Page 21

20171101_Schulwahl.pdf

embeil.21 (schulwahl 2018) SCHULWAHL KREIS BERGSTRASSE 21 Mittwoch, 1. November 2017 Verschiedene Projekte FREIHERR-VOM-STEIN-SCHULE Lebendige Lernkultur mit eigenverantwortlichem Arbeiten NECKARSTEINACH (red). Die Schule arbeitet auf der Grundlage eines reformpädagogischen Schulprogramms. Entwicklungsschwerpunkte sind der weitere Ausbau des eigenverantwortlichen Arbeitens und die weitere Verbesserung der Qualität des inklusiven Unterrichtes sowie die Entwicklung alternativer Leistungsbewertungen und -feststellungen sowie Rückmeldung. Als besonderes Profil der Schule kann aufgeführt werden: die Förderung personaler, sozialer und fachlicher Kompetenz Schulleiterin Angelika Mollenhauer. Foto: Schule auf Grundlage der Achtsamkeit vor der Würde des Anderen, ein durch Offenheit und Freundlichkeit geprägtes Klima; eine lebendige Lernkultur mit Schwerpunkt auf eigenverantwortlichem Arbeiten und Lernen, ein gut ausgebautes Bildungsangebot. Es gibt zahlreiche ergänzende Unterrichtsangebote wie zum VIERNHEIM (red). Das Schulleitungsteam und das Kollegium der Friedrich-Fröbel- Schule wollen die Chancen und Entwicklungsmöglichkeiten der Schüler fördern. Die Atmosphäre und die Naturverbundenheit, die Größe und trotzdem Geborgenheit der Schule korrespondieren mit der pädagogischen Konzeption. In der Sekundarstufe (Mittelstufenschule) wird die in der Grundschule begonnene Erziehungs und Bildungstätigkeit fortgesetzt: Die FFS ist anerkannte Unesco-Projektschule. Deshalb stehen die Demokratieerziehung, interkulturelles Lernen und Bildung für nachhaltige Entwicklung im Vordergrund. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Förderung musikalischer Interessen und Begabungen. In enger Kooperation mit der städtischen Musikschule werden in der fünften und sechsten Jahrgangsstufe Beispiel Arbeitsgemeinschaften, einen musikalischen Schwerpunkt in Form eines zweijährigen Musikprojektes in Klasse 5 und 6, ein schuleigenes Orchester sowie intensive Theaterarbeit. Wichtig ist für den Unterricht auch das Methodenlernen und soziale Lernen. Dazu werden besondere Projekttage in den Klassen 5 und 6 organisiert. Ein Förderkonzept ergänzt das schulische Angebot. Dazu gehören Diagnostik und Förderung durch eine Sozialpädagogin im Anfangsunterricht, Förderkurse in Mathematik und Deutsch im Bereich von Lese-Rechtschreibschwierigkeiten, Deutsch als Zweitsprache-Förderunterricht, Intensivkurs Deutsch für Schüler mit wenigen oder keinen Deutschkenntnissen. Drei Sonderpädagogen unterstützen diese Arbeit. Motto der Schulleitung: Vielfalt ist Reichtum! Gitarrenklassen angeboten. Ab Klasse 7 gibt es Schwerpunktkurse (WPU) in Musik. Ein zweiter Schwerpunkt ist die Berufsorientierung der Sekundarstufe. Sie wird durch eine intensive Zusammenarbeit mit der Elisabeth-Selbert Schule, der Stadtjugendförderung und weiteren Kooperationspartnern getragen. Die Schule eröffnet den Schülern die Möglichkeit, soziale Verantwortung als Streitschlichter, Schulsanitäter und Aufsichtshelfer zu übernehmen. An der Fröbel- Schule möchten wir das Zugehörigkeitsgefühl aller am Schulleben Beteiligten stärken. Das soziale Miteinander in einer familiären Atmosphäre zeichnet die Schule aus. Motto des Schulleiters: Die Schüler müssen immer im Zentrum unseres täglichen Arbeitens hier an der Friedrich Fröbel-Schule stehen. HAUPT- UND REALSCHULE Die Mittelpunktschule Lautertal-Gadernheim liegt mitten im Grünen. GADERNHEIM (red). Nicht die Trennung in drei Schulformen, sondern das gemeinsame Lernen mit individuellen Anforderungen, das die Schüler forschend motiviert und sie individuell fördert, nach diesem Ansatz wird der Unterricht aufgebaut. Schüler, die nach der vierten Klasse an der MPS unterrichtet werden, müssen sich also noch nicht für eine bestimmte Schulform entscheiden, sondern werden in leistungsgemischten