Vier Künstlerinnen lassen die Farben erblühen

Die Kunstausstellung bei Kikubari heißt„Lasst Farben Blühen“. © Kunst bei Kikubari

Eine Ausstellung in den Räumen von Kikubari in Erbach zeigt Acrylarbeiten, Zeichnungen und comicartigen Illustrationen.

Anzeige

ERBACH. (red). Die Kunstausstellung „Lasst Farben Blühen“ wird am Sonntag, 15. Januar, um 15 Uhr in Erbach mit einer Vernissage und unter Anwesenheit der Künstlerinnen eröffnet. Die Ausstellung mit Malereien, die von Acrylarbeiten über Zeichnungen bis hin zu comicartigen Illustrationen reichen, kann bis zum 22. Februar in den Räumen von Kunst bei Kikubari besichtigt werden.

Alle vier Ausstellenden arbeiten in der Kunstwerkstatt der Stiftung Nieder-Ramstädter Diakonie (NRD) in Mühltal im Landkreis Darmstadt-Dieburg. Bei ihrer ersten Ausstellung in Erbach präsentieren sie sich mit einer eindrucksstarken Fülle von Kunstwerken. Ihre Arbeiten sind farbenfroh, abwechslungsreich und voller Ideenreichtum und laden den Besucher auf eine spannende Entdeckungsreise ein.

Gina Hornung ist mit ihren 24 Jahren die Jüngste unter den Ausstellenden, aber bereits seit 2019 in der NRD Kunstwerkstatt in Mühltal aktiv. Sie arbeitet vorzugsweise experimentell und geht dabei intuitiv und spontan vor, um so ihrer Kreativität freien Lauf zu lassen. Auf diese Weise konkretisiert sie ihre Idee während des Arbeitsprozesses stetig weiter bis zur Vollendung des Werkes.

Andrea Glendes’ Begeisterung für die japanische Kunst und Kultur findet sich nicht nur in vielen ihrer Werke wieder, sondern hat auch die Entstehung ihres Künstlernamens „Matsuyama“ geprägt. Sie ist nicht nur eine talentierte Malerin, sondern auch leidenschaftliche Fotografin. Die Fotos dienen ihr als Vorlage für ihre Bilder und Zeichnungen, die sie mit einer beeindruckenden Präzision entstehen lässt. Ihre von Detailreichtum geprägten Arbeiten zeugen von einer besonderen Beobachtungsgabe.

Anzeige

Andrea Söller arbeitet mit vielen unterschiedlichen Materialien und Techniken, was sich auch in der Vielfalt ihrer Kunstwerke widerspiegelt. Ebenso breit gefächert sind die Themen, die sie in ihren Werken aufgreift. Von Natur- und Tiermotiven, über Stillleben und architektonischen Ansichten, auch das Michelstädter Rathaus ist dabei, bis hin zu abstrakten Motiven ist bei ihr alles zu finden.

Birgit Sponagel gehört seit 2022 zum Team der NRD Kunstwerkstatt in Mühltal. Egal ob abstrakt oder gegenständlich, alle ihre Werke leben von einem harmonischen Farbenreichtum. Ihre Lebensfreude und Fröhlichkeit ist in ihren meist bunten Arbeiten nicht zu übersehen. Dies trifft auch auf ihre peppigen Bildergeschichten zu, die mit viel detailreicher Fantasie und Witz gespickt sind.

Alle ausgestellten Werke sind in der NRD Kunstwerkstatt in Mühltal entstanden. Das Ziel dieser Kunstwerkstatt ist, das künstlerische und kreative Potenzial von Menschen mit Beeinträchtigung zu fördern und ihnen einen Arbeitsplatz im Atelier zu ermöglichen. Die Kunstwerkstatt stellt einen Teil des kreativen Angebots der Stiftung Nieder-Ramstädter Diakonie (NRD) dar. Die NRD ist ein diakonischer, gemeinnütziger Träger der Behinderten-, Jugend- und Altenhilfe in Hessen und Rheinland-Pfalz. In der NRD Kunstwerkstatt wird nicht nur mit unterschiedlichsten Malmaterialien, Techniken und Herangehensweisen fleißig gemalt, gestaltet und erschaffen, sondern neben dem Erstellen eigener Werke sind die Kreativen vom Vorbereiten der Arbeitsmaterialien über Planung von Ausstellungen bis hin zur Begleitung einzelner Klienten in allen Arbeitsschritten involviert. In der Kunstwerkstatt in Mühltal werden sie von Elke Westermann, ausgebildete Kunst- und Kreativitätstherapeutin, angeleitet. Auch einige ihrer Werke werden ausgestellt. Elke Westermann arbeitet bereits seit 1992 für die NRD und seit 2021 leitet sie die NRD Kunstwerkstatt in Mühltal. Die Kunstwerke können käuflich erworben werden. Die Erlöse kommen der NRD Kunstwerkstatt zugute.

Bei der Ausstellung „Lasst Farben Blühen“ wird es in den Räumen von Kunst bei Kikubari an der Hauptstraße 59 in Erbach also so einiges zu entdecken und erleben geben. Bei der Ausstellungseröffnung besteht natürlich auch die Möglichkeit zum gegenseitigen Kennenlernen. Die Künstlerinnen freuen sich auf die Begegnung und den Austausch mit zahlreichen Besucherinnen und Besuchern. Danach kann die Ausstellung noch bis zum 22. Februar besichtigt werden, montags bis freitags ab 10 Uhr (mit Terminbuchung über www.kikubari-kunst.net). Auch Gruppenbesuche sind möglich.