegenüber pädagogischen Neuerungen sind Garanten für eine verlässliche Ausbildung. In den vergangenen Jahren wurden an der Geschwister- Scholl-Schule sehr viele junge Lehrer eingestellt. Dadurch gibt es eine gute Mischung aus jungen und erfahrenen Kollegen, die ein innovatives Lernklima ermöglichen. Dies ist eine wichtige Grundlage der Erziehungs- und Bildungsarbeit. Sie kann aber nicht von der Schule allein geleistet werden. Es bedarf der Zusammenarbeit von Schule, Elternhaus sowie Schülern, um die optimale – den jeweiligen Begabungen entsprechende – Förderung des Einzelnen zu erreichen. Die kooperative Gesamtschule mit einem Hauptschul-, Realschulund einem Gymnasialzweig bietet alle Abschlüsse bis zum Abitur an. Die Durchlässigkeit zwischen den Schulzweigen wird durch ein umfangreiches Förderprogramm gestaltet. Eine Besonderheit unserer Schule ist, dass bei qualifizierenden Abschlüssen der nächst höhere möglich ist – insbesondere gibt es eine zehnte Hauptschulklasse zur Erreichung des Realschulabschlusses. Insgesamt wird ein vielfältiges Programm zur Unterstützung des fachlichen Lernens sowie besonderer Interessen und Talente angeboten. Für die Jüngeren zählt auch das Ganztagsangebot mit einer Betreuungsmöglichkeit bis 17 Uhr dazu. Umfangreiche Maßnahmen zur Berufsorientierung werden in allen Schulzweigen angeboten. Die Schule verfügt über eine Mensa, Cafeteria und Bibliothek. Motto der Schulleiterin: Auf verschiedenen Wegen gemeinsam ans Ziel. Geschält, gekocht, gewürzt und schließlich verputzt: Beim Projekt „Satt ohne Tütensuppe“ werden die EKS-Schüler in diesem Jahr für regionales und gesundes Essen sensibilisiert. Archivfoto: Thorsten Gutschalk Die Heinrich-Böll-Schule bietet ihren Schülern ein weitläufiges Außengelände. Ziel der HBS ist es, die Schüler zu fördern, sie aber nicht zu überfordern. Foto: Schule Auch Projekte, wie hier das Rap-Projekt mit den Mannheimer „Rapagogen“, stehen auf dem Stundenplan. Archivfoto: Dietmar Funck Schulleiterin Dr. Angela Lüdtke. Foto: Schule Schulleiterin Stephanie Dekker. Foto: Schule Schulleiter Alexander Hauptmann. Foto: Schule KOOPERATIVE GESAMTSCHULE Mit Talentschmiede ERICH-KÄSTNER-SCHULE Begabtenförderung für besonders starke Schüler Das „Wir“-Gefühl entdecken HEINRICH-BÖLL-SCHULE In Fürth haben die Schüler einen Co-Klassenlehrer Schulleiterin Daniela Vogel. Foto: Oliver Vogel Die Alexander-von-Humboldt-Schule war eine der ersten Europaschulen in Deutschland. Foto: Schule GRUND- UND HAUPTSCHULE Grund- und Hauptschüler werden an der Lampertheimner Nibelungeschule unter einem Dach unterrichtet. Foto: Nibelungenschule (c). Verlagsgruppe Rhein Main GmbH & Co. KG 2003-2013 / Erstellt von VRM am 07.11.2017


20171101_Schulwahl.pdf
To see the actual publication please follow the link above