Page 24

20171101_Schulwahl.pdf

embeil.24 (schulwahl 2018) SCHULWAHL KREIS BERGSTRASSE 24 Mittwoch, 1. November 2017 GYMNASIUM GYMNASIUM VIERNHEIM (red). Die 2007 in Heidelberg gegründete Metropolitan International School ist eine multilinguale Ganztageseinrichtung für junge Menschen. Kleine Lerngruppen mit maximal 22 Schülern ermöglichen eine individuelle Förderung. Die Lehrer kommen aus vielen verschiedenen englischsprachigen Ländern und europäischen Ländern. Der Anteil der deutschen Lehrkräfte macht etwa ein Viertel aus. Die internationale Ausrichtung ist ein besonderes Merkmal der Metropolitan International School. Aufgrund der Nationenvielfalt erhalten Schulleiter Laurent Cassell. die Kinder eine direkte und praktische Lektion im Bereich der „interkulturellen Kompetenz“. Das vielfältige Sprachenangebot (Deutsch, Englisch, Spanisch und Französisch) wird über die Immersionsmethode vermittelt. Ausschließlich Muttersprachler und bilinguale Lehrer werden zur Vermittlung der Sprachen eingesetzt. Die Schule ist von 7.30 Uhr bis 18 Uhr mit einer Kernunterrichtszeit von 8.30 Uhr bis 16 Uhr geöffnet. Die gemeinsame Eröffnung des Tages durch die „Daily Assembly“ am Morgen sowie das gemeinsame Mittagessen und den gemeinsamen Abschluss bilden wertvolle Rituale, die sowohl für die Kinder als auch für die Lehrkräfte ein Gemeinschaftsgefühl erzeugen, was als große Bereicherung empfunden wird. Viele Feste, die gemeinsam begangen werden, bereichern den Schulalltag Foto: Schule und das Zusammengehörigkeitsgefühl. Motto des Schulleiters: Ziel ist die Entwicklung unserer Schüler zu glücklichen und erfolgreichen Weltbürgern in einem multikulturellen und bilingualen Umfeld. Die Schüler an der Metropolitan International School lernen in Gruppen von maximal 22 Klassenkameraden. Foto: Schule BENSHEIM (red). Die Schulgemeinde bemüht sich darum, dass die Schülerinnen in der LFS eine schulische Heimat finden. Dies wird erreicht, indem qualifizierte Wissenvermittlung mit einer Erziehung im christlichen Wertesystem verbunden wird. Dabei ist es der Schule wichtig, jede Schülerin in ihrer Einzigartigkeit zu fördern sowie sie in ihrem Selbstvertrauen und ihrer Persönlichkeitsentwicklung zu stärken. Eine ganzheitliche Bildung und die Erziehung zur Übernahme von sozialer Verantwortung ist das Ziel. Als moderne Mädchenschule fördern wir unsere Schülerinnen in den naturwissenschaftlichen Bereichen. Ein breit gefächertes Angebot im Wahlunterricht (Fremdsprachen, Robotik, Vivarium, Schulgarten, gesunde Ernährung) sowie soziale Projekte (Basare, Patenschaften, Besuchsdienste im Caritasheim), Orientierungstage in Klasse 8 und der Einführungsphase der Oberstufe ergänzen den Fächerkanon sinnvoll. Die Erziehungsverantwortung sieht die LFS als gemeinsame Aufgabe von Elternhaus und Schule. Die Schulgemeinde arbeitet gemeinsam an einer kontinuierlichen Weiterentwicklung, um einen förderlichen Lern- und Lebensraum für alle zu schaffen. Motto der Schulleiterin: Den Menschen stärken: Leben lernen – verantwortlich handeln. LAMPERTHEIM (red). Das Litauische Gymnasium ist ein staatlich anerkanntes litauischdeutsches, neusprachliches, christlich orientiertes Privatgymnasium mit angeschlossenem Internat. Seit 2010 ist das Private Litauische Gymnasium eine Schule, die mit dem hessischen Gütesiegel für Hochbegabung