BASF sucht innovative Ideen mit Chemovator

Geschützter Raum für BASF-Mitarbeiter mit Geschäftsidee: der Chemovator. Foto: Steffen Zender

Bis zu zwölf Mitarbeiter-Teams haben bis zu 24 Monate Zeit, neue Geschäftsideen aus dem Chemiebereich zu entwickeln und auf den Markt zu bringen.

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LUDWIGSHAFEN/MANNHEIM. (red). Das sind wichtige Kennzahlen des neuen Chemovators. Bis zu zwölf Venture-Teams haben bis zu 24 Monate Zeit, ihre Geschäftsideen mit Chemiebezug auf den Markt zu bringen. Hierzu steht den Mitarbeitern der BASF, die ihre Ambitionen als Unternehmer verwirklichen möchten, eine neue berufliche Heimat in der Industriestraße 35 in Mannheim zur Verfügung. Dort ist seit August 2018 die Chemovator GmbH zu finden. Der Chemovator ergänzt die Innovationslandschaft der BASF und trägt dazu bei, neue Geschäftsfelder zu erschließen und somit künftiges Wachstum zu generieren.

„Es gibt viele findige Köpfe unter den BASF-Mitarbeitern, die erfolgversprechende innovative Geschäftsideen haben. Wir unterstützen diese Kollegen dabei, ihre neuartigen Produkte, digitalen Geschäftsmodelle oder umfassende Komplettlösungen schnell und effizient im Markt einzuführen“, erklärt Geschäftsführer Dr. Markus Bold die Aufgabe der Chemovator GmbH. Das junge Unternehmen stellt in eigenen Räumlichkeiten in Mannheim die Infrastruktur und unterstützende Dienstleistungen für die Venture-Teams zur Verfügung. Externe Unternehmer mit Gründer-Erfahrung als „Entrepreneurs in Residence“ coachen die frisch gebackenen Entrepreneure.

Seit Anfang August sind die Vorbereitungen abgeschlossen und das Team um Markus Bold kann nun die ersten fünf Venture-Teams im Chemovator begrüßen. Die Gründerideen decken ein breites Spektrum an Themengebieten ab. Beginnend bei dem Einsatz von Bodenhilfsstoffen in der Landwirtschaft, über eine digitale Softwarelösung in der Bauindustrie, eine Polymer-Plattform für Zell- und Stoffkulturen bis hin zu einer App-gesteuerten Logistiklösung, beherbergt der Chemovator bereits verschiedenste Arten von Geschäftsideen.