TSG-Turner in Steinbach brauchen Vorsitzenden

Der anstehende Rückzug der Vorsitzenden Ute Szymassek bringt die Steinbacher TSG-Turner in Personalnot.

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STEINBACH. (grs). Wer in Steinbach und Umgebung zu Hause ist, kann sich mithilfe der TSG Steinbach gesundhalten. Diesen Eindruck jedenfalls vermittelt das Sportangebot der Turnabteilung, das nun bei einer Versammlung neu festgezurrt wurde. Demnach wird in 16 Gruppen Sport und Gymnastik angeboten, wie Vorsitzende Ute Szymassek zusammenfasst. Allerdings ist das Programm insofern bedroht, als der Sparte mangels Führung das Aus droht: Szymassek will nach 18 Jahren aufhören, ein Nachfolger fand sich auch in der jüngsten Hauptversammlung nicht.

Die Vorsitzende wird nun ihre Aufgaben kommissarisch weiterführen. In einem halben Jahr aber soll definitiv Schluss sein, sodass die TSG mit einer weiteren Versammlung die Nachfolge regeln muss. Gut bestellt ist es um das sportliche Programm. Zu den Klassikern Babyturnen, Eltern-Kind-Turnen, Kinder- und Geräteturnen, Ballspiele, Frauengymnastik, Yoga, Fatburner, Wirbelsäulengymnastik, Bauch-Beine-Po-Rücken-Training, Männerturnen und Seniorengymnastik ist zuletzt ein gut angenommener Babytreff gekommen.

Für die kompetente Bedienung des Angebots wurden von den Übungsleitern intensiv Weiterbildungen absolviert. Ergänzt und teilweise erneuert hat die TSG den Gerätepool. Zu den alljährlichen Aktivitäten in der TSG-Sporthalle zählt seit Jahren der Sportkreislehrgang, der diesmal unter dem Stichwort „Fit ins neue Jahr“ Ende Januar nun schon zum elften Mal in Steinbach stattfand. Der Sportkreis hielt in Steinbach außerdem noch zwei weitere Lehrgänge.

Der Instandhaltung der Halle mit Vereinsheim und -gaststätte dienen zwei Putztage, bei denen alle Übungsgegenstände überprüft, gereinigt und auf Vordermann gebracht werden. Die Führung all dessen besorgen neben der kommissarischen Vorsitzenden Natalie Steinbrecher als Stellvertreterin, Christa Trumpfheller als Rechnerin und als Beisitzer Hans Arras, Hans Klar, Paul Geßner, Elisabeth Gatzke, Uta Kühne und Anneliese Gatzke sowie Heike Brunner als Schriftführerin.