ausgezeichnet worden ist. Die Schule und das Internat GYMNASIUM liegen in einer schönen Parkanlage mit einem großen Sportplatz. Der Unterricht erfolgt nach den hessischen Lehrplänen und schließt mit dem hessischen Landesabitur ab. Gemeinsames Leben und Lernen von litauischen und deutschen Schülern ist hier Alltag. Seit dem Schuljahr 2012/2013 ist das Private Litauische Gymnasium zu G9 zurückgekehrt. Die Unterrichtssprachen sind Deutsch und für Litauer in einigen Fächern auch Litauisch. Mit etwa 200 Schülern ist das Gymnasium eine überschaubare Schule mit familiärer Atmosphäre, Lerngruppen und individueller Förderung. Motto der Schulleiterin: Es ist nichts als die Tätigkeit nach einem bestimmten Ziel, was das Leben erträglich macht. (Friedrich Schiller) Dienst am Mitmenschen ALBERTUS-MAGNUS-SCHULE Schülern werden Werte wie Nächstenliebe vermittelt VIERNHEIM (red). Als Schule in kirchlicher Trägerschaft weiß die Schule sich dem christlichen Erziehungsauftrag verpflichtet. Sie will den Anspruch auf eine umfassende Bildung bewahren und nachdrücklich dagegen eintreten, sie durch Anpassung zu reduzieren. Das vielfältige und ganzheitliche Bildungsangebot ermöglicht es Schülern, ihre besonderen Anlagen und Neigungen zu Schulleiterin Dr. Ursula Kubera. Foto: Schule erkennen und gezielt zu fördern. Die Schule möchte junge Menschen für die Zukunft und für den Dienst an ihren Mitmenschen, an der Welt und am Reich Gottes stärken. Dabei geht es ihr um die Vermittlung von Werten wie Nächstenliebe, Gerechtigkeit, Eigenverantwortung Die Schule bietet einen Lebensraum, in dem Leben und das Lernen, das Handeln der beteiligten Personen und Gruppen sich an diesen gemeinsam geteilten Werten ausrichten. Motto der Schulleiterin: Kommt und seht! INTEGRIERTE GESAMTSCHULE WALD-MICHELBACH (red). In einem Rahmen von zirka 55 Kindern und Jugendlichen kennt jeder jeden. Eine vorbereitete Lernumgebung bietet in 18 offen gestalteten Lernräumen ein vielfältiges Lernangebot in altersgemischten Gruppen. Eine breit ausgelegte Ausflugskultur und mehrtägige (Auslands-)Reisen eröffnen die Lebenswirklichkeit außerhalb der Drachenschule. Für das Schuljahr 2018/19 wird die Drachenschule jedoch nach jetzigem Stand keine weiteren Schüler annehmen können. In einem wechselseitigen Dialog geht die Schule respektvoll auf die Fragen und Anliegen der Kinder und Jugendlichen sowie der Eltern ein. Durch das Vorleben von Selbstständigkeit, Verantwortung, Toleranz und Teamfähigkeit werden die Kinder und Jugendlichen individuell auf ihrem Entwicklungs- und Lebensweg begleitet. Ein ständiger Austausch, auch mit anderen Schulen, und die Solidarität, und Toleranz. Weiterbildung der Lernbegleiter bereichert das pädagogische Konzept und die Schule mit neuen Erkenntnissen. Die Schule bietet einen wertschätzenden Umgang, Lernbegleiter auf Augenhöhe, offene Lernräume, eine vorbereitete Lernumgebung mit abwechslungsreichem und handlungsorientiertem Arbeitsmaterial sowie künstlerische kreative, musische und handwerkliche Angebote. Darüber hinaus gibt es theaterpädagogische Angebote und Projekte, eine aktive soziale Gemeinschaft. Auf Wunsch bietet die Drachenschule begleitete Schulabschlüsse und Übergänge an. Für die freie Bewegungsentwicklung sorgen ein großes Außengelände sowie ein Wald, ein Bach, ein Spielund Bolzplatz