Stehsatz RMP-EM SV Mainz-Seite 26-Mainz

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BERUFSBILDER Azubis stellen sich vor Baugeräteführer Yannick Marbe (23), Faber Bau GmbH Maurer Niklas Wollmer (17), Karl Gemünden GmbH & Co. KG Seit September 2015 mache ich eine Ausbildung zum Maurer. Schon als Kind war ich immer zur Stelle, wenn bei uns Handwerker im Haus waren. Für Bautechnik kann ich mich einfach begeistern. Nach mehreren Praktika in verschiedenen Handwerksberufen stand für mich fest: Ich werde Maurer. Als Maurer hat man sehr viel Abwechslung, jede Baustelle ist anders. Mauern hochziehen, betonieren, schalen und Pflaster verlegen sind typische Aufgaben. Was ich an meinem Beruf besonders toll finde ist, dass jeder das Ergebnis meiner Arbeit sehen kann. Außerdem mag ich das Arbeiten im Team. Nach der Ausbildung möchte ich mich auf jeden Fall als Maurer weiterentwickeln. Mit einer Weiterbildung zum Polier will ich zur Führungskraft auf der Baustelle aufsteigen. Anlagenmechaniker Rico Hartmann (18), ESWE Versorgungs AG Ich kann mich noch gut an meinen ersten Ausbildungstag bei ESWE Versorgung erinnern – das war im September 2014. Jetzt ist meine dreieinhalbjährige Ausbildungszeit schon bald beendet, und ich habe mehrere technische Fachabteilungen des Unternehmens durchlaufen. Früher dachte ich, der Anlagenmechaniker sei nur im Bereich Sanitär, Heizung und Klimatechnik eingesetzt. Bei ESWE geht es aber um Versorgungstechnik und Rohrleitungsbau. Ich habe Erfahrungen im Kundendienst gesammelt, bei der Neuverlegung von Hausanschlüssen geholfen und wurde bei Instandhaltungsarbeiten eingesetzt. Das Schweißen gehört zum täglichen Handwerkszeug – das hat mich schon früher fasziniert. Die theoretische Ausbildung findet im Blockunterricht statt. Voraussetzung für die Ausbildung ist ein mittlerer Bildungsabschluss, die Hochschul- oder Fachhochschulreife. Foto: Karl Gemünden GmbH & Co. KG 26 Foto: ESWE Während der dreijährigen Ausbildung lernt man ein umfangreiches Aufgabenspektrum im Straßenbau kennen. Überwiegend bedient man Walzen, Minibagger und Planierraupen. Neben der Praxis finden in der Lehrwerkstatt im Bundesland Thüringen Kurse zu Themen wie Mauerwerksbau, Straßenbau, Metallbau sowie Maschinenlehrgänge und mehr statt. Dazu können der europäische Kranführerschein und der Baggerladeschein erworben werden. Auch die theoretische Ausbildung findet in dem Berufsbildungszentrum in Thüringen statt. Dort gibt es ein praktisches Labor, in dem Versuche zu den Themen „Zement, Boden und Gestein“ durchgeführt werden. Zudem wird in der Firmenzentrale berufsbegleitender Unterricht abgehalten. Für alle, die an einer Arbeit mit Maschinen interessiert sind, kann ich eine Ausbildung zum Baugeräteführer bei der Faber Bau GmbH empfehlen. Man erhält in der Praxis die Möglichkeit, mit den verschiedensten Baumaschinen zu arbeiten. Diese Arbeit hat mir immer sehr viel Spaß gemacht, vor allem, weil man große Verantwortung trägt. Altenpflegerin Valdrine Maliqi Islamaj (24), (EVIM) Wiesbaden Ich habe meine Ausbildung zur staatlich examinierten Altenpflegerin beim Evangelischen Verein für Innere Mission Nassau (EVIM) in Wiesbaden gemacht. Auch wenn ich „nur“ den Hauptschulabschluss vorweisen kann, war die Suche nach einem Ausbildungsplatz kein Problem. Ich habe EVIM ausgesucht, weil mir dort die Arbeitsbedingungen und das Team gut gefallen haben. Im Johann-Hinrich- Wichern-Stift absolvierte ich erst eine Altenpflegehelfer-Ausbildung, aber meine Kollegen haben mich dazu motiviert, weiterzumachen und die Altenpflegeausbildung dranzuhängen. Ich wusste kurz darauf, dass ich in ein festes Arbeitsverhältnis übernommen werde. Ob ich den Beruf weiterempfehlen würde? Auf jeden Fall. Kein Tag ist wie der andere. Und wenn man das richtige Herz dafür hat, dann ist es der beste Job, den es gibt! Foto: EVIM Wiesbaden


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