Mainzer Sommerabend der Wirtschaft: Endlich wieder Netzwerke

Sommerabend der Wirtschaft 2022 in der VRM - Anja Obermann, Joachim Liebler, Hans-Jörg Friese, Volker Wissing, Juliane Schäfer, Günther Jertz und Peter Hähner.  Foto: Sascha Kopp / VRM Bild

Die Unternehmerwelt trifft sich wieder – und spricht über Krisen und Lösungen. Und Volker Wissing verspricht ein neues 9-Euro-Ticket.

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MAINZ. Es gibt wohl kaum Abende, an denen das Wörtchen „netzwerken“ so mit Leben gefüllt wird wie am Sommerabend der Wirtschaft. Industrie- und Handelskammer und Handwerkskammer Rheinhessens hatten nach zwei Jahren Pause gemeinsam mit der VRM, in der auch diese Zeitung erscheint, das große gesellschaftliche Event im Garten der VRM in Marienborn wieder aufleben lassen. Die Erleichterung darüber, dass man sich wieder treffen kann, ist allgegenwärtig. Gesprächsthemen gibt es in der Wirtschaftswelt der Region schließlich reichlich. Die Energiekrise, der Krieg, das 9-Euro-Ticket – und natürlich immer noch Corona.

Mainzer Sommerabend der Wirtschaft 2022.
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Der Chefredakteur der VRM, Friedrich Roeingh, spricht mit den Präsidenten der Kammern, Hans-Jörg Friese von der Handwerkskammer Rheinhessen, Peter Hähner von der Industrie- und Handelskammer für Rheinhessen, und dem Geschäftsführer der VRM, Joachim Liebler. „Niemand hat auch nur eine Sekunde gezögert, als es darum ging, ob wir den Sommerabend revitalisieren wollen“, so Liebler. Gerade vor dem Hintergrund der aktuellen Krisenlage sei Austausch wichtig, darüber sind sich alle einig.

Viele Herausforderungen für die Wirtschaft

Aber droht der Wirtschaft eine existenzielle Krise, gar ein Blackout? Nein, auch da sind sich die Wirtschaftsbosse sicher. Schließlich sollen bis 2030 sechs Millionen Wärmepumpen in Deutschland eingebaut sein, sagt Friese. Das seien 25 Anlagen pro Betrieb. „Das Handwerk wird die Energiewende schaffen“; das Zauberwort heiße allerdings „Geduld“ – und zwar in vielen Fragen.

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Chefredakteur Friedrich Roeingh im Interview mit Bundesverkehrsminister Volker Wissing. Foto: Sascha Kopp
Chefredakteur Friedrich Roeingh im Interview mit Bundesverkehrsminister Volker Wissing. (© Sascha Kopp)

Es sind viele Herausforderungen, denen sich die Wirtschaft dieser Tage stellen muss. Die VRM wolle sich ganz bewusst als Gegengewicht zu alternativen Fakten positionieren, sagt Joachim Liebler – und natürlich die Krisen auf die Region herunterbrechen. Was bedeutet der Ukraine-Krieg für uns, für die Kinder in den Schulen für den Arbeitsmarkt?

Von Optimismus bis Tempo 130

Peter Hähner blickt trotz Krisen optimistisch in die Zukunft der Wirtschaft der Region. Es gebe immer mehr Existenzgründer – das sei eine tolle Botschaft.

Besonders aufschlussreich gerät das Interview, das Friedrich Roeingh mit Bundesverkehrsminister Volker Wissing führt. Der nämlich verspricht in Sachen Verkehr vieles: „Wir sollten das Jahr 2023 mit einem solchen Ticket beginnen“, antwortet er auf die Frage nach der Fortsetzung des 9-Euro-Tickets. Gerade, da über diese infrastrukturelle Frage Einigkeit herrsche – anders wie beim 130er-Tempolimit. Dass Friedrich Roeingh ihm ein 130er-Schild überreicht, nimmt er mit Humor – und verspricht, es in seinem Büro zum Tempo-30-Schild zu hängen.

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Mainzer Sommerabend der Wirtschaft: Endlich können im Garten der VRM wieder lebendige Netzwerke geknüpft werden. Foto: Sascha Kopp
Mainzer Sommerabend der Wirtschaft: Endlich können im Garten der VRM wieder lebendige Netzwerke geknüpft werden. (© Sascha Kopp)

Die Energiekrise hängt dennoch wie ein Damoklesschwert über der Wirtschaft. Sein Rezept: „Zusammenhalten.“ Auch, wenn jeder in unterschiedlicher Art und Weise betroffen sei. Die Bundesregierung werde ein weiteres Entlastungsprogramm auf den Weg bringen; dabei müsse es auch um den Schutz von Arbeitsplätzen gehen, verspricht er. Auch die Straßen hat er im Blick. Unter anderem die 4000 maroden Autobahnbrücken. „Davon hängt der Wohlstand und die Sicherheit unserer Gesellschaft ab“, schließlich gehe es um Kohletransporte, Flüchtlingssicherheit und vieles mehr. Auch die Situation des Mainzer Sands und der A643-Ausbau sei eine dieser Herausforderungen. Auch hier müsse die Infrastruktur Vorrang haben – „wir müssen hier bedarfsgerecht ausbauen.“

Wertschätzung ist wichtig

Es ist ein lauer Sommerabend im Garten der VRM, den über 500 Gäste aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft genießen. Die rheinhessische Weinkönigin Juliane Schäfer ist mittendrin und freut sich über die vielen Gespräche – gerade, wenn sich der Blick in die Zukunft richte. Nur darum nämlich müsse es gehen. Und um Wertschätzung. Und genau die ist fast greifbar an diesem Abend: die neu gewonnene Wertschätzung sozialer Kontakte, von Smalltalk und ungezwungenem Beisammensein.

Der Mainzer Sommerabend der Wirtschaft wurde aus musikalisch begleitet. Foto: Sascha Kopp
Der Mainzer Sommerabend der Wirtschaft wurde aus musikalisch begleitet. (© Sascha Kopp)