Querverbindung zwischen Gersprenz- und Mümlingtal gesperrt

Die Höllerbacher Ortsdurchfahrt muss ab 25. März für etwa acht Monate wegen Sanierungsarbeiten gesperrt werden. Archivfoto: Dirk Zengel

Die Höllerbacher Ortsdurchfahrt der L 3106 steht ab nächste Woche für etwa acht Monate nicht zu Verfügung. Auch an der kommunalen Infrastruktur wird gearbeitet.

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HÖLLERBACH. Ein häufig genutzte Querverbindung zwischen dem Gersprenz- und dem Mümlingtal fällt ab der letzten Märzwoche für etwa acht Monate weg: So lange dauert es, die Landesstraße 3106 in Höllerbach grundhaft zu erneuern; die enge Route muss während dieser Zeit komplett gesperrt werden.

Die Höllerbacher Ortsdurchfahrt muss ab 25. März für etwa acht Monate wegen Sanierungsarbeiten gesperrt werden. Archivfoto: Dirk Zengel

Die freie Strecke zwischen Brensbach und seinem Ortsteil war bereits im Sommer 2017 saniert worden, nun geht es um etwa 800 Meter innerorts. Weil dabei in Höllerbach neben der Instandsetzung der Fahrbahn auch die umfassende Erneuerung der Trinkwasserleitung und eine Teilsanierung des Kanals sowie der Hausanschlüsse vorgesehen ist, hat – wie kurz berichtet – die Gemeinde Brensbach anstelle der Straßenbaubehörde Hessen Mobil die Federführung bei dem insgesamt rund 1,8 Millionen Euro teuren Projekt übernommen.

Nichts geändert werden kann angesichts der umgebenden Bebauung an der geringen Breite der Ortsdurchfahrt, auf der Anliegern und Passanten insbesondere der Durchgangsverkehr zu schaffen macht. Im oberen Abschnitt gilt deshalb seit Jahren ein Tempolimit von 30 Stundenkilometer für Lastwagen. An einer besonders engen Stelle in diesem Bereich, so Brensbachs Bauamtsleiter Volker Weigel auf Nachfrage, soll mit einem baulichen Eingriff dafür gesorgt werden, dass Fahrzeuge etwas mehr Abstand zu den Häusern einhalten müssen: Dort wird am Rand ein Stück gepflastert, mit einem Bordstein zur Straße abgegrenzt und später auch markiert.

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Alles in allem wird in Höllerbach in sechs Bauabschnitten gearbeitet, der erste ohne größere Auswirkungen auf den Verkehr läuft bereits. Wenn es ab Montag, 25. März, mit Abschnitt zwei losgeht, lässt sich aber eine Vollsperrung nicht mehr verhindern. Ab diesem Zeitpunkt gilt die weiträumige Umleitung. Diese führt ab Brensbach über die B 38 Richtung Nieder-Kainsbach, von dort auf die L 3260 (Talstraße) und die B 47 Richtung Spreng, dann weiter über die L 3414 durch Langenbrombach und an der Zeller Kreuzung auf die B 45 Richtung Höchst (und umgekehrt).

Die Bushaltestelle am Dorfgemeinschaftshaus Höllerbach (Feuerwehr), die sich im zweiten Bauabschnitt befindet, wird durch eine Ersatzhaltestelle im Bereich des Ortsringweges ersetzt, teilt die Gemeinde mit.

Wie die Odenwald-Regionalgesellschaft auf ihrer Webseite ergänzt, kann der Halt „Hubertusstraße“ dagegen aktuell noch angefahren werden. Betroffene Fahrgäste werden zwischen Höllerbach und Brensbach mit Pendelbussen gefahren und steigen am Halt „Volksbank“ auf den regulären Busverkehr um.