Klassen bis Klasse 6 unterrichtet. Ab Klasse 7 wird abschlussbezogen unterrichtet. Im Anschluss an die zehnte Klasse und nach jedem Schuljahr ist der Übergang in die Sekundarstufe II gewährleistet. Dabei ist Fördern und Fordern im Unterricht ein zentrales Merkmal und eigenständiges Lernen nimmt einen großen Anteil ein. Die Jugendlichen haben in jeder Jahrgangsstufe die Möglichkeit in der „Lernzeit“ an drei bis vier Tagen gemeinsam mit einem Lehrer, der auch in der Klasse unterrichtet die Hausaufgaben zu erledigen oder aber in einem Hauptfach Förder und Fordermaterial zu bearbeiten. Die Berufsorientierung spielt in allen Jahrgangsstufen eine wichtige Rolle. Ein vielfältiges AG-Angebot steht den Jugendlichen zur Verfügung. Es werden verbundene Klassen gebildet. In diesem Schuljahr gab es zwei Klassen. Motto des Schulleiters: Wir vertrauen unseren Schülern, wir trauen ihnen etwas zu und das schafft Selbstvertrauen! LORSCH (red). Die gute räumlich sächliche Ausstattung, ein weitläufiges Schulgelände und großzügige Bewegungsmöglichkeiten ermöglichen ein freundliches Lernklima. Ein engagiertes Kollegium sowie die Elternschaft unterstützen die Schülerschaft und gestalten die Schule aktiv mit. Von zentraler Bedeutung ist die Vermittlung von Wissen, was durch eine hohe Qualität von „Lehren und Lernen“ erreicht wird. Darüber hinaus ist der Schule die Übernahme von Verantwortung besonders wichtig. Die Stärkung und Erweiterung des eigenverantwortlichen Lernens durch entsprechende Lernchancen und ein wertschätzender Umgang miteinander prägen das pädagogisches Selbstverständnis. Die Schule legt Wert auf Zukunftsorientierung und Lebenswegplanung, um jeden einzelnen in seiner Persönlichkeitsentwicklung zu begleiten. Für die neuen Fünftklässler wird der Übergang von der Grundschule auf die weiterführende Schule besonders einfach gestaltet. Bereits im Vorfeld können Kinder und Eltern die neue Schule an den Schnuppertagen, dem Tag der offenen Tür oder den Vorstellungselternabenden kennenlernen. Die Kennenlernwoche macht die Kinder mit der Schule vertraut und legt die Basis für eine gute Klassengemeinschaft mit Übungen und Spielen aus dem Teambuilding. Patenschaften aus höheren Klassen unterstützen ebenfalls das Ankommen in der neuen Schule. Das freiwillige Ganztagsangebot für die Klassen 5-7 mit Lernzeit und vielfältigen Arbeitsgemeinschaften rundet das Portfolio ab. Motto der Schulleiterin: Mit Wissen, Verantwortung und Selbststärkung zum Ziel: eine selbstbestimmte Zukunft. BENSHEIM (red). Die Schillerschule sieht sich als Ort, an dem man sich wohlfühlt und wo man gerne ist. Soziales Lernen und Persönlichkeitsentwicklung werden an der Schillerschule großgeschrieben und ziehen sich als roter Faden durch alle Jahrgänge. Ein erfahrenes und engagiertes Kollegium sowie die familiäre und persönliche Atmosphäre an der relativ überschaubaren Schule stellen dafür gute Rahmenbedingungen dar. Eine gute Zusammenarbeit mit den Schülern und deren Eltern ist der Schule sehr wichtig. Ein neu gestaltetes großes Außengelände bietet vielfältige Entspannungs- und Bewegungsmöglichkeiten. Der Stundenplan ist vorwiegend in Doppelstunden organisiert, um mehr Ruhe in den Schulalltag zu bringen und mehr Zeit für die Kinder zu haben. Fördern und Fordern zählt zu den Prinzipien und ist in zahlreichen Angeboten abgebildet. Die Ganztagsangebote schließen eine intensive Hausaufgabenbetreuung, individuelle Förderung und freizeitpädagogische Aktivitäten ein. Die Gesundheitserziehung wird durch ein vielfältiges Sportangebot einschließlich bewegter Pause und Suchtprävention unterstützt. Im Rahmen der umfangreichen Berufsorientierung bereitet die Schillerschule ihre Schüler intensiv auf die Arbeitswelt vor und nutzt dabei zahlreiche Kooperationen mit Betrieben und Verbänden. Für Schüler mit Eignung für die gymnasiale Oberstufe gibt es Vorbereitungskurse in den Hauptfächern. Motto des Schulleiters: Wir leben Schule! Schulleiter Markus Taube. Foto: Schule Schulleiterin Kirsten Lück. Foto: Schule Schulleiter Günter Schneider. Foto: Schule Schulleiter Alwin Zeiß. Foto: Schule Foto: Schule An der FFS werden musikalische Interessen groß gefördert, wie hier mit einem Besuch der HR-Big Band. Archivfoto: Karl-Heinz Köppner An der Werner-von-Siemens-Schule will man den neuen Fünftklässlern den Übergang von der Grundschule erleichtern. Foto: Schule Auf dem Außengelände der Schillerschule in Bensheim haben die Schüler ausreichend Platz, um sich zu bewegen und zum Spielen in der Pause. Foto: Schule HAUPT- UND REALSCHULE GRUND- UND MITTELSTUFENSCHULE HAUPT- UND REALSCHULE Familiäre Atmosphäre SCHILLERSCHULE Es gibt Vorbereitungskurse auf die gymnasiale Oberstufe Interkulturelles Lernen FRIEDRICH-FRÖBEL-SCHULE Anerkannte Unesco- Projektschule / Schwerpunkt musikalische Förderung Aktiv mitgestalten WERNER-VON-SIEMENS-SCHULE Zukunftsorientierung und Lebenswegplanung im Fokus Fördern und Fordern MITTELPUNKTSCHULE An der MPS in Gadernheim nimmt eigenständiges Lernen viel Raum ein Eine angenehme Atmosphäre an der Schule ist für Kinder und Jugendliche ein wichtiger Faktor. Um die passende Schule zu finden, sollten sich Eltern direkt vor Ort über die Einrichtungen informieren. Foto: dpa Auch aufs Klima achten ENTSCHEIDUNGSHILFEN Welche Kriterien Eltern berücksichtigen sollten DARMSTADT. Welche Schule ist die richtige für mein Kind? Vor dieser Frage stehen Eltern Jahr für Jahr erneut. Dabei geht es nicht nur darum, die passende Schulform für den Nachwuchs zu wählen, sondern vor allem auch darum, eine geeignete Schule zu finden, die den Bedürfnissen des Kindes entspricht. Eltern sollten bei der Wahl der richtigen Schule nicht nur auf die Schulform achten, sondern auch auf Kriterien wie die inhaltlichen Schwerpunkte der Schule oder deren Standort. So bietet eine Schule in der Nähe des Wohnorts den Vorteil kurzer Schulwege. Die Kinder sind nicht so lange unterwegs, haben dadurch unter Umständen mehr Freizeit und behalten den Kontakt zu Freunden aus der Nachbarschaft. Außerdem ist es sinnvoll, sich über ergänzende Angebote der Schule zu informieren. Gibt es eine Nachmittagsbetreuung? Bekommen die Schüler durch Nachhilfe und Hausaufgabenhilfe Unterstützung? Werden auch Kurse für besonders begabte Schüler angeboten? Eltern sollten sich auch über anstehende Bauarbeiten an der künftigen Schule erkundigen, die die Lernatmosphäre behindern können. Wird eine Schule über Jahre grundlegend saniert, ist es sinnvoll, sich über die geplanten Provisorien zu informieren – wird in Containern unterrichtet oder in anderen Ausweichquartieren? Beim Tag der offenen Tür bietet sich nicht nur die Möglichkeit, das Angebot einer Schule besser kennenzulernen, sondern auch das Schulgebäude genauer unter die Lupe zu nehmen. Eltern können herausfinden, wie die Schule ausgestattet ist, ob es Lernräume oder Rückzugsmöglichkeiten gibt und in welchem Zustand die sanitären Einrichtungen sind. Lohnenswert ist auch der Austausch mit anderen Eltern, um zu erfahren, auf welche Schulen die Freunde des Kindes gehen werden. Hilfreich ist auch der Blick auf das Abschneiden einer Schule bei Wettbewerben. Ebenso können besondere AGs oder Streitschlichtergruppen und Schülerpatenschaften das Klima an einer Schule positiv beeinflussen. Zu guter Letzt sollten Eltern eine Entscheidung immer gemeinsam mit ihrem Nachwuchs treffen. Schließlich ist es das Kind, das die Schule besucht. Von Prisca Jourdan HAUPT- UND REALSCHULE An der Freiherr-vom-Stein-Schule wird viel Wert auf inklusives Lernen gelegt. Foto: Schule (c). Verlagsgruppe Rhein Main GmbH & Co. KG 2003-2013 / Erstellt von VRM am 07.11.2017


20171101_Schulwahl.pdf
To see the actual publication please follow the link above