Coronatest-Betrug in der Südpfalz: 29-Jähriger festgenommen

(dpa/red). Ein 29-jähriger Mann ist wegen Betrugsverdachts im Zusammenhang mit dem Betrieb von Corona-Teststationen in der Südpfalz sowie wegen des Verdachts auf Handel mit...

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LANDAU/LUDWIGSHAFEN. Ein 29-jähriger Mann ist wegen Betrugsverdachts im Zusammenhang mit dem Betrieb von Corona-Teststationen in der Südpfalz sowie wegen des Verdachts auf Handel mit Betäubungsmitteln festgenommen worden. Er und seine Komplizen sollen Corona-Teststationen in der Südpfalz betrieben und eine Vielzahl an gar nicht durchgeführten Tests abgerechnet haben, wie Polizei und Staatsanwaltschaft am Mittwoch mitteilten. Insgesamt habe die Polizei sechs weitere Verdächtigte identifizieren können. Zwei von ihnen wurden wie der 29-Jährige am Dienstag festgenommen.

Bei Durchsuchungen in der Südpfalz und in Frankreich hätten die Beamten am Dienstag unter anderem 10 000 Euro Bargeld, geringe Mengen Betäubungsmittel, Anabolika, eine Schreckschusswaffe sowie Unterlagen und elektronische Speichermedien aus den Testzentren gefunden. Weil der 29-Jährige im Elsass in Frankreich festgenommen worden sei, laufe ein Auslieferungsverfahren.