und eine Sporthalle. Familienfeiern, eine große Ausflugskultur sowie Sprachreisen runden das Angebot der Drachenschule ab. Motto der Schule: Freies Lernen erleben. Schulleiterin Sabine Nellessen-Kohl. Foto: Schule Schulleiterin Janina Vaitkiene. Foto: Schule Beim Sommerkonzert der Liebfrauenschule zeigten die Mädchen in diesem Jahr ihr Können. Archivfoto: Sascha Lotz Altersgemischte Gruppen und 18 offene Lernräume ermöglichen den Schülern, vielfältig zu expertimentieren. Foto: Schule GYMNASIUM Schulen in privater Trägerschaft bieten Abwechslung zum Programm öffentlicher Schulen. Sie arbeiten oft mit anderen pädagogischen Ansätzen als die staatlichen Regelschulen. Foto: dpa Am Litauischen Gymnasium wird in den Sprachen Deutsch und Litauisch unterrichtet. 200 Schüler lernen dort in familiärer Atmosphäre. Foto: Schule In der Albertus-Magnus-Schule steht ganzheitliche Bildung im Sinne des christlichen Erziehungsauftrags im Fokus. Archivfoto: Bistum Mainz Jeder kennt jeden DRACHENSCHULE Die Einrichtung bietet eine breite Ausflugskultur und viele Reisen an Unter Muttersprachlern METROPOLITAN INTERNATIONAL SCHOOL Die Schüler werden vielsprachig unterrichtet Schulische Heimat LIEBFRAUENSCHULE Wissensvermittlung in Verbindung mit christlicher Erziehung Bildungs-Alternativen SCHULWAHL Schulen in freier Trägerschaft eröffnen Chancen, kosten aber Geld KREIS BERGSTRASSE. Wer sein Kind nicht auf einer öffentlichen Schule unterrichten lassen will, hat die Möglichkeit, es auf eine Privatschule zu schicken. In den vergangenen zehn Jahren ist der Anteil von Schülern, die eine Privatschule besuchen, deutschlandweit gestiegen. Im Schuljahr 2015/2016 lernten laut statistischem Bundesamt 743 534 Schüler an privaten Schulen. Im Kreis Bergstraße können Eltern zwischen fünf privaten Schulen wählen. Offiziell wird diese Art von Bildungseinrichtungen als Schulen in freier Trägerschaft bezeichnet. Oft haben sie eine besondere religiöse oder pädagogische Prägung. Bevor in solchen gelehrt werden darf, muss von den Trägern eine staatliche Genehmigung eingeholt werden. Anders als bei öffentlichen Schulen, muss man für den Besuch von Schulen in freier Trägerschaft allerdings meist ein Schulgeld bezahlen. Bei Privatschulen wird zwischen sogenannten Ergänzungsund Ersatzschulen unterschieden. Ersatzschulen sind zum Beispiel Grundschulen oder Gymnasien, die von freien Trägern wie Vereinen oder Kirchen geführt werden. Nach Hessischem Kultusministerium muss eine Ersatzschule in ihren Lehrinhalten Bildungsgängen entsprechen, die im Schulgesetz vorhanden oder vorgesehen sind. Wer eine genehmigte Ersatzschule besucht, erfüllt also die Schulpflicht. Ergänzungschulen bieten meist Inhalte an, die es an öffentlichen Schulen nicht gibt. Oft ist das Unterricht, der für bestimmte Berufe notwendig ist: zum Beispiel für Fachpersonal aus dem Bereich Gesundheit, Kosmetik oder Kommunikation. Darüber hinaus gibt es Ergänzungsschulen, die Schüler unter anderem auf ausländische Abschlüsse vorbereiten, wie dies internationale Schulen machen. Von Janina Strupf Lernen in der Heimatsprache LITAUISCHES GYMNASIUM Private Schule mit Internat in Lampertheim (c). Verlagsgruppe Rhein Main GmbH & Co. KG 2003-2013 / Erstellt von VRM am 07.11.2017


20171101_Schulwahl.pdf
To see the actual publication please follow the link above