Ein Museum poppt in Michelstadt auf

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Im Michelstädter Pop-Up-Museum können vor den verschiedensten Kulissen Fotos geknipst werden.Foto: Guido Schiek

Die Schau- und Erlebniswelt "Bee yourself" richtet sich vor allem an junge Menschen. Unter anderem dient das Michelstädter Rathaus als Fotokulisse.

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MICHELSTADT. Die Erschaffung von Objekten und Szenen, die extravagant daherkommen, nämlich macht das noch junge Genre der Pop-Up-Museen aus. Als Spielwiese der Hingucker und Selfie-Motive sollen sie das schau- und zeigefreudige Publikum meist jugendlichen Alters anziehen. Und genau so haben die Michelstädter auch ihre in der Erwin-Hasenzahl-Halle am Bienenmarktplatz aufgebaute Installation "Bee yourself" positioniert.

Instagram-Kulissen für perfekte Illusionen in Michelstadt

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Inhaltlich die Konzepte von Pionierausstellungen in deutschen Metropolen nachahmend, setzen die Michelstädter doch auf Unverwechselbarkeit und beginnen damit gleich beim Namen. Denn da schummeln sie zum "Be" ein zweites e hinzu, um ihre volkstümliche Bezeichnung als "die Bienen" ins Spiel zu bringen, mit dem sie sich gern ihres Fleißes rühmen lassen. Emsig gearbeitet haben sie in der Tat für ihr Pop-Up-Museum, die Gewerbevereins-Mitglieder um Vorsitzende Christiane Adler und Managerin Jenny Weissgerber: Nach Ideen der Kommunikations-Designerin Riet Hannah Bernard (Kassel) haben sie ein buntes Sammelsurium aus international erprobten Szenerien und Überraschungen heimischer Kreativer gebaut.

Die Alleinstellungsmerkmale reichen dabei von der Riesentorte des Michelstädter Konditor-Weltmeisters Bernd Siefert bis zur Mammut-Nachbildung des Erbacher Elfenbeinschnitzers Bernhard Röck.

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Und natürlich haben sich auch Schauspielerin Jessica Schwarz und Schwester Sandra als Sympathieträgerinnen eingebracht. Vornehm herausgehalten dagegen bleibt das sonst großformatig in der Halle präsente Rathaus - und das nicht von Ungefähr. Für ein Selfie mit ihm sollen sich die Fans schon ins wirkliche Michelstadt begeben und so entdecken, dass der Odenwald voller lohnender Ziele steckt - und das nicht allein in puncto Fototauglichkeit.