Dreyer: Großveranstaltungen sollten bundesweit reguliert werden

aus Coronavirus-Pandemie

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Die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer. Foto: dpa

Die rheinland-pfälzische Landeschefin Malu Dreyer fordert vor der Runde der Länderchefs am Dienstag eine bundesweite Regulierung von Großveranstaltungen.

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MAINZ. Vor der Runde der Länderchefs mit der geschäftsführenden Kanzlerin Angela Merkel (CDU) an diesem Dienstag (30.11.) hat die rheinland-pfälzische Landeschefin Malu Dreyer (SPD) eine bundesweite Regulierung von Großveranstaltungen gefordert. "Ich bin ganz klar dafür, dass man Großveranstaltungen zahlenmäßig deckeln muss", sagte sie am Montag bei einem Treffen mit der hessischen SPD in Wiesbaden. Es gehe nicht, dass so viele Menschen im Fußballstadion zusammen sind. "Das ist auch psychologisch nicht vermittelbar."

Neben flächendeckenden Maßnahmen wie 2G (Zutritt nur für genesene oder gegen Covid-19 geimpfte Menschen) und 2G plus (genesen oder geimpft und getestet) erwartet die Regierungschefin bei dem Treffen zudem einen weiteren Austausch zum Thema Impfen. Auch eine allgemeine Impfpflicht schloss Dreyer nicht mehr aus und wies dabei auf Umfragen hin: "Ich sehe die Umfragen, und die Bevölkerung ist viel offener dafür als am Anfang." Es sei richtig, die Diskussion und rechtliche Würdigung zu einer allgemeinen Impflicht zu beginnen. Man müsse über diese Fragen diskutieren.

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Von dpa