„Gemeinsam nicht mehr einsam“

(red). „Gemeinsam nicht mehr einsam“, lautet das Motto beim „GenerationenNetz“ Reichelsheim. Am Montag, 14. August, präsentiert Projektkoordinatorin Gabriela Hund um...

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OBER-KAINSBACH. „Gemeinsam nicht mehr einsam“, lautet das Motto beim „GenerationenNetz“ Reichelsheim. Am Montag, 14. August, präsentiert Projektkoordinatorin Gabriela Hund um 19.30 Uhr bei einer Bürgerversammlung im Dorfgemeinschaftshaus in Ober-Kainsbach Ergebnisse einer Befragung. Bei der konnten sich Bürger ab einem Alter von 60 Jahren zu Problemen und Stärken der Dorfgemeinschaft äußern. Besprochen wird nun unter anderem, wie der Kontakt zwischen den Bürgern durch Treffpunkte, Anrufpartnerschaften oder andere Projekte verstärkt werden kann.

Seit drei Jahren engagiert sich das Netz dafür, Menschen aller Generationen in Reichelsheim miteinander zu verbinden und Unterstützungsstrukturen unter den Bürgern zu schaffen. Zustande gekommen sind bereits das „Repair Café“ Reichelsheim, die nachbarschaftlichen Hilfen oder der Flyer mit einer Übersicht aller Beratungsangebot in der Gemeinde. Im Frühjahr ist mit dem Besuch dreier Ortsteile ein weiterer Schwerpunkt hinzugekommen.

In Absprache mit Bürgermeister Stefan Lopinsky wurden drei Dörfer ausgewählt, in denen für die Bürger Unterstützungsstrukturen gestaltet werden sollen. Neben Ober-Kainsbach fördert das „GenerationenNetz“ auch Projekte in Erzbach und Unter-Ostern. In den Orten gibt es jeweils eine Befragung zum Verhältnis der Dorfgemeinschaft, deren Ergebnisse anschließend in einer Einwohnerversammlung besprochen werden. Jeder Ortsteil kann dabei selbstständig Projekte gestalten, um das Verhältnis untereinander zu fördern.

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Die Befragung in Unter-Ostern erfolgt im Laufe der nächsten Tage nach der Versammlung in Ober-Kainsbach. Die Projektarbeit beginnt in Erzbach voraussichtlich im September.