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20171101_Schulwahl.pdf

embeil.13 (schulwahl 2018) KREIS DARMSTADT-DIEBURG 13 Mittwoch, 1. November 2017 INTEGRIERTE GESAMTSCHULE An der Ernst-Reuter-Schule lernen die Kinder bis zur zehnten Klasse gemeinsam. Foto: Schule Eine Schule für alle ERNST-REUTER-SCHULE Häufig Unterricht in doppelter Lehrer-Besetzung GROSS-UMSTADT (red). Im Sinne einer integrierten Gesamtschule findet in der Ernst- Reuter-Schule ein gemeinsamer Unterricht von Schülern mit Haupt-, Real- und Gymnasialempfehlung sowie mit unterschiedlichen Förderbedarfen bis in die Jahrgangsstufe 10 statt. Es wird somit keine Aufteilung in Bildungsniveaus nach Klasse 4 vorgenommen. Ein Schul- oder Klassenwechsel aufgrund mangelnder Leistungen oder unerwarteter Entwicklungen, wie zum Beispiel Pubertät oder Lebenskrisen, in andere Schulformen während der Schullaufbahn ist somit ausgeschlossen. Dies erfordert ein hohes Maß an Differenzierung für jedes einzelne Kind, was die Lehrkräfte – die häufig in Doppelbesetzung in den Klassen unterrichten – durch gezielte und individuelle Förderungen und Forderungen, unterschiedliche Lernmethoden, Wege und Ziele erreichen. Durch das lange gemeinsame Lernen in einer vielfältigen Klassengemeinschaft – häufig mit inklusivem Charakter – profitieren die Kinder immens voneinander und stärken ihre soziale Kompetenz wie in keiner anderen Schulform. In Folge der engen Zusammenarbeit mit der schuleigenen Grundschule werden vertraute Arbeitsweisen und Rituale in Klasse 5 fortgesetzt und somit ein kindgerechter Übergang gewährleistet. In den höherliegenden Klassen werden die Schüler für die Übergänge sowohl in die Berufswelt als auch in weiterführende Schulformen optimal durch vielfältige Maßnahmen (zum Beispiel schuleigener Berufsinformationstag, enge Zusammenarbeit mit dem ortsansässigen Gymnasium) vorbereitet. Motto des Schulleiters: Die Ernst-Reuter-Schule ist eine Schule für alle. Gemeinsam und mit viel Freude lernen, leben und arbeiten. HAUPT- UND REALSCHULE Drei Schwerpunkte EICHWALDSCHULE Erst nach der sechsten Klasse wird getrennt / Enger Kontakt zu Grundschulen SCHAAFHEIM (red). Leitbild: „Miteinander Lernen, füreinander da sein!“ Die Eichwaldschule ist eine Grund-, Haupt - und Realschule mit Förderstufe. Im Jahrgang 5 werden die Kinder ausschließlich gemeinsam – ohne äußere Differenzierung – unterrichtet. Hierbei legt die Schule besonderen Wert auf die Verzahnung mit den abgebenden Grundschulen (inhaltliche Zusammenarbeit, Feedback- Konferenz 4/5). Ab dem Jahrgang 6 werden der Mathematik- und Englischunterricht in Leistungskursen differenziert erteilt. Schulleiterin Hilde Spahn.Foto: Schule Durch die Förderstufe gibt die Schule den Schülern zwei weitere Jahre Entwicklungszeit, bevor sie sie den Zweigen Haupt- und Realschule zuordnet. Im Jahrgang 7 werden die Kinder in verbundenen Hauptund Realschulklassen gemeinsam unterrichtet. Ab Klasse 8: abschlussbezogene Real- und Hauptschulklassen. Die Sekundarstufe I der Eichwaldschule profiliert sich als wohnortnahe, individuell fördernde und mit zirka 300 Schülern in ihren Organisationsstrukturen übersichtliche, familiäre Einrichtung. Schwerpunkte der Arbeit: Berufsorientierung, MINT-Projekte (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft, Technik) und musisch ästhetische Bildung (Musik- und Sportangebote). Die Schüler können über den qualifizierenden gymnasialen Oberstufe erwerben. Ein weiterer Schwerpunkt liegt im Sozialen Lernen (Schulsanitätsdienst, Buddy- Patenschaftsmodell, Klassenrat, Streitschlichtung, Mediencoaching, Schulsozialarbeit, Soziale Lerntage). Motto der Schulleiterin: Nur was der Mensch selbst für sinnvoll hält, das was ihn neugierig macht, wird er langfristig behalten. (Gerald Hüther) Die Eichwaldschule in Schaafheim legt besonderen Wert auf die Verzahnung mit Grundschulen. Foto: Schule GYMNASIALE OBERSTUFENSCHULE Realschulabschluss die Zugangsberechtigung zur Bühne für die Schüler BACHGAUSCHULE An der GOS in Babenhausen werden Theater, Literatur und Musik gepflegt BABENHAUSEN (red). Als reines Oberstufengymnasium führt die Bachgauschule etwa 380 Jugendliche in drei Jahren mit einem vielfältigen Leistungskursangebot zur allgemeinen Hochschulreife. Die Bachgauschule versteht sich als familiäre Schule, in der man sich gegenseitig kennt und respektiert. Durch die überschaubare Größe und die besondere Atmosphäre wird es möglich, dass Lehrer ihre Schüler individuell betreuen und fördern können. Ein Schwerpunkt an der Bachgauschule ist eine vielseitige Begabtenförderung. Getreu dem Motto „Fördern und Fordern“ wollen die Lehrkräfte ihre Schützlinge auch dazu anregen, am kulturellen Leben ihrer Umgebung teilzunehmen. Deshalb hat die Schule ein spezielles kulturelles Profil entwickelt. In diesem Rahmen werden zum Beispiel literarische Abendveranstaltungen, Lesungen mit Texten aus der Schreibwerkstatt veranstaltet oder Theaterbesuche durchgeführt. Schulkonzerte und Theateraufführungen sowie Aktionstage runden das Angebot ab. Im Laufe der Qualifikationsphase werden unterrichtsvertiefende Studienfahrten unternommen. Diese führten Schüler bereits nach London, Prag, Berlin, München, Nizza und Genf. In der E-Phase werden Profilkurse gewählt. Diese reichen von englischer Literatur über Informatik bis zur Filmanalyse. Darüber hinaus bietet die Schule eine Vielzahl von AGs an: unter anderem Theaterwerkstatt, Film, Schülerzeitung. Auch Angebote zur Berufsorientierung wie ein Betriebspraktikum gehren bei uns dazu. Motto der Schulleiterin: Unsere BGS – die Perle im Osten des Landkreises Darmstadt-Dieburg! Im Rahmen des Fachs Erdkunde können Schüler nach China reisen. In 2013 waren sie an der Chinesischen Mauer. Archivfoto: Bachgauschule INTEGRIERTE GESAMTSCHULE Breites Spektrum JOACHIM-SCHUMANN-SCHULE In den Klassen 5 und 6 wird im Klassenverband gelernt BABENHAUSEN (red). Als integrierte Gesamtschule und Ganztagsschule bietet die gut ausgestattete Schule neben dem Pflichtunterricht ein breites Spektrum an Angeboten und Projekten. Eine Mensa mit Zubereitungsküche sowie eine Cafeteria stellen die Verpflegung Schulleiter Rainer Becker.Foto: Schule überfachliche Lernen und Arbeiten. Dieses findet in den Jahrgängen 5 und 6 in allen Fächern im Klassenverband statt. Ab Jahrgang 7 beginnt eine sukzessive Differenzierung in leistungsbezogene Kurse (äußere Fachleistungsdifferenzierung in den Hauptfächern). Die Schulsozialarbeit und zwei Schulseelsorge-Kräfte erweitern unter anderem durch Beratungsgespräche, Erziehung, Projekttage und Mut-Kurse. Comenius-Schule: im Rahmen von „Science across Europe“ IHK-Zukunftswerkstatt, Job- Info-Börse, individuelle Laufbahnberatung, Motto des Schulleiters: Wir sind eine Schule für alle Kinder und wollen als Lern- und Lebensraum GYMNASIUM sicher, eine große Bibliothek bietet zusätzlichen Spielraum für konzentriertes Arbeiten. Die Schülerschaft der JSS zeichnet sich durch eine sehr gute Mischung verschiedener Kompetenzen und Neigungen aus; dies ist besonders förderlich für das gemeinsame fachliche und das Angebot und unterstützen die Schüler vielfältig, demokratische Projektarbeit mit internationalen Partnerschulen. Schule mit Gütesiegel „Hochbegabung“: Teilnahme an der jährlichen Veranstaltung des Schulverbundes. Berufsorientierung: erfolgreiche systematische Arbeit durch Kooperationen und Qualitätsstandards (OloV-Gütesiegel, Berufeparcours). eine bestmögliche individuelle Förderung für sie erreichen. Mündige Bürger MAX-PLANCK-GYMNASIUM Das MPG ist das einzige Gymnasium im Landkreis Darmstadt-Dieburg GROSS-UMSTADT (red). Das Max-Planck-Gymnasium (MPG), das einzige Gymnasium des Landkreises Darmstadt-Dieburg, feiert demnächst sein 150- jähriges Bestehen. Mit der Vermittlung von alten und modernen Sprachen über ein modernes Na- Wi-Konzept ab Klasse 5 bis hin zur Vorbereitung auf die modernen Aufgaben der Lebens- und Arbeitswelt (Gütesiegel OloV / Zukunftswerkstatt) von morgen Schulleiterin Nicole möchte das MPG die Schüler beim Werden zu mündigen Bürgern unterstützen. Es gehört zum Selbstverständnis Roth-Sonnen. Foto: Schule der Schule, dass sich alle mit Respekt und Toleranz begegnen. Ausgehend von diesen Grundwerten ist die Persönlichkeitsentwicklung der Schüler zu sozialer Verantwortung und Wertschätzung der Bildung ein wesentliches gemeinsames Ziel. Flankiert wird diese Haltung durch die aktive Teilnahme der Schüler an Mentorenprojekten unterstützt durch das Schulberatungsteam. Zum Profil der Schule gehören weiterhin: Bläserklasse und Sportklasse in Klasse 5/6, Sprachdiplome (Cambridge Certificate & DELF), Schulpatenschaften und Fahrten in ganz Europa, Comenius/ Erasmus-Projekte, Konzerte, Lesungen, Podiumsdiskussionen und Wettbewerbe stärken das Vertrauen in die eigene Leistung. Das MPG bietet eine qualifizierte Betreuung in Zusammenarbeit mit dem Verein für innovative Jugendhilfe „Die Villa“ an, sowie Förderkurse und zahlreiche AGs, vor allem im Bereich Musik, Naturwissenschaften und Sport, die das Ganztagsangebot abrunden. Motto der Schulleiterin: Die Zukunft hängt von dem ab, was Du heute tust. (Mahatma Gandhi) Ein Peeling stellen die Schüler des Max-Planck-Gymnasiums mit Austauschschülern aus Anglet, Madrid und Trondheim im Mai diesen Jahres her. Archivfoto: Ulrike Bernauer Schulleiter Matthias Hürten. Foto: Schule Schüler des neunten Jahrgangs üben in diesem Jahr Entspannungstechniken im Klassenzimmer. Archivfoto: Ursula Friedrich Schulleiterin Monika Zentgraf. Foto: Schule Felix und Kevin machen mit beim Projekt „Schüler lesen Zeitung“ und schnuppern in das Darmstädter Echo hinein. Archivfoto: André Hirtz Medienkompetenz erwerben PROJEKT Das ECHO startet mit „Schüler lesen Zeitung“ / Über 15 000 Teilnehmer DARMSTADT. Mit ihrem Projekt „Schüler lesen Zeitung“ leistet die VRM (Verlagsgruppe Rhein Main), in der unter anderem auch das ECHO, die Mainspitze sowie Lampertheimer und Bürstädter Zeitung erscheinen, einen Beitrag dazu, Schülern Lese- und Medienkompetenz zu vermitteln. Zum zweiten Mal führt die VRM das Projekt auch in Darmstadt, im Landkreis Darmstadt-Dieburg und im Kreis Groß-Gerau durch. An dem Projekt können Schulklassen von Jahrgang 3 bis 12 teilnehmen. Den Lehrern wird kostenlos Unterrichtsmaterial zur Verfügung gestellt, das an das Alter der Schüler angepasst ist. Die Klassen erhalten über den gesamten Projektzeitraum einen Klassensatz Zeitungen. Bis zur Klasse 7 wird die Zeitung vier Wochen lang morgens an die Schulen geliefert. Ab Klasse 7 erhält jeder Schüler für eine Dauer von acht Wochen das aktuelle Blatt. Jedes Halbjahr können Klassen mitmachen Projektbeginn im zweiten Schulhalbjahr 17/18 ist im Kreis Groß-Gerau der 16. April, für das Projektgebiet Darmstadt/ Darmstadt-Dieburg ist es ebenfalls der 16. April. Im Projektgebiet Ried (Lampertheim, Bürstadt) geht es bereits am 5. März los. Während der Osterferien wird die Zeitungszustellung unterbrochen. Die nächste Chance teilzunehmen gibt es im neuen Schuljahr 2018/19. Das Unterrichtsmaterial, das als Download zur Verfügung gestellt wird, können Lehrer in ihren jeweiligen Fächern einsetzen, sie können aber auch ganz eigene Inhalte rund um das Thema Zeitung kreieren. Die Schüler können beispielsweise die Darstellungsformen des Journalismus kennenlernen, selbst Meldungen und Berichte verfassen oder auch Zeitungsartikel zu bestimmten Themen sammeln. Von Schülern geschriebene Artikel werden auch in unseren Zeitungstiteln als Auswahl veröffentlicht. Der beste Artikel wird nach Ende des Schuljahrs prämiert. In Grundschulen können Kinder spielerisch an die Zeitung herangeführt werden, etwa mit einem Zeitungsfrühstück beziehungsweise Zeitungscafé. Von Patrick Körber (c). Verlagsgruppe Rhein Main GmbH & Co. KG 2003-2013 / Erstellt von VRM am 07.11.2017


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