Ein Konzert für Ohren und Gaumen

Das Adventskonzert des Männer- und Frauenchores im „Singenden Dorf Beerfurth“ kam gut an. Foto: Peter Riedmaier/MGV

Im „Singenden Dorf“ Beerfurth gibt es zum gelungenen Adventskonzert in der Pause auch Schnittchen und Glühwein.

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BEERFURTH. Nur wenige Plätze waren in der Beerfurther Johanneskirche frei geblieben, als die Sänger und Sängerinnen des Frauenchors und Männerchors auftraten. Das Publikum sollte nicht enttäuscht werden: Denn nur wenige kleine Orte wie Beerfurth schaffen es, mit mehr als 50 Sängerinnen und Sängern aufzuwarten, wie sie nun auf der Bühne standen, dirigiert und hervorragend in Szene gesetzt von Jürgen Martini und Kerstin Kredel. Durch die nicht nur weihnachtliche Liedfolge führte locker und kurzweilig Pfarrer Friedmann Reeh mit interessanten Informationen zu den Liedern und deren Komponisten.

Doch zunächst waren auch die Stimmen der Gäste gefragt, um mit den Chören das erste Lied zu singen. Darauf begannen FCB und MGV klangvoll die „Ode an die Freude“ vorzutragen. Nun begeisterten drei beeindruckend intonierte Lieder der Frauen. Hier berührte besonders „Gabriellas Lied“ die Gäste. Das Solo des MGV-Tenors Erich Wenzel (Caro mio ben) leitete nun über zu drei stimmungsvollen Stücken der Männer. „Halleluja, sing ein Lied“ begleitete das Publikum mit Klatschen und Mitsingen, und das „Tal in den Bergen“ versetzte die Hörer in italienische Gebirgsregionen. Nach dem von beiden Chören vorgetragenen „Sanctus“ folgte eine Pause, in der Schnittchen und Getränke gereicht wurden. Am Pavillon vor dem Gemeindehaus gab es gegen die beißende Kälte heißen Apfelwein.

Als „Anpfiff zur zweiten Halbzeit“ sangen beide Chöre zusammen mit dem Publikum „Süßer die Glocken nie klingen“. Das allseits bekannte „Winterwunderland“, mit dem die Männer nun begannen, wurde vom Mitsummen der Gäste begleitet, und „A Weihnacht wie’s früher war“ weckte Jugenderinnerungen und ließ manchen eine kleine Träne unterdrücken. Es folgte der berührende und stets wieder gewünschte „kleine Trommler“ des MGV.

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Mit dem gemeinsam vorgetragenen „Lied der Hirten“ fand der Bühnenwechsel statt, und die Frauen brachten wieder drei Lieder zu Gehör. Hier besonders zu erwähnen sind „Engel s(w)ingen leise“ und „Something about Christmas Time“.

Pfarrer Reeh leitete nun mit den besten Wünschen zu den kommenden Feiertagen die Schlussrunde ein, die mit „Engel (es könnte doch sein …)“ beider Chöre begann und zusammen mit Publikum „Gloria in excelsis deo“ endete. Als gewünschte Zugabe folgte „Wenn wir Gott in der Höhe ehren“ und, afrikanisch, „Siyahamba“.

Von Vonn Sabine